Teilzeitgründer: Nebenberuflich gründen - braucht man da auch einen Steuerberater?

Brauchen Teilzeitgründer einen Steuerberater?

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Fest steht, auch für Teilzeitgründer ist ein Steuerberater finanziell günstiger als kein Steuerberater. Denn auch wer nebenberuflich gründet, profitiert von exzellenter Beratung ab der ersten Minute. Jede Möglichkeit ausschöpfen, kostenintensive Fehler zu vermeiden und komfortabel die Steuererklärung auszu lagern: Mit einem Steuerberater bist Du gegen typische Anfängerkatastrophen besser abgesichert.

Typische Falle auch für Teilzeitgründer: Viel zu niedrige Vorauszahlungen

Was auch nebenberuflichen Gründern immer wieder passiert: Sie leisten zu niedrige Steuervorauszahlungen. Statt die Summen anpassen zu lassen, erleben sie im dritten Jahr ab Gründung eine unangenehme Überraschung.

Zum ersten Mal liegt dann nämlich dank erster Gewinne ein Einkommensbescheid in nennenswerter Höhe vor. Jetzt fällt nicht nur Einkommenssteuer an, oft mehr als erwartet. Das Finanzamt will jetzt auch noch Nachzahlungen für im schlimmsten Fall zwei oder drei gute Jahre. Und dann passt man vom Amt aus zusätzlich noch die Vorauszahlungen an und will außerdem einen Vorschuss fürs laufende Jahr.

Dadurch entstehende finanzielle Engpässe können zur Insolvenz führen – ein guter Grund, die Vorauszahlungen freiwillig und von selbst weit nach oben anpassen zu lassen, um den Aufprall zu dämpfen, wenn der nächste Bescheid kommt. Der Berater hilft Dir dabei, eine vernünftige Höhe festzulegen und beantragt die Anpassung beim Finanzamt.

Außerdem sollten viele Gründer, auch die mit einer nebenberufilch ausgeführten Idee, die eigenen Rücklagen deutlich erhöhen, um für solche und andere Eventualitäten gerüstet zu sein.

Vorsicht: Falsches Timing bei der Umsatzsteuer

Viele Gründer beantragen in der Anfangsphase dauerhaft eine Fristverlängerung zur Voranmeldung der Umsatzsteuer. Gleichzeitig mögliche Vorsteuer-Erstattungen kommen dann aber auch erst einen Monat später.

Bei großen Anschaffungen kann es sich um ebenfalls große Beträge handeln, die erst vier Wochen später zur Verfügung stehen. Außerdem fallen zum Jahresanfang ggf. gleichzeitig eine Nachzahlung und eine Pauschalvorauszahlung an.

Unkontrollierte Abläufe und später böses Erwachen

Mit lexoffice ist Buchhaltung ganz einfach. Aber als Gründer musst Du selbst darauf achten, alle Belege zu erfassen und zwar korrekt. Damit der Vorsteuerabzug funktioniert, muss auf allen Belegen für gekaufte Waren und Dienstleistungen die Mehrwertsteuer ausgewiesen sein – sonst wird der Abzug nicht anerkannt und die Vorsteuer nicht erstattet.

Außerdem können unvollständig verbuchte Angaben und verschlampte Fristen Dir um die Ohren fliegen und zu einer Betriebsprüfung führen.

Vor allem aber spricht Dein Steuerberater von einer ganz anderen Position aus mit dem Finanzamt, wenn er dies in Deinem Auftrag tut. Während Du in der Regel vor Rückfragen stehst und erst prüfen musst, wie Du diese beantwortest, weiß er es bereits. Alles, was Dir einen Schock einjagt, ist für ihn Routine.

Du solltest also einen Berater finden, der Dich und Deine Branche kennt und Dich entspannt darauf verlassen, an die wichtigsten Voraussetzungen, Fristen und Gegebenheiten erinnert zu werden – auch wenn Du Teilzeitgründer bist.

Dein Vorteil: Mit dem Steuerberaterzugang von lexoffice kann Dein Berater mit in Deinen Account gucken und Dich jederzeit unterstützen. Schau doch auch mal beim Förderprogramm für Gründer vorbei.

Über den Autor
Carola Heine
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