Social Media Trickkiste

Social Media Trickkiste

Ohne Social Media Beteiligung von Blog bis Channel in den Sozialen Netzen ist heute kein langfristig erfolgreiches Marketing mehr möglich.

Die Beschäftigung mit Inhalten und Interaktionen ist allerdings auch einer der größten Zeitfresser.

Wir haben ein paar nützliche Tipps zusammengestellt, die sich bei der normalen Nutzung nicht auf den ersten Blick erschließen, das Management von Wissen und Content aber vereinfachen können.

Wusstest Du schon …

… dass Du in Deiner Facebook-Timeline Beiträge abspeichern kannst, um sie später zu lesen?

Auf Facebook rauschen die Informationen und Verweise auf interessante Artikel nur so dahin und täglich findest Du Quellen, für die Du Dich interessieren würdest, wenn Du nur gerade mehr Zeit hättest.

Beiträge von Facebook-Seiten kannst Du Dir abspeichern und sie später wieder aufrufen:

Auf Facebook entscheiden, was relevant ist

Auf Facebook entscheiden, was relevant ist

Du findest die „gespeicherten Seiten“ anschließend in Deiner Favoriten-Liste links im Seitenrand.

Übrigens: Mit „Benachrichtigungen aktivieren“ schaltest Du zu einem beliebigen Beitrag die Info über Kommentare zu diesem Artikel ein.

Es ist also gar nicht nötig, ein „ich lese hier mal mit“ in die Kommentare zu setzen, wie es so viele User tun: Facebook-Spezis wissen, dass man diese Funktion auch diskret aktivieren kann.

… dass Du sowohl auf Facebook als auch auf Twitter vor manchen Personen Ruhe haben kannst, ohne sie zu „entfolgen“?

Manche Themen sind einfach nicht so interessant wie andere, manche Personen betreiben ihre Social-Media-Kanäle auch einfach mit einer anstrengenden Penetranz.

Trotzdem kann es sich um Kontakte handeln, die man nicht durch ein „Entfreunden“ vor den Kopf stoßen möchte, sei es aus mangelnder Konfliktbereitschaft oder weil man vielleicht später wieder mehr Zeit und Interesse für deren Themen haben könnte. Also einfach in die Trickkiste greifen anstatt sich das Fell über die Ohren ziehen zu lassen.

Auf Facebook kann man wie bei unserem ersten Tipp auch wieder den Dialog zum einzelnen Post öffnen und „weniger Beiträge wie diese“ anwählen.

Du kannst aber auch Personen das Abo kündigen, ohne die „Freundschaft“ auf Facebook aufzulösen. Auf Twitter geht das ebenso einfach, indem Du unter dem Tweet einer Person auf „Stummschalten“ klickst:

Stummschalten auf Twitter

Stummschalten auf Twitter

So kannst Du Dich auf die Themen konzentrieren, die Dir wichtig sind und Dauerbeschaller, Chat-Kommunikations auf Twitter und intensive Beschäftigung mit uninteressanten Themen einfach wegschalten.

Wusstest Du, dass Du auf Twitter mit einem einzigen Tweet bis zu vier Photos hochladen kannst?

Twitter bietet nach dem Integrieren einer Grafik in einen Tweet die Option an, noch weitere hinzuzufügen.

Verknüpfungen: Außerdem kannst Du die Personen auf Deinen Bilder oder innerhalb Deiner aktuellen Kommunikation auch gleich „taggen“:

Foto-Collagen und mehrere Nutzer markieren auf Twitter

Foto-Collagen und mehrere Nutzer markieren auf Twitter

Mit „Wer ist auf diesem Foto“ fügst Du die Beteiligten Deinem Tweet hinzu, ohne dass die zur Verfügung stehenden 140 Zeichen dadurch reduziert werden.

Bis zu 10 Personen kannst Du auf diesem Weg erwähnen bzw. sie über Deinen Tweet informieren.

Wusstest Du, dass Du Beiträge auf den Facebook-Fanpages anderer Unternehmen veröffentlichen kannst?

Wenn Du in einem Beitrag auf Facebook den Namen einer anderen Facebook-Fanpage „taggst“, erscheint Dein Artikel auf der fremden Fanpage im Seitenrand unter den „Besucher-Beiträgen“.

Das ist natürlich ein Feature, das man nur vorsichtig, sinnvoll und nie als Spam einsetzen sollte. Aber wenn das Thema passt und beide Seiten von einer Erwähnung profitieren, ist es ein netter Zusatz.

Übrigens: Auf Deiner eigenen Facebook-Fanpage kannst Du die Tabs, die oben als Navigations-Info erscheinen, in der Reihenfolge beliebig anpassen, so dass die wichtigsten immer eingeblendet werden.

Ebenfalls beeinflussen kannst Du, welche Facebook-Seiten unter den „Likes“ Deiner eigenen Seite prominent angezeigt werden. Unter den Admin-Einstellungen gibt es die Auswahl „Empfohlen“.

Feinheiten der Facebook-Fanpageverwaltung

Feinheiten der Facebook-Fanpageverwaltung

Gezeigt werden im Standard-Modus fünf Seiten: Welche, kannst Du nach Belieben festlegen, was immer dann wichtig ist, wenn Du besonders viele Likes verteilt hast, die angezeigten Empfehlungen aber zu Deinen Themen passen sollen.

Dir werden bis zu fünf Seiten gleichzeitig angezeigt. Du kannst bestimmen, welche der Seiten, die dir gefallen, dort immer in abwechselnder Reihenfolge angezeigt werden, indem du sie entsprechend kennzeichnest.

Hier in diesem Menü „Empfohlen“ kannst Du dann auch auswählen, welche der Admins auf Deiner Fanpage im Seitenrand als Betreiber bzw. Inhaber angezeigt werden.

Und wusstest Du, dass Du nicht nur auf Twitter, sondern auch auf LinkedIn mit Menschen kommunizieren kannst, mit denen Du noch nicht verbandelt bist?

Bei Twitter, Google+ und XING hast Du jederzeit die Möglichkeit, auch Personen anzuschreiben, die nicht zu Deinem Netzwerk gehören.

Bei Facebook besteht die Möglichkeit, jemanden anzuschreiben – aber sie ist kombiniert mit der Wahrscheinlichkeit, im „Zusatz-Posteingang“ zu landen, einer Ergänzung zum normalen Messanging-Eingangskorb.

Auf LinkedIn aber reicht es schon, wenn Du in der gleichen Gruppe mit jemandem bist, schon kannst Du eine Nachricht senden. Du musst nur „privat antworten“ unter einer Gruppendiskussion nutzen.

Noch ein Tipp: Auch LinkedIn hat eine Notizverwaltung, in der Du Dir zu jedem Kontakt festhalten kannst, wie Ihr ins Gespräch gekommen seid und warum Ihr vernetzt seid.

Versteckt im Dialog „Kontaktdaten“ unter jedem Profil eines LinkedIn-Kontakts gibt es unter „Kontaktdaten hinzufügen“ die Möglichkeit für Kontakt-Notizen.

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Auf LinkedIn kannst Du übrigens auch den lexoffice-Kanal abonnieren und so über brandaktuelle Einträge informiert werden, während Du Dein Netzwerk pflegst.

Was sind Eure besten Tipps für Social Media? Wir sind gespannt.

19.08.2015