Tools für Start-ups: Werkzeuge für den Erfolg

Tools für Start-ups: Werkzeuge für Marketing und Organisation

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Start-up Teams sind anfangs klein und langfristig agil. Zeit ist meist knapp und selbst wenn sich für die Entwicklung des Produkts ein Investor gefunden hat, dürfte in vielen Fällen kein Budget für eine teure Agentur übrig sein, die sich ums Marketing kümmert. Ganz abgesehen davon, dass niemand ein Start-up so gut kennt wie sein Gründerteam und es oft besser ist, sich um Vermarktung selbst zu kümmern. Auch Assistenz in Form von Sekretariat, Projektunterstützung und Steuerberater kostet Geld und Zeit für akribische Einarbeitung. Kein Wunder also, dass innovative Tools für Start-ups so beliebt sind, die dem Team beim komfortablen Erledigen vieler Aufgaben helfen.

Tools für Start-ups: Organisation und Administration

Buchhaltung mit lexoffice: Das lexoffice Förderprogramm für Gründer und Start-ups erleichtert Dir die Entscheidung für unsere Buchhaltungslösung: Angebote erstellen, Rechnungen schreiben, Finanzen verwalten und Belege buchen, um anschließend mit dem Steuerberater zusammenzuarbeiten – all das kostet mit lexoffice kaum Zeit. Das Förderprogramm hilft Dir außerdem beim kostensparenden Einstieg.

Datei-Organisation mit Google Drive: Von jedem Internetzugang und ebenfalls mobil per App ist die komfortable Zusammenarbeit mit anderen an Dokumenten, Tabellen und Präsentationen in Google Drive möglich. Besonders praktisch: Deine Datensicherung übernimmt Google, Exportieren kannst Du aber trotzdem alles, was Du sichern willst. Das Rückgängigmachen von Befehlen und Eingaben ist möglich und die ausgefuchste Technik verhindert, dass ein Team-Member die Arbeit der anderen überschreibt, weil zufällig parallel daran gearbeitet wird.

Team-Kommunikation mit Slack: Dinge nicht nur organisieren, sondern aktiv besprechen, kann Dein Team mit Slack. Ganz grob vereinfacht ist Slack ein top organisierter Gruppen-Chat mit Zusatzfunktionen. Innerhalb von Slack lassen sich unterschiedliche Channel einrichten, Dateien hochladen und viele andere praktikable Anwendungen nutzen wie private Messages und die nahtlose Integration zahlreicher weiterer Tools.

To-Do-Übersichten und Projektpläne mit Wunderlist: Auf Wunderlist.com kann Dein Team Aufgaben organisieren, Pläne verwalten und eine Erinnerungsfunktion nutzen – bei den Google-Anwendungen geht das nur im Kalender oder wenn Du eine Benachrichtigung einrichtet, die meldet, sobald jemand etwas geändert hat. Wunderlist verwaltet auch Fälligkeitsdaten und hilft beim Einhalten Deiner Deadlines.

Kundendaten verwalten mit 1crm: Ein Customer Relation Management Tool (CRM) hilft Dir und Deinem Team dabei, web-basiert gemeinsam Kontakte zu organisieren, Leads und Auftragschancen nachzuverfolgen und Erfolge und Misserfolge zahlenbasiert zu überblicken. Die kostenlose Version von 1crm-system.de bietet für Dein Start-up eine Kontaktverwaltung, Marketing- und Vertriebstools, Kundenservice-Unterstützung und einiges mehr.

Tools für Start-ups: Die besten Marketing-Werkzeuge

Kostenfreie Online-Kurse von Google: Grundlagenwissen im Bereich Online-Marketing können Dein Team und Du mit Hilfe der Zukunftswerkstatt von Google erwerben, von Mobile bis Marketing. Sogar ein Zertifikat wird erteilt.

Grafiken bearbeiten mit Gimp: Die bekannte Freeware Gimp ist ein Free & Open Source Image Editor mit hohem Leistungsumfang, der für alle gängigen Plattformen verfügbar ist. Zusammen mit Visme für die Erstellung von Infografiken und der Möglichkeit, Daten auf Dropbox abzulegen, gemeinsam zu verwalten und auch zu verteilen, hast Du damit den Zuschnitt von Grafiken für Social Media und Blog sowie die Aufbereitung für Pressematerialien schnell im Griff.

Marketing-Mails versenden mit Mailchimp: Wer bis zu 12.000 Mails im Monat versenden möchte und einen Empfängerkreis bis zu 2.000 Empfänger hat, kann Mailchimp kostenlos nutzen. Perfekt für Start-ups mit kleinem Budget, die sich ihre Verteilerkreise erst noch aufbauen müssen.

Social Media für Einsteiger mit Hootsuite: Facebook, Twitter, Google+, Linkedin und weitere Netzwerke schnell und komfortabel verwalten, kannst Du mit Hootsuite. Du sparst viel Zeit, wenn Du Dich zentral in ein Dashboard einloggen kannst, um Einträge auch zeitgesteuert einzugeben und in nur einer Oberfläche auf Interaktionen zu reagieren.

Webanalyse mit Google Analytics: Start-up Shops und Landingpages müssen wie die Haupt-Website ständig weiter feingeschliffen werden, um Erfolg zu haben. Du kannst mit dem kostenlosen Google Analytics arbeiten, so lange Du es datenschutzkonform einsetzen kannst. Mit Hilfe der Search Console überwachst Du Deine Ergebnisse und eventuelle Probleme.

WordPress für Website und Blog: Die kostenlos erhältliche deutschsprachige WordPress-Software, nicht zu verwechseln mit dem WordPress-Hosting für „Fertig-Blogs“, ist eine gute Grundlage für Start-up Websites und Landingpages. Communitys und Portale baust Du besser mit einem hoch entwickelten Tool wie ExpressionEngine, eine professionelle Alternative zu WordPress, das die Lücke zwischen Typo3 und Joomla oder WordPress schließt.

Optik und SEO für WordPress: Ein gutaussehendes Basis-Template für eigene Anpassungen kannt Du bei Themeforest für Dein Start-up finden. Sobald das WordPress-Template läuft, arbeitest Du am besten mit dem Yoast SEO Plugin, das extra dafür entwickelt wurde, die Optimierung auf bestimmte Keywords zu erleichtern.

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Neue Tools für Start-ups gibt es wie Sand am Meer, nur wenige erleben einen großen Durchbruch. Welche Anwendungen nutzt Du bevorzugt, was kannst Du anderen Gründern empfehlen? Wir freuen uns über Feedback in den Kommentaren.

Über den Autor
Carola Heine
Up to date: Trends und Online Navigation

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  1. Björn | 05.02.2018 | 17:22

    Netter Beitrag, doch eins verstehe ich nicht. Warum sollte ich ein CRM nutzen, wenn ich schon Lexoffice habe. Dort sind alle Kundendaten und Rechnungen drin.

    Kannst du mir das erklären?

    Gruß

    Björn

    1. Carola Heine | 06.02.2018 | 12:08

      Hallo Björn,
      gerne. Sobald administrative Aufgaben und Routine-Jobs im Marketing an Werkstudenten, Praktikanten oder Aushilfen vergeben werden, möchtest Du wahrscheinlich nicht, dass jede dieser Personen Einblick in Deine Buchhaltung bekommt – je nach Geschäftsidee und Wachstum wird es sich aber nicht vermeiden lassen, für Aktionen oder Projekte solche Handreichungen „auszulagern“. Wie bei allen anderen Tool-Tipps gilt: Das sind nützliche Anwendungen, aber es passt nie alles bei jedem, jede*r Unternehmer*in sollte schauen, was zum Bedarf passt.

      Schöne Grüße und danke für das Feedback! 🙂
      Carola