Definitionen SEO für Einsteiger von A bis Z

SEO für Einsteiger von A bis Z – Ladezeiten, Layer und Lead

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Welche Faktoren fließen ein, damit eine Website gut gefunden wird? Online geistert seit Monaten eine Liste mit den „wichtigsten 200 Ranking-Faktoren für SEO“ durch Blogs und Portale, die auch als Infografik aufbereitet wurde.

Beide Links führen nicht nur zu einer nützlichen Ressource mit akzeptablen Ladezeiten, sondern demonstrieren auch nach wenigen Sekunden, was ein Layer Ad ist, mit dem Leads generiert werden sollen.

Heute im SEO Lexikon: Ladezeiten, Layer und Leads

Die Ladezeit einer Website ist nicht nur dann ein Thema, wenn die Gefahr besteht, dass User genervt werden durch zu langsamen Seitenaufbau und sofort weiterklicken, was natürlich auch ein wichtiger Faktor ist. Der Page Speed, die Zeit, die eine Seite benötigt, um sich im Browser aufzubauen, ist tatsächlich ein offizieller „Rankingfaktor“, wird konkret in die Gesamtbewertung einer Internetseite durch Suchmaschinen mit einbezogen – deswegen haben wir dem Thema auch schon einmal einen eigenen Artikel gewidmet. Nicht nur User verlieren die Geduld, wenn eine Seite sich nicht ausreichend schnell laden lässt, auch Google und Co beziehen die Zeit für den Seitenaufbau im Browser mit ein. Strategisch verringern lassen sich Ladezeiten durch optimierte und kleinere Grafiken, sauberen schlanken Code und Caching, Komprimierung, Reduzierung von Scripten (siehe „Page Speed optimieren“)
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Layer lässt sich mit „Ebene“ oder „Schicht“ übersetzen. Der Begriff wird häufig für „Layer Ads“ verwendet: Anzeigen, die sich als eigene Informationsschicht über eine Seite oder einen Teil einer Webseite legen und erst geschlossen oder weggeklickt werden müssen, bevor man dann den eigentlichen Seiteninhalt sieht. Layer bezeichnen in der Webentwicklung vor allem Elemente wie Texte, Grafiken oder Tabellen, die im Cascading Style Sheet (CSS) der Seite definiert werden und sich damit relativ frei positionieren lassen. Diese Elemente werden sozusagen auf verschiedene Ebenen geschichtet, denn so kann man auf komplexe Verschachtelungen im Quellcode verzichten: Statt in einer einzigen Datei aufwändige Anweisungen für die Anordnung eines Kästchens, einer Anzeige oder eines Anmeldeformulars sinnvoll mit unterbringen zu müssen, bekommen diese einen eigenen Layer zugeteilt. Das ist übersichtlich, leicht zu warten und wirkt sich im Rahmen einer Onpage-Optimierung positiv auf die Rankings aus, weil eine klare Struktur besser von Suchmaschinen ausgewertet werden kann.
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Wenn die Rede im Bereich Suchmaschinenoptimierung auf Leads kommt, gerät diese Definition gerade bei Anfängern häufig mit der Erzielung von guten Rankings und den dadurch erzielten Besuchermengen durcheinander. Dabei hilft es bekanntlich gar nicht weiter, mit wichtigen Keywords ganz oben in den SERPs gefunden und geklickt zu werden, wenn daraus am Ende kein Umsatz wird. (Ebenso wie es nichts nutzt, den ersten Platz zu halten mit Begriffen, nach denen niemand sucht.) Leads oder auch „SEO Leads“ sind nicht die erfolgten Klicks, sondern die konkreten Erfolge, wenn das Konzept einer Website aufgeht: Die Kontaktaufnahme mit einem (hoffentlich) Neukunden. „Lead Generierung“ ist also bei allen geschäftlichen Aktivitäten im Web immer das vorrangige Ziel, nur wie dieser Gewinn dann konkret aussieht, kommt darauf an, was erreicht werden soll: Ein Lead kann eine Bestellung sein, eine Anfrage, ein Auftrag, ein Abonnent von Newslettern, RSS-Feeds oder Facebook-Fanpages und eben auch die buchstäbliche Neukundengewinnung.

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Über den Autor
Carola Heine
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