Survival-Tipps: Powernapping

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Egal wann man ins Bett geht, egal wie lange man schläft und sogar, wie viel Kaffee man trinkt: Um die Mittagszeit kämpfen die meisten Menschen mit einem Leistungstief, mangelnder Konzentrationsfähigkeit und beginnender Müdigkeit.

Gerade in stressigen Phasen, die von dem Gefühl begleitet werden, dass man sich im Grunde nicht mal Essenspausen leisten kann, wenn der Arbeitsberg irgendwie abgetragen werden soll, profitierst du von einem 20 oder 30 Minuten langen Powernap.

Die mentalen Akkus wieder aufladen, Kraft für den restlichen Tag tanken und wenigstens kurz, aber bewusst aus dem Hamsterrad aussteigen: Powernapping wird auch „strategischer Kurzschlaf“ genannt.

Wir finden, Siesta klingt netter und Nickerchen verständlicher. Oder nennen wir es doch einfach ein Meeting um die Mittagszeit mit einem wichtigen Menschen, der über deine nächsten Projekte entscheiden wird: Niemand ist wichtiger für deinen geschäftlichen Erfolg als du.

Powernapping steigert die Leistung für den restlichen Arbeitstag, macht durch Serotonin-Anstieg automatisch gute Laune und wirkt sich außerdem positiv auf das Kurzzeitgedächtnis aus.

Wellness-Experten gehen davon aus, dass ein entspanntes Schläfchen mitten am Tag sogar positiven Einfluss auf das Herzinfarktrisiko und das Körpergewicht nimmt. Auf jeden Fall beugst du dem Absturz in einen bodenlosen Erschöpfungszustand in Stressphasen vor, wenn du dir täglich eine halbe Stunde Zeit für dich und die aktiv verschlafene Mittagspause nimmst.

5 Powernapping-Tipps vom lexoffice-Team:

1. Starte mit einem Kaffee in deine Siesta. Das ist nicht so irre, wie es sich auf den ersten Blick anhört – die Wirkung von Koffein setzt erst nach 20-30 Minuten ein. Das passt perfekt dazu, dass du nach dem Nickerchen wieder voll durchstarten willst.

2. Idealer Zeitpunkt für eine strategische Auszeit: Nach dem Mittagessen ein Verdauungsschläfchen, am besten irgendwann zwischen 13 und 14 Uhr für zwanzig bis dreißig Minuten, auf keinen Fall aber länger als eine Stunde.

3. Mach es dir so bequem wie möglich. Füße hochlegen, Kopf auf dem Tisch abstützen oder sogar unter dem Konferenztisch zusammenrollen: Du weißt am besten, wie du dich entspannen und dabei sogar noch wegnicken kannst.

4. Störungen vermeiden: Smartphone und Mail-Benachrichtigung aus- und Anrufbeantworter stumm schalten, Türklingel pausieren lassen und Fenster dem Straßenlärm gegenüber verschließen, wenn irgendwie machbar.

5. Nicht aufgeben. Auf Knopfdruck für eine bestimmte Zeit zu schlafen ist nicht einfach, wenn der Kopf noch tief in Projekten steckt und zwei Klicks weiter Termine drängen. Aber man kann es lernen. Manchmal hilft auch Entspannungsmusik, die du dir direkt ins Ohr stöpselst, statt den ganzen Raum damit zu beschallen.

Über den Autor
Carola Heine
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