Tipps für Freiberufler

Produktiv arbeiten im Home Office – typische Zeitfresser vermeiden

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Es hat viele Vorteile, vom heimischen Büro aus tätig zu sein: Der Arbeitsweg ist kurz und trocken, um das Betriebsklima und die Verpflegung kümmert man sich selbst und in der Kaffeeküche wird man vermutlich ausschließlich nette Menschen treffen.

Doch freie Zeiteinteilung bringt bekanntlich auch den Nachteil mit sich, allein für die Zeitplanung zuständig zu sein. Wie oft findet ein Freiberufler erst gar nicht in einen erholsamen Feierabends, sitzt nachts noch am PC oder landet frühmorgens noch im Pyjama im Posteingang – und hat doch das Gefühl, nichts geschafft zu haben?

5 Tipps für Freiberufler und Selbstständige:

1) Klare Strukturen schon beim Start in den Tag helfen: Man fühlt sich gleich viel wohler und wesentlich effizienter, wenn der morgendliche Zeitplan eine Dusche, ein Frühstück und den Wechsel in Tageskleidung vorsieht. Der Tag beginnt mit einem gut planbaren Erfolg – und angeblich klingt auch die Telefonstimme gleich viel angezogener und selbstbewusster. Abgesehen von dem guten Gefühl, jederzeit jedem Lieferanten und Paketboten die Türe öffnen zu können, ohne sich in Ausreden zu flüchten: Wer sich professionell verhält, auch sich selbst gegenüber, wird auch so wahrgenommen.

2) Ablenkungen vermeiden, auch die durch den Haushalt: Es scheint so schön bequem, nebenbei auch mal den Abwasch zu machen, das Wohnzimmer zu saugen und die Waschmaschinen zu leeren. Dabei führt jeder alltägliche Handgriff weg von der Konzentration auf das aktuelle Projekt. Sinnvoller ist es, eine geplante Einkaufspause zu machen oder einen pünktlichen Feierabend zu planen, statt sich zwischendurch immer wieder mit den ebenfalls notwendigen Handgriffen zu verzetteln. So wie man im Haushalt wesentlich schneller und besser vorankommt, wenn man Aufräumarbeiten von Sortiertätigkeiten trennt und das Säubern von Räumen wiederum vom Aufräumen selbst, so profitiert auch jedes berufliche Projekt von ungeteilter Aufmerksamkeit und Konzentration auf das Wesentliche.

3) Zuerst erledigen, was am meisten nervt: Schon bevor man die nötige Überwindung investiert, um eine lästige Aufgabe in Angriff zu nehmen, lauert dieser unerledigte Task im Hintergrund und kostet Energie, weil man ihn am liebsten ewig vor sich herschieben möchte und aber weiß, dass es nicht geht. Am besten beginnt man also jeden Arbeitsablauf mit genau den Aufgaben, die man gerade fast erfolgreich verdrängt. Viele Routineaufgaben lassen sich mit dem passenden Werkzeug in einen viel angenehmeren Zeitvertreib verwandeln: Buchhaltung beispielsweise ist mit moderner Online-Unternehmenssoftware nicht nur einfach, sondernschnell und komfortabel online zu erledigen.

4) Perfektionismus kann toll sein – Pedanterie hält auf: Nur wer gewissenhaft, qualitätsbewusst und korrekt an die täglichen Arbeitsaufgaben geht, kann langfristig erfolgreich sein. Doch Termintreue, Flexibilität und immer wieder frische, spontane Kreativität sowie eine gewisse Geschwindigkeit in der Abwicklung sind ebenso wichtig. Leider kollidieren sie oft mit dem hohen Anspruch, alles perfektfestzuzurren, bevor ein Projekt in die nächste Phase gehen kann. Was wird langfristig wichtiger sein, ein Projekt bis auf den letzten Millimeter immer wieder zu prüfen – oder die Einhaltung des vereinbarten Termins? Die Entscheidung kann mal so, mal so ausfallen.

Wichtig ist, dass sie keinen zusätzlichen Stress auslöst – und es sollte konkrete Vorteile mitbringen, wenn ein Projekt immer weiter verfeinert wird. Denn nicht immer sind weitere Details überhaupt zielführend und mehr Zeit für alle wäre sinnvoller. Besonders typisch für die Arbeit unter Zeitdruck sind Übertragungs- und Flüchtigkeitsfehler, deren Bereinigung dann noch mehr wertvolle Zeit frisst. Eine Software, in der die Daten eines Projektes von Angebotserfassung über Kundendaten bis hin zur endgültigen Abrechnung erfasst werden können, spart hier Zeit und Nerven. Sowieso gilt:

5) Nie per Hand sortieren, was man mit guter Software erledigen kann:
Statt in Stapeln von Belegen zu sitzen und das Erstellen von Rechnungen ebenso wie die anderen Buchhaltungsaufgaben auf ein undefiniertes „später“ zu verschieben, lieber morgens oder abends einmal klaren Tisch machen, alle Vorgänge buchen und die eigenen Finanzen immer im Überblick haben.

Nicht vergessen:

Ausgangsrechnungen, Angebotserstellung und das Zuordnen von Zahlungseingängen lassen sich fast nebenbei sehr komfortabel am PC oder mobil mit lexoffice erledigen, unserer einfachen Unternehmenssoftware mit integriertem Online-Banking. Auch mobiles Arbeiten ist möglich, so dass sogar das Büro mit zum Kunden kommen kann. Zeitfresser erkennen und umschiffen.

Immer alle Finanzdaten im Überblick zu haben und Zahlungseingänge sofort automatisiert zuordnen zu können, gibt Zeit und Energie frei, die in Kundenprojekte oder nach Feierabend besser genutzt werden kann.

Über den Autor
Carola Heine
Up to date: Trends und Online Navigation

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  1. […] Home-Office, eigenes gemietetes Büro oder Coworking Space? Diese Entscheidung betrifft Deine Kosten, Deine Außenwirkung, Dein Selbstwertgefühl und Deine (mehr oder weniger unkomplizierten) Möglichkeiten, mit anderen zu arbeiten oder Kunden zu treffen. Nicht zuletzt solltest Du auch in der Lage sein, zumindest meistens den typischen Zeitfressern auszuweichen. […]