3 Anzeichen, dass Du reif für die Selbstständigkeit bist

Zeit für die Kündigung: 3 Anzeichen, dass Du reif für die Selbstständigkeit bist

Der Punkt rückt immer näher, an dem Du eine Entscheidung für Deinen beruflichen Weg treffen musst: Kündigung oder Existenzgründung? Damit diese Dir ein bisschen leichter fällt, haben wir für Dich drei sichere Anzeichen dafür zusammengestellt, dass Du jetzt aber wirklich so weit bist und diesen Schritt gehen kannst.

Denn wenn Du Dich schon länger mit dem Gedanken beschäftigst, nebenberuflich oder in Vollzeit zu gründen, kennst Du das Gefühl, dass die Tage im „normalen“ Angestelltenjob sich nur noch so dahinschleppen, weil Du immerzu darauf lauerst, endlich wieder Zeit für Deine eigenen Pläne freischaufeln zu können.

Trotzdem solltest Du natürlich gezielt vorgehen und Dir genau überlegen, ab wann Du von Deinen Plänen auch tatsächlich gut leben kannst und wie Du dafür vorgehen solltest. Eine solche Entscheidung ist in der Regel nicht rückgängig zu machen, und Existenzgründung erfordert einiges an Rückgrat und Durchhaltevermögen.

Daher solltest Du Dich mit den folgenden drei Punkten beschäftigen, bevor Du diesen wichtigen Schritt gehst.

1. Ziele: Pläne und Wünsche plus Ehrgeiz

Das erste und wichtigste Anzeichen, dass Du reif für die Kündigung bist: Du weißt, was Du willst und wie Du dorthin kommst.

Du willst raus und weiterkommen, aber weißt Du auch schon, wohin Deine berufliche Reise gehen soll? Nur mit einem konkreten Ziel kannst Du auch dort ankommen, denn kündigen um des Kündigens willen ist zu wenig.

Du brauchst immer und grundsätzlich auch langfristige Ziele und Pläne, die bereits vor lange vor dem Abschied aus der Festanstellung feststehen sollten. Natürlich wird es oft erforderlich sein, diese Pläne den aktuellen Gegebenheiten anzupassen, aber bevor Du kündigst, solltest Du trotzdem Dein Ziel genau kennen.

Wenn Du an die Kündigung denkst: Wo willst Du in fünf Jahren sein, wo in zehn? Wenn Du ein klares Bild davon hast, wie die ersten Schritte, aber auch die langfristigen Entwicklungen aussehen sollten, hast Du eine der wichtigsten Voraussetzungen erfüllt.

2. Fähigkeiten: Qualifikationen, Erfahrungen und Lernbereitschaft

Das zweite Anzeichen dafür, dass die Zeit als Angestellter sich für Dich dem Ende nähert: Du bist informiert und qualifiziert sowie auch noch erfahren genug, um alleine durchzustarten.

“Learning by doing” ist Bestandteil fast jeden Jobs, aber als Grundlage für eine Existenzgründung reicht es nicht aus, einfach mal loszulegen und sich die wesentlichen Kenntnisse im laufenden Projekt anzueignen. Wenn Du kündigen willst, solltest Du qualifiziert und erfahren genug sein, um Deine Ziele und Pläne auch professionell betreiben zu können.

Strebst Du einen Beruf an, in dem Qualifikationsnachweise vorgeschrieben sind oder erwartet werden, sogar noch mehr als wenn es nur darum geht, Referenzen vorzuweisen. Nachweisliche Berufserfahrung und Ahnung von Deinem Thema sind Voraussetzung dafür, dass Du den bisherigen Job an den Nagel hängst, um Dich zu “verselbstständigen”.

3. Gemütszustand: Unzufriedenheit als Motor

Das dritte und wichtigste Anzeichen dafür, dass Deine Zeit als Gründer oder Nebenberufler bald gekommen ist, ist die wachsende Ungeduld mit der Gesamtsituation und der Hierarchie in Deinem Job.

Je weniger zufrieden Du mit Deinen Möglichkeiten in der Festanstellung bist, desto mehr wird es Dich danach verlangen, Dich als eigener Chef zu verwirklichen. Besonders, wenn der aktuelle Vorgesetzte oder die aktuelle Führungsperson unlogische und anstrengende Entscheidungen trifft, die Du nicht nachvollziehen kannst und die Dich täglich frustrieren.

Du brauchst das Gefühl, etwas mit Sinn und Zweck zu tun. Arbeit nimmt heute in unserem Leben so viel Raum und einen so hohen Stellenwert ein, dass Du es verdient hast, glücklich und zufrieden dort zu sein, wo Du sie erbringst. Du hast nur ein Leben: Wenn der „Job“ Dir das nicht mehr bieten kann und eigene Pläne drängen, wird es Zeit.

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Die Entscheidung über eine Kündigung trifft niemand leichtfertig. Es ist wichtig, dass Du Dich nicht von Launen leiten lässt, sondern Deine Existenzgründung auf eine gesunde Basis stellst. Aber wenn Du weißt, was Du willst, über die nötigen Fähigkeiten verfügst und im Tagesjob nur noch frustriert bist, ist der Sprung in die Selbstständigkeit irgendwann einfach nur noch der logische nächste Schritt.

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09.05.2016