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Content Marketing Erfolgsgeheimnis UCG

User Generated Content, kurz UCG, ist in diesen herausfordernden Zeiten noch wichtiger als sowieso schon: Nutzergenerierte Inhalte wirken - und wie!

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Wahrgenommen werden ist im Marketing tatsächlich das, was zählt und mitten in der Corona-Krise wichtig wie noch nie. User Generated Content ist ein großartiges Mittel für mehr »Reichweite«:

Wenn jemand eine Bewertung auf deiner Fanpage oder bei Google Business abgibt, einen Wikipedia-Eintrag über deine Firma erstellt oder dein Event mit Fotos auf Instagram dokumentiert bzw. mit deinem Hashtag auf Twitter begleitet, dann ist das UCG oder ein nutzergenerierter Inhalt.

Durchlaufende Herausforderung: Vermarktung der eigenen Produkte und Angebote

Bewertungen auf den üblichen Portalen, deren Bedeutsamkeit sehen die meisten noch ein. Doch warum ist es denn so wichtig, was anderswo über dein Angebot geschrieben wird? Besonders jetzt, wo sich online und im Marketing alle Karten neu verteilen? Ganz einfach:

Wenn du eine Information über Produkte oder Dienstleistungen verbreitest, dann ist das einfach nur Werbung und damit werden wir alle schon zuviel beschallt. Wenn aber andere es freiwillig und aus Überzeugung tun, dann ist es authentisch, glaubwürdig und obendrein für dich kostengünstig:

Besser kannst du es nicht treffen, als wenn Nutzer Inhalte über dich und dein Geschäftsmodell generieren. Außerdem kostet diese wirksame Methode deutlich weniger als die meisten anderen Kampagnen. UCG hat viele Vorteile.

Warum es sich lohnt, auf UCG zu setzen

User Generated Content:

Macht dich oder dein Angebot bekannter.
Kann dir ein »merkenswertes« Image verschaffen.
Erhöht die Identifikation mit deinen Angebot.
Ist häufig auch kostengünstiger Content.
Unterstützt dich bei der Kundenbindung.
Erhöht deine Reichweite.

Ist authentisch und zahlt damit auf die Glaubwürdigkeit ein.

Der Nachteil von UCG: Kontrollverlust

Ein Nachteil von User Generated Content ist, dass du nicht kontrollieren kannst, was andere über dich und dein Geschäftsmodell schreiben. Ein weiterer Nachteil ist, dass ein notorischer Nörgler eher von selbst etwas schreiben wird als jemand, der ein Lob erteilen könnte.

Deshalb sind sowohl die zahlreichen Vorteile als auch die Nachteile sehr gute Gründe dafür, nicht einfach passiv abzuwarten – sondern die Erstellung von UCG unbedingt in eigene Hände zu nehmen.

Was motiviert Anwender, Inhalte für andere zu generieren?

Mehr Bewertungen, Kundenrezenzionen und Feedback zu bekommen ist verhältnismäßig einfach: Du hast Kontakt mit diesen Usern oder Kunden und kannst einfach darum bitten. Aber was motiviert Menschen, ausführliche Blogbeiträge, Wikipedia-Seiten oder gar Youtube-Videos und Insta-Stories mit Infos über dein Angebot zu füllen? Die Antwort lautet: Es ist kompliziert, und es ist vielschichtig, aber es ist irgendwie auch einfach.

Denn es muss spannend und interessant sein, was du mit deinem Unternehmen oder Angebot machst – und die Leute auf die Idee bringen, dabei mitzumischen. Der Motor von UCG Content ist das Mitteilungsbedürfnis oder im Fall von Instagram-Challenges und anderen Kreativwettbewerben, der Wunsch dabei, sich zu beteiligen und dabei herausragend wahrgenommen zu werden.

Beispiele für User Generated Content

Dank toller Apps und Social Media können UCG Kampagnen und Strategien heute viel interaktiver und spannender ausfallen als zum Anfang des Jahrzehnts, wo ein Fotowettbewerb oder ein Quiz noch die höchsten der Gefühle waren. Große Firmen fahren große Kampagnen wie letztes Jahr Milka, die ihren Konsumenten angeboten haben, sich mit einem Fotofilter in bestimmte Cartoons zu verwandeln und sich mit dem Foto und einem Hashtag an einem Gewinnspiel zu beteiigen.

Doch auch mit einem wesentlich kleineren Budget lässt sich UCG erzeugen. Zum Beispiel mit einer Social Wall wie die vom österreichischen Touristenmagnet Turracher Höhe oder einer Instagram-Challenge.

Blogparaden, Challenges, Gewinnspiele, Event-Hashtags und andere interaktive Kampagnen ergänzen Bewertungen, Rezensionen und Berichte.

Damit du etwas davon hast, muss dein UCG Konzept zu deinem Angebot passen. Du brauchst einen eigenen Hashtag, um die Auffindbarkeit der Beiträge zu ermöglichen und du musst die Beispiele sichten und kuratieren, sprich: Teilen, was geteilt wird, um moch mehr Aufmerksamkeit zu erzeugen.

  • Leg ein Start-Datum fest, um vorher schon Werbung zu machen.
  • Dann entscheide dich für eine Laufzeit, sprich ein End-Datum.
  • Dein Hashtag sollte nagelneu und einzigartig sein.

Du möchtest sofort damit beginnen, UCG einzusetzen?

Dann frag deine Zielgruppe, wie es ihnen jetzt in der Krise geht. Starte zu diesem Thema eine Blogparade, einen Twitter-Thread oder eine Insta-Challenge: Sehr viele Menschen haben aktuell ein Mitteilungsbedürfnis über ihr Befinden. Abgesehen davon, dass es praktisch für das Erzeugen von UCG ist, hast du so auch eine einzigartige Chance, mehr darüber zu erfahren, wie deine Zielgruppe tickt.

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