Jung, dynamisch und erfolgreich: Es hat viele Vorteile, bereits von der Uni aus mit Studenten-Start-ups eine Existenzgründung voranzutreiben. Mehr im Blog.

Studenten-Start-ups: Von der Uni in die Selbstständigkeit

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Die Welt ist in Bewegung, Digitalisierung verändert sämtliche Arbeitsplätze. Jobs, für die Du Dich gestern noch hättest ausbilden lassen können, werden morgen vielleicht durch Apps abgelöst. Dafür entstehen unzählige spannende neue Möglichkeiten. Längst ist ein sicherer Job bei einem Großkonzern nicht mehr das Beste, was sich erreichen lässt – überall können überaus erfolgreiche Gründungen spannender Innovationen bewundert werden. Kein Wunder also, dass Studenten-Start-ups so im Kommen sind: Immer mehr Absolventen planen bereits auf der Uni ihre Gründung.

Dünne Kapitaldecke und starke Gründernetzwerke: Vor- und Nachteile von Studenten-Start-ups

Weil es finanzielle Risiken mit sich bringt, direkt von der Universität aus in die Startup-Selbstständigkeit zu starten, gibt es speziell für Studenten-Start-ups die Möglichkeit, Fördermittel zu erhalten. Einer der größten Nachteile kann damit zum Vorteil verwandelt werden. Finanzielle Fördermöglichkeiten wie EXIST subventionieren innovative und erfolgsversprechende Geschäftsideen.

Als Student stehst Du trotzdem immer vor der Frage ‚Soll ich das Risiko eingehen und ein eigenes Unternehmen gründen oder lieber die Sicherheiten eines Angestellten wählen?‚ Als Absolventin oder Student ist praktische Berufserfahrung Mangelware, das kann eine unüberwindbare Hürde darstellen. Das Geschäftsleben erfordert organisatorische, soziale und durch Begegnung erlernte Grundlagen. Wenn diese fehlen, hat ein Gründer schlechte Karten. Ebenso bei Branchenkenntnissen, die zu schwach auf der Brust sind und fehlendem Wissen darüber, wie ein Markt im Wesentlichen tickt. Fehlende Lebenserfahrung im Umgang mit Mitarbeitern, aber auch mit Krisen und sogar mit Erfolgen kann sich negativ auswirken.

Viele Hochschulen bieten aus diesen Überlegungen heraus ihren Absolventinnen und Absolventen ein Gründungsnetzwerk, das studentische oder akademische Gründer mit Kontakten und Know-how versorgen soll.

Vorteil von Studenten-Start-ups: Unverbrauchte Energie durch jugendliche Unabhängigkeit

Junge Akademiker oder Studenten sind oft voller Tatendrang. Jung und meist unbelastet von Verantwortungen wie einer Familie oder den Raten für ein Eigenheim, bringen sie viel unverbrauchte Energie für die Gründungsphase mit.

Zur Förderung einer Gründung aus einem Wissenschaftsbereich heraus existieren diverse Förderprogramme auf Landes- und Bundesebene. Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie initiierte EXIST-Programm für Vorhaben mit innovativen technologieorientierten oder wissensbasierten Schwerpunkten zählt zu den wichtigsten und meistgenutzten Fördermaßnahmen in Deutschland. Voraussetzung sind deutliche Alleinstellungsmerkmale und wirtschaftlich hohe Erfolgsaussichten. Förderung durch den ebenfalls zu beantragenden EXIST-Forschungstransfer fokussiert sich ausschließlich auf forschungsbasierte Gründungsvorhaben, mit denen finanziell aufwendige und risikoreiche Entwicklungsarbeiten verbunden sind.

Eine ausführliche Liste der wichtigsten Projekte zur Förderung der Existenzgründung in Zusammenschluss mit einer Hochschule, nach Bundesländern aufgeteilt, findet Ihr auf gruender.de, dort wird auch der kostenlose Fördermittelcheck bereitgestellt.

Von der Uni in die Startup-Selbstständigkeit als Studenden-Start-up

Erst brauchst Du eine Geschäftsidee, die Du auf Herz und Nieren prüfen solltest. Dann einen Businessplan und die Entscheidung, ob und welche Fördergelder Du in Anspruch nehmen möchtest. Netzwerke und Events speziell für Studenten-Start-ups unterstützen Dich auf dem Weg. Damit Du Dich von Anfang an hundertprozentig auf die Umsetzung Deiner Geschäftsidee konzentrieren kannst, empfehlen wir Dir ebenfalls von Anfang lexoffice als perfekt durchdachte Rechnungssoftware und komfortable Buchhaltungslösung.

Unter www.lexrocket.de erfährst Du mehr über unser Förderprogramm für Start-ups und Jungunternehmer. Der lexoffice Accelerator widmet sich allen, die frisch durchstarten wollen und ist mit der kostenlosen Startphase und wertvollen Insights die perfekte Unterstützung, wenn Du direkt von der Uni aus gründen möchtest.

Über den Autor
Carola Heine
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