Das Start-up des Monats September: KREATIZE

Das Start-up des Monats September: KREATIZE

Zum ersten Mal haben wir aus zahlreichen Bewerbern unser „lexoffice Startup des Monats“ ausgewählt: KREATIZE aus Berlin! Als Gewinn winken Ruhm und Ehre, denn Daniel und Clifford vom KREATIZE-Team werden unseren Gründerbeauftragten Florian kommende Woche zum Pirate Summit nach Köln begleiten und dort vor mehr als 200 Investoren Ihr Business pitchen – eine große Chance für die Neugründer.

Wir berichten während und nach dem Pirate Summit ausgiebig über das Event – schaut also immer mal wieder in unser Blog und auf Facebook & Twitter vorbei.

Doch nun: Spot on für KREATIZE!

Für unsere Leser hat Florian mit Simon (Co-Founder von KREATIZE) ein Interview geführt:

Florian: Hi Simon, stellt Euch doch mal kurz vor.

Simon: Gerne. KREATIZE hilft Unternehmen schnell, einfach und sicher technische Bauteile als Prototypen oder Kleinserien umzusetzen. Dazu haben wir einen Algorithmus entwickelt, der die Bauteile des Kunden analysiert und die passenden Materialien und Fertigungsprozesse findet.

Anschließend wird der Kunde vollautomatisch mit dem passenden Zulieferer über unser globales Fertigungs-Netzwerk verbunden, der das Bauteil in der gewünschten Art und Weise fertigen kann. Wir bieten zusätzlich Zahlungsdienste an, um die Transaktionen sicherer zu gestalten und weitere digitale Tools für unsere Zulieferer, um schneller Anfragen zu bearbeiten und in Aufträge umzuwandeln.

Also kurz: Wir verbessern die Art und Weise, wie Unternehmen Bauteile bestellen und zusammenarbeiten enorm.

Florian: Das hört sich interessant an! Wie kamt Ihr denn auf die Idee?

Simon: Seit 4 Jahren arbeite ich als Geschäftsführer eines Fertigungsdienstleister im Bereich Stahlfeinguss und habe dadurch Einblicke in die Branche. Was mir dabei aufgefallen ist, ist der große Aufwand den Kunden und Fertigungsdienstleister betreiben, um den passenden Fertigungsanbieter, das passende Material und den besten Fertigungsprozess für das jeweilige Projekt zu finden.

Auf der Suche nach einer Lösung, habe ich mit Daniel Garcia, einem alten Studienkollege, gesprochen. Daniel hatte damals gerade erfolgreich sein Unternehmen verkauft, das er als CTO und Software-Ingenieur aufgebaut hat. Daniel war sofort begeistert von der Vision, die Art und Weise wie Unternehmen zusammenarbeiten durch digitale Lösungen stark zu verbessern. Ich habe also innerhalb von einer halben Stunde meinen Co-Founder gefunden.

Florian: Ok, das sind also die Co Founder – habt Ihr noch mehr Mitarbeiter?

Simon: Eine solch große Vision, mit extrem komplexer Software wie unserem Manufacturing und Matching Algorithm (MMCA) kann man nur mit erfahrenen und motivierten Mitarbeitern umsetzten. Daniel und ich haben daher von Anfang an, nach einem guten Kernteam gesucht, welches alle Bereiche von Software-Architektur, über Vertrieb und Marketing bis zu Finanzen abdeckt.

Wir sind jetzt ein Team mit noch drei weiteren Mitarbeitern – Sella (Vertrieb & Marketing), Cliff (Business Development & Finanzen) und Matthieu (Software-Architektur). Darüber hinaus haben wir mit Tamara im Marketing und Kevin im Bereich Frontend tolle Mitarbeiter gefunden. Insgesamt sind wir gerade zu zehnt im Office in Berlin.

Florian: Spannender Markt in dem Ihr Euch bewegt – gib uns doch mal ein paar Insights.

Simon: Ja, das finden wir auch! Wir bedienen 3 große Märkte: Additive Fertigung – also alles was man unter 3D-Druck versteht, CNC-Bearbeitung und Guss. Jeder dieser Märkte ist riesig, also mehrere Mrd.€ Volumen weltweit.

Deshalb fokussieren wir uns auf Prototypen und Kleinserien, denn hier können wir unseren Kunden und Fertigungsdienstleister am meisten helfen.

Florian: Und wohin geht die Reise?

Simon: Der nächste Schritt ist der Beta-Launch, bei dem wir ausgewählten Unternehmen Zugang zu unserer Lösung geben. Bei Interesse, gerne einfach bei mir melden. Mit dem gewonnen Feedback aus der Beta-Phase möchten wir im Januar 2017 unsere Lösung für einen größeren Kreis öffnen. Parallel sind wir auf der Suche nach richtig guten Fertigungsdienstleistern auf der einen Seite und Investoren und strategischen Partner wie Universitäten und Forschungseinrichtung auf der anderen.

Florian: Was unterscheidet Euch von der Konkurrenz?

Simon: Der USP von KREATIZE liegt in der Kombination von sowohl additiven als auch konventionellen Fertigungsverfahren wie CNC-Bearbeitung und Guss. Wir bieten zusätzlich Kunden und Fertigungspartnern intelligente Online-Management-Tools wie ERP, CRM und Reporting-Tools an, womit KREATIZE zu einer One-Stop-Plattform für die Realisierung von technischen Bauteilen wird.

Florian: Wie organisiert Ihr Eure Buchhaltung?

Simon: Mit lexoffice 🙂 Denn uns war klar, dass wir von Anfang an hier digital aufgestellt sein wollen. Natürlich haben wir als Platform-Anbieter viele verschiedene Zahlungen abzuwickeln.

lexoffice spart uns hier durch den automatischen Zahlungsabgleich jede Menge Zeit. Außerdem beruhigt es mich als Geschäftsführer natürlich jederzeit alle wichtigen Kennzahlen im Blick zu haben; und das vor Allem mobil.

Florian: Was erwartet ihr euch vom Pirate Summit?

Simon: Das Pirate-Summit ist ein große Chance, da wir dort die Möglichkeit haben viele spannende Unternehmer und Investoren kennenzulernen. Wir freuen uns einfach auf alle inspirierenden Menschen, die wir auf dem Summit treffen werden – vielleicht trifft es sich ja gut und eine Zusammenarbeit kommt zustande.

Florian: Danke, Simon! Wir freuen uns, mit Euch zusammen den Pirate Summit zu rocken!
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Ihr wärt auch gerne einmal unser Startup des Monats? Easy! Bewerben könnt ihr euch per Mail. Schickt dazu einfach eine Kurzbeschreibung oder euer Pitch Deck zusammen mit einem Problem, dass lexoffice für euch gelöst habt an:
florian@lexoffice.de

Alle Infos zu unserem Gründer-Förderprogramm findet ihr auf www.startups.lexoffice.de
Wir freuen uns auf das Nächste Event mit euch!
Euer Florian

02.09.2016