Tipps für Gründer: Start small, scale fast

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Du hast eine geniale Geschäftsidee und wartest auf den idealen Zeitpunkt, dich lange und ausführlich damit beschäftigen zu können, alles vorzubereiten und jede mögliche Variante und Erweiterung zu planen, bevor es endlich losgehen kann?

Der Drang, alles so perfekt wie möglich vorzubereiten bevor es losgehen kann, ist sehr verständlich.

Doch die Praxis erfolgreicher Gründer zeigt: Sobald du ein vorzeigbares Produkt hast, sobald dein grundsätzliches Konzept steht, sobald du dein Ziel definiert hast, solltest du nicht mehr lange zögern sondern einfach loslegen.

„Think big, start small, scale fast“ lautet ein bekanntes inspirierendes Zitat in der Originalausführung: Große und großartige Ideen entwickeln, einfach mal anfangen, auch wenn noch nicht alles perfekt ist und dann aber flexibel auf Kundenanforderungen reagieren – das ist das Erfolgsgeheimnis legendärer Startups.

Die Versuchung ist zwar groß, eine glänzend neue Geschäftsidee ausgiebig zu polieren, sich in jedes Detail zu vertiefen und alle Eventualitäten und Features in die Planung mit einfließen zu lassen, bevor es losgeht.

Schließlich gibt es nur eine Chance, einen ersten Eindruck zu machen, und der sollte so perfekt wie möglich sein – richtig?

Richtig, aber auch falsch.

Denn wenn die Idee wirklich gut ist, besteht immer die Gefahr, dass andere schneller sind, während du noch planst. Je länger du wartest, desto mehr verzettelst du dich in zusätzlicher Planung.

Deinen potenziellen Kunden aber genügt oft die Idee an sich, um sich ein Bild zu machen und Begeisterung zu entwickeln, Details können später noch folgen.

Außerdem ist das Planen am Reißbrett eine völlig andere Geschichte als der Aufbau eines Business, wenn es wirklich losgeht.

Denn nichts ist so wertvoll wie das Feedback deiner Kunden.

Eine Erweiterung deiner ursprünglichen Geschäftsidee bringt dir vermutlich ein Vielfaches, wenn du sie an den Wünschen und der Kritik deiner Kunden orientierst, statt allein im stillen Kämmerlein zu überlegen, was wohl noch fehlen könnte.

lexoffice entstand ebenfalls so: Über 800 Freiberufler, Selbstständige und Kleinunternehmer haben durch ihre Anforderungen genau diese einfach zu bedienende und sehr komfortable Oberfläche geschaffen, die ständig erweitert wird.

Deswegen funktioniert lexoffice auch so gut – die Software entspricht genau dem Bedarf der Zielgruppe, weil diese aktiv mitgearbeitet hat und immer noch weiter mitwirkt.

Über den Autor
Carola Heine
Up to date: Trends, Insider-Wissen und Online Navigation

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  1. Ulrich Frey | 29.11.2016 | 09:51

    Ich bin YouTube-Musiker. Also keine neuartige, geniale Idee. Neuartig und genial sollen nur meine Songs sein. Aber noch fehlen mir die Klicks. Sie klettern einfach nicht über 40 pro Lied. Ich habe auf Facebook und Twitter schon die Werbetrommel gerührt, aber bisher verlief das im Sand. Ich danke Euch für Euren Tipp, flexibel auf Kundenwünsche zu reagieren, indem ich auf den Plattformen einfach mal frage: „Was wünscht Ihr Euch?“