Reichweite steigern auf Instagram: So bist Du voll im Bilde

Voll im Bilde: Reichweite steigern auf Instagram

Du willst mehr Follower? Dann solltest Du eine Strategie für Instagram erarbeiten - und durchhalten!

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Gehörst Du auch zu denen, die ihren Account bei Instagram irgendwann mal eher der Vollständigkeit angelegt haben und nun feststellen: Da geht inzwischen die digitale Post ab, da möchtest Du jetzt aber doch erfolgreich aktiv mitmischen? Dann haben wir die passenden Tipps für Dich 🙂

Du willst Deine Reichweite steigern auf Instagram und endlich durchstarten, jetzt suchst Du nach dem besten Weg? Wie bei jeder Social Media Strategie gilt auch bei Maßnahmen für mehr Follower auf Instagram: Nicht jeder Tipp passt zu jedem Account. Authentisch solltest Du bleiben, unverwechselbar sein und Ausprobieren gehört dazu.

Wir haben grundlegende Tipps für Dich, wie erfolgreich Du letzten Endes langfristig bist, entscheidest Du selbst: Wenn Du Erfolge verzeichnest, wirst Du nämlich auch trotzdem immer weiter neue Dinge probieren und austesten müssen. Auf Social Media Resultaten darf man sich niemals ausruhen. Du solltest Deine Ergebnisse ständig prüfen und die Vorgehensweise bei Bedarf anpassen. Das gilt auch für Deine Instagram-Profilseite.

Optimal aufbereitet und immer aktuell: Deine Info-Page bei Instagram

Instagram bietet nicht so viele Möglichkeiten wie andere soziale Netzwerke: Du kannst keine Links in die Posts setzen, der Platz ist beschränkt und die User scrollen durch ihre Timelines und sehen in allererster Linie Bilder, dann erst Favoriten-Herzchen, Tags und eventuelle Kommentare.

Wenn sich jemand dafür interessiert, wer Du bist oder was Deine Firma anbietet, wird er oder sie also bevorzugt interessiert auf den Link zu Deinem Profil klicken: Deine Bio.

Insta-Bio einrichten

Die kleine „Bio“-Seite bei Instagram gut zu gestalten, ist eine Herausforderung: Der Text kann nicht kursiv oder fett formatiert werden, Zeilenumbrüche kannst Du nur am Desktop-PC setzen, Smiley-Emojis dafür nur in der mobilen App. Du hast insgesamt nur 150 Zeichen Platz und die Links sind nicht klickbar.

Du kannst dafür aber Mentions einfügen, also andere mit dem @Zeichen „taggen“: Zum Beispiel, wenn Du in Deiner privaten Bio auf den Instagram-Account Deiner Firma verweist und umgekehrt. Das gibt einer Business-Bio mehr Gesicht und Deinem Personenaccount mehr Nutzen. Auch Dein Profilbild sollte ebenso wie der verwendete Username klar, eindeutig und aussagekräftig sein und dazu beitragen, dass man Dich sofort wiedererkennt.

Besonders wichtig sind aber die #Hashtags, die im Gegensatz zu Weblinks klickbar sind und Deine Klickbesucher*innen auf die Übersichtsseite des Tags bringen. Eine gute Chance, mit einer eigenen unverwechselbaren Optik hervorzustechen: „Branded Hashtags“ heißt es, wenn Du Deine eigenen Hashtags so konsequent aufbaust, dass die Übersichtsseiten wie Tag-Seiten in einem Blog oder Magazin funktionieren.

Neben ‚Deinen‘ Tags solltest Du natürlich auch dort auf den Übersichtsseiten auftauchen, wo sich besonders viele User*innen zum Stöbern einfinden: Ein Mix aus Branded Hashtags und thematisch passenden populären Tags, der ohne Umwege erkennen lässt, worum es auf Deinem Account geht.

Reichweite steigern auf Instagram – Instagram und Facebook verknüpfen

Das alles auf 150 Zeichen und dann natürlich auch noch die URL, ob klickbar oder nicht? Wenn Du jetzt ins Schwitzen kommst, haben wir zwei Tipps: Du hast noch die Möglichkeit, Deinen Instagram-Account mit Deiner Facebook-Seite zu verknüpfen, dann kannst Du die Änderungen etwas komfortabler auch dort vornehmen. Wahrscheinlich solltest Du auch überlegen, ob Du ein Instagram Businessprofil anlegen willst.

Instagram Businessprofile galten in ihrer Startphase als ungünstig und waren auch nicht so populär, weil eine Adresse eingetragen wird, was nicht allen Usern gefiel. Tatsächlich aber sind die geschäftlichen Profile einfach nur das: Eine Möglichkeit, professioneller aufzutreten. Nachteile bei der Reichweite entstehen nicht, ein Geschäftskonto bei Instagram muss ansonsten ebenso strategisch aufgebaut und liebevoll gepflegt werden wie jedes andere Instagram-Konto auch.

Interaktion und Verknüpfung sind wesentlich

Facebook und Instagram unterstützen Dich bei der Vernetzung Deines Instagramprofils, indem Dir konsequent angezeigt wird, welche Deiner Kontakte ebenfalls bei Instagram sind, wer zum ersten Mal gepostet hat, wer Dir folgt und wem Du zurückfolgen könntest und so weiter. Du selbst machst den besten Anfang, indem Du auf all Deinen Geschäftsunterlagen, Profilen in den sozialen Medien und in der Signatur Deiner Mail auf Deinen Instagram-Account aufmerksam machst. Das Motto: Folgen kann Dir nur, wer von dem Account weiß.

Die passenden Hashtags – lokal, passgenau oder zum Thema – bringen Neugierige auf Dein Profil, und auch Du solltest auf Instagram-Forschungsreisen gehen und Dir Accounts anschauen, die ähnliche oder spannende oder ganz neue Themen abdecken. Reichweite steigern auf Instagram: Folge allen, die Du interessant findest, kommentiere und like Beiträge, unterhalte Dich in den Comments und wenn Du eine Idee für eine Kooperation oder ein Kompliment hast, schick ruhig auch Direktnachrichten. Gelegentlich wirst Du dann feststellen, dass Dir doch nicht alle Fotostreams gut gefallen. Dann ist es wichtig, dass Deine Vorgehensweise nicht wie die von Spammern „folg ich Dir dann folgst Du mir, entfolg ich Dich wieder“ wirkt.

Accounts mit Tausenden von Followern, die selbst nur eine Handvoll Abos haben, sind entweder von Promis oder Spammern und wirken entsprechend dubios. Du hast eine solche Taktik aber auch gar nicht nötig, denn es gibt genug spannende und mitreißende Accounts, die sich tatsächlich lohnen – und ab und an eine Aufräumaktion ist ganz normal.

Reichweite steigern auf Instagram: Unbedingt qualitativ hochwertige Inhalte bringen

Mit gekauften Stockfotos kannst Du bei Instagram nichts anfangen. Ob Fotos, Live Videos in Echtzeit oder Instagram Stories, Dein visueller Content sollte beim Thema bleiben, hochwertig sein … und die Zuschauenden erfreuen, informieren oder unterhalten. Ein Redaktionsplan unterstützt Dich bei der Content-Planung, mit einem Dashboard minimierst Du den Aufwand des Verteilens. Jeden Tag zwanzig Minuten oder länger in bewusste Interaktion zu stecken, das kann Dir allerdings kein Werkzeug abnehmen, davon lebt Dein Account.

Wenn Du Schwierigkeiten hast, eigene Themen zu entwickeln, kannst Du an so genannten Challenges teilnehmen, bei denen ein Account ein Thema vorgibt und alle Beteiligten „spielen“ mit. Du kannst mit Filtern experimentieren, um einen eigenen Look zu entwickeln und Dir angewöhnen, unter jedem Bild Fragen zu stellen, um die Mitlesenden zum Antworten zu animieren. Nach und nach wirst Du ein Gefühl dafür bekommen, welche Aktionen lohnen, wo Du am meisten Spaß hast und das dann ausbauen.

Noch ein Tipp zum Schluss: Etwas leichter machst Du es Dir, wenn Du eine Desktop-App parallel zum Smartphone installierst. So kannst Du immer wieder zwischendurch interagieren und Dir Notizen und Ideen für weitere Beiträge notieren – denn Dranbleiben ist tatsächlich das größte Erfolgsrezept zum Reichweite steigern auf Instagram.

  • Foto: © Flamingo Images – stock.adobe.com
Über den Autor
Carola Heine
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  1. Kirstin Nickelsen | 12.04.2018 | 14:11

    Vielen Dank für den Artikel!
    Was die Bio betrifft, finde ich linktr.ee noch sehr gut: Kostenlos und man kann Links ohne Ende setzen, was auch sehr übersichtlich ist.