Resilienz als Gründer: Durchhalten für den Erfolg ist angesagt

Resilienz als Gründer: Durchhalten ist angesagt

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Eine Firma aufbauen ist stressig und nicht durchgehend erfreulich. Es gibt Tage im Leben eines Gründers, in denen Dir auch jene Erfolgsgeschichten keinen Trost mehr bringen, die mit Scheitern begonnen haben. Was hilft es Dir für Deine Resilienz als Gründer, dass das Harry-Potter-Manuskript anfangs dutzendfach abgelehnt wurde? Wieso soll es Dich weiterbringen, dass der Gründer von PayPal vorher ein halbes Dutzend komplette Fehlversuche mit anderen Start-ups hatte? Was hat das mit Deinem eigenen Geschäftsmodell zu tun?

Ganz einfach: Diese Geschichten zeigen Dir, dass zwar nichts und niemand Dir Erfolg garantieren wird. Aber Dranbleiben kann sich eben auch richtig lohnen. Deswegen solltest Du Dir in Erinnerung rufen, wie Deine Geschäftsidee zustande kam, was Dich begeistert und motiviert hat.

Anschließend packst Du die Krise bei den Hörnern.

Resilienz als Gründer: So kriegst Du Durchhänger in den Griff

Manche Krisen haben ihre Ursache in überarbeitungsbedürftigen Geschäftsmodellen oder Veränderungen auf dem Markt. Wenn Dein Produkt nicht durchstartet oder Dein Wettbewerber schneller ist, hast Du konkrete Anhaltspunkte, wo es sich anzusetzen lohnt. Für finanzielle Herausforderungen kannst Du auf professionelle Berater zurückgreifen. Wissenslücken lassen sich durch Fortbildungen oder das Buchen von Experten beheben.

Wenn es Dir aber mental schlecht geht, stehst Du selbst im Mittelpunkt – und solltest Dich unbedingt mit höchster Priorität darum kümmern, dass Du als Motor Deiner Geschäftsidee weiter leistungsfähig bleibst.

Praktische Tipps für die Erhaltung der Resilienz als Gründer

Backup-Systeme und Networking sind Deine Rettung, wenn es eng wird. Du musst nicht alles wissen oder können. Du musst nur wissen, wer es kann oder weiß.

Unterstützung annehmen kostet Überwindung. Aber Du solltest sie annehmen, wenn Deine Freunde oder Kollegen Dir Hilfe anbieten, so kommst Du weiter.

Transparenz ist wesentlich, wenn es gerade hakt. Kunden und Geschäftspartner haben deutlich mehr Verständnis, wenn sie informiert sind über eine Krise.

Auszeiten und Ausgleich sind je wichtiger, je größer der Druck ist. Das ist viel leichter gesagt als getan. Aber wenigstens eine kurze Zeit nur für Dich muss täglich sein.

Nicht vergessen … für jede Krise gilt: Am Ende wird alles gut. Wenn es noch nicht gut ist, ist es nicht zu Ende.

Irgendwas ist immer oder: Lernen aus dem Scheitern der Anderen

Als Gründer wirst Du früher oder später erkennen müssen: Es gibt keine geheime Erfolgsformel. Frust gehört zum Aufbau eines Unternehmens dazu. Vor allem dann macht Durchhaltevermögen den Unterschied. Auch wenn alles gerade schwierig ist und sogar dann, wenn persönliche Probleme oder private Krisen noch dazukommen. Das macht zwar nicht immer Spaß. Aber wer aufgibt, verliert jede Chance auf Erfolg.

Tatsächlich ist es gar keine schlechte Idee, sich immer mal wieder anzuschauen, wie andere es geschafft haben. Es stimmt, Erfolgsgeschichten dominieren die Gründer- und Startup-Szene. Aber auch Fuckup-Camps und -Nights werden immer häufiger. Du kannst Dir auf diesen ‚Events des Scheiterns‘ anhören, mit welchen Ideen und Geschäftsmodellen andere auf die Nase gefallen sind, was sie daraus gelernt haben und wie sie weitergemacht haben.

Bestenfalls gehst Du dann mit neuen Kontakten heim – und hast in der nächsten Krise bereits ein erweitertes Netzwerk, auf das Du zurückgreifen kannst.

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Über den Autor
Carola Heine
Up to date: Trends und Online Navigation

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