V-Pay Debitkarten, Grundlagenwissen Zahlungsverkehr

V Pay

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Über das vertraute Maestro-Symbol haben wir bereits gesprochen, heute stellen wir euch V Pay vor. Wenn auf Bankkarten nun statt der gewohnten blau-roten Kreise das V-Pay-Zeichen steht, so macht dies für Zahlungen innerhalb Deutschlands keinen Unterschied zu anderen Debitkarten:

Elektronische Zahlungsmittel: Debitkarte V Pay

Elektronische Zahlungsmittel: Debitkarte V Pay

Die V Pay Debitkarte wurde von VISA für die besonderen Anforderungen des europäischen Geldmarktes entwickelt. In der Regel kann man sie genau so einfach und unkompliziert nutzen wie die Maestro-Karten.

Nur wer es gewohnt ist, nicht nur innerhalb Europas, sondern darüber hinaus einzukaufen, muss sich umstellen und damit rechnen, in einigen Ländern außerhalb der EU für bargeldlose Zahlungen wieder auf die Kreditkarte zurückgreifen zu müssen:

VPAY wird mittlerweile bei über 7 Millionen Händlern und 340.000 Geldautomaten akzeptiert und in der EU, Andorra, Gibraltar, Island, Israel, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, Schweiz und der Türkei akzeptiert. (Maestro hingegen kann weltweit eingesetzt werden.)

V PAY erfüllt die Anforderungen an SEPA und unterstützt Banken bei der SEPA-Umstellung.

Lexware pay und V Pay

V PAY basiert auf der Chip & PIN Technologie und kann zum Abheben von Guthaben an Bankautomaten und zum bargeldlosen Zahlen im Handel eingesetzt werden.

V PAY-Karten, die von deutschen Banken ausgegeben werden, sind in der Regel Kombinationskarten, die auch über eine Girocard-Funktion verfügen. Über diese Girocard-Funktion kann auch mit einer V PAY Karte am elektronischen Lastschriftverfahren teilgenommen werden, daher können diese Karten auch mit Lexware pay akzeptiert werden.

Vorteile und Nachteile von V Pay

Im Vergleich zur weltweit einsetzbaren Maestro-Debitkarte muss man beim Bezahlen mit der V-Pay-Debitkarte darauf achten, dass diese nur eingesetzt werden kann in :

Andorra, Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Grönland, Großbritannien, Irland, Island, Israel, Italien, Kroatien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Monaco, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, San Marino, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Türkei, Ungarn, Vatikanstadt und Zypern.

In allen anderen Ländern ist dann die Kreditkarte oder eine Maestro-Karte die Alternative, die man weltweit einsetzen kann.

Dafür ist die V-Pay-Karte aber sicherer.

Skimming – eine Form des Kreditkartenbetrugs, bei der über Aufsätze am EC-Terminal Kartendaten vom Magnetstreifen kopiert werden – ist bei der V-Pay-Card nicht möglich.

Die innovativen Chips erschweren das Kopieren der darauf gespeicherten Daten. Außerdem muss bei jeder Zahlung der Pin-Code eingegeben werden – das macht den Ablauf deutlich betrugssicherer als eine einfache Unterschrift.

Die neuartigen Chips erfordern geeignete Lesegeräte. Man sollte damit rechnen, insbesondere beim Auslandseinsatz, dass kleinere Fachhändler diese Umstellung noch nicht durchgeführt haben und alternative Zahlmethoden mitführen.

Normalerweise, das sollte man aber deutlich sagen, macht es im Alltag für den Nutzer keinen bemerkenswerten Unterschied, ob eine Karte mit V Pay oder Maestro ausgestattet ist.

Für Reisen außerhalb von Europa sollte man sich jedoch vergewissern, welche Vorkehrungen im Vorfeld der Reise getroffen werden müssen. In der Regel macht es Sinn, zusätzlich eine Kreditkarte mitzuführen, damit Liquidität auch im Urlaub gewährleistet wird.

Weitere Informationen zu Lexware pay findet du unter www.lexware-pay.de

Mehr über Lexware pay.

Über den Autor
Patrick Nassall
Beste Verbindung: Steuerberater und Unternehmer

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