Top Tipps für Landingpages

Top Tipps für Landingpages

Landingpages sind die Ururenkel der dreifach gefalteten Flyer, die uns offline überall begegnen: Jeder hat schon Dutzende dieser Dinger in den Händen gehalten, die auf einem Blatt möglichst viele Infos kompakt präsentieren, um zu überzeugen.

Das ist auch die Aufgabe einer Landingpage im Internet: Eine zentrale Seite als Anlaufstelle sein, um zu „verkaufen“.

Im Gegensatz zu einer Micro-Site – die durchaus ein paar wenige ergänzende Unterseiten haben kann – oder zu einer umfassenden Website spielt sich bei einer Landingpage alles auf einer einzigen Seite ab

Im Idealfall steht das Wichtigste „above the fold“: In dem Bereich, der zu sehen ist, ohne dass der User scrollen muss.

Landingpages: Aufs Produkt optimiert

Eine Landingpage kann ‚alleinstehend‘ sein oder in einem größeren Webprojekt untergebracht sein, zum Beispiel als Anlaufstelle für User, die über eine Werbeanzeige auf eine Website kommen.

SEO-Philosophen sprechen davon, dass jede einzelne Page einer Website eine Landingpage sein sollte, sprich:

Egal, wo ein User ankommt, sollte er gut aufgehoben sein und wissen, worum es geht und kaufen/abonnieren oder Kontakt aufnehmen wollen.

Eine echte Landingpage hat allerdings keine Navigationselemente, die von der eigentlichen Botschaft ablenken und auf andere Bereiche aufmerksam machen könnten.

Sie konzentriert sich von Gesamteindruck bis Detail einzig und alleine auf ein einziges Produkt.

Einsatzbeispiele für Landingpages:

Die Seite, auf der jemand landet, der auf eine Werbeanzeige geklickt hat – oder die Seite, auf der jemand landet, der einen bestimmten Begriff gegoogelt und gefunden hat.

Wichtig sind die so genannten „Response-Elemente“ einer Landingpage, der Call-to-Action oder ein Formular, zu dem der User geleitet wird.

Die drei wichtigsten Erfolgsfaktoren einer Landingpage:

Landingpages sind sehr übersichtlich und auch gut zu optimieren, weil keine Rücksicht auf das Strukturskelett einer größeren Site genommen werden muss.

Das Thema der LP wird kein bisschen verwässert: Ohne Navigationselemente, weiterführende Info-Blöcke oder Verweise auf andere Inhalte geht es einzig und alleine um das Produkt.

Auf diese Dinge solltest Du, neben SEO und Werbung natürlich, besonders achten:

1. Die Headline muss ein Hingucker sein

Der erste Blick, die erste Zehntelsekunde ist entscheidend: Kann Dein Besucher bereits der Headline entnehmen, um was es geht und wie er hier profitieren kann?

Ob eine Fragestellung oder eine Aufforderung besser funktionieren, kannst Du mit unterschiedlichen Varianten austesten.

2. Die Seite muss unbedingt optisch ansprechend sein

Wie viele furchtbare E-Book-Landingpages hast Du schon gesehen, die bereits beim Eintreffen “SPAM!” schreien? So nicht.

Clean, professionell und in sich vertrauenswürdig wie jede andere Business-Seite auch sollte jede Landingpage sein. Modern, responsive und übersichtlich.

3. Der Call to Action sollte laut und eindeutig sein

Kaufen, abonnieren, anrufen, herunterladen? Was immer Deine User tun sollen, führ Sie ohne Umwege dahin und bring auf den Punkt, was Sie davon haben.

Ein einziges Angebot darf auf der Landingpage stehen. Nur auf dieses sollte sich auch der “CTA” beziehen. Nicht “erfahren Sie mehr über”, wenn “kaufen Sie dies” das Ziel ist.

Keine Ablenkungen.

Tools und Templates für gute Landingpages

Je nach Projekt kann es nicht schaden, einer Landingpage auch eine eigene Domain zu spendieren.

Wer ein bisschen XHTML kann, benötigt kein WordPress, um eines der fortgeschrittenen Templates mit eigenen Inhalten zu füllen und kann für eine „statische“ Seite meist auf den preisgünstigen Webhosting-Tarif zurückgreifen.

Für die komfortable Erstellung einer Landingpage mit WordPress gibt es zahlreiche preiswerte, mobilgeräte-taugliche Templates für Landingpages mit WordPress, die es ganz einfach machen, eine solche Unterseite oder Hauptseite für ein Projekt einzurichten.

Zahlreiche Tools wie Activetrail erlauben es, kostengünstig für Kampagnen Landingpages zu errichten.

Auf Hubspot geht es sogar per Drag & Drop, bei Instapage angeblich in weniger als 3 Minuten (das dürfte allerdings nur der Einstieg in den Einstieg sein, wenn das Konzept erfolgreich werden soll).

Besucher kommen über Social-Media-Kanäle, über Suchmaschinen und über Werbung auf Landingpages. Wie erfolgreich diese sind, kommt auf das Konzept an.

Online kann man in diversen Beispielen für gute und schlechte Landingpages stöbern.

Wichtig ist, dass Du auf gutes Bildmaterial, einzigartige Texte und umfassendes SEO setzt – dann klappt’s auch mit der Conversion.

13.08.2015