Quality-Check für deine Website

Quality Check für deine Website

In dieser Woche sorgen sich viele Website-Betreiber um die neuen Bewertungskriterien von Google, die zukünftig vor allem auf Websites setzen, die fit für Mobilgeräte sind.

Ob durch responsive Technologie – Seiten, die sich der Darstellung im Browser anpassen auf Notebook, Netbook, Tablet und Smartphone verschiedener Größen – oder eine hochwertige Mobilversion.

Bei dieser Lösung wird der Nutzer auf eine alternative Version weitergeleitet, die für die ideale Darstellung aufbereitet wurde.

Die meisten Startups und Gründer nutzen wie lexoffice WordPress für die Entwicklung einer Internetpräsenz und können daher spätestens durch den Wechsel auf ein gutes Template auf „responsive“ setzen.

Mit Apps und Tools für das Überprüfen der Darstellung kann man jederzeit nachschauen, ob die eigene Website auch auf Telefonen und Tablet PCs gut lesbar ist.

Dabei darf man aber keinesfalls vergessen, dass es als Qualitätscheck nicht ausreicht, wenn alles irgendwie auf jedem Gerät gelesen werden kann.

Wir haben fünf Tipps zusammengestellt, mit denen Du Deine Website nicht nur auf fehlerfreie Darstellung testen kannst – sondern auch auf unmittelbare Brauchbarkeit.

Denn bei eigenen Projekten ist man in der Regel so gut im Thema und kennt vor allem die eigenen Ziele so durch und durch, dass andere Schwerpunkte bei der Gestaltung schnell auf der Strecke bleiben:

Die von potenziellen Kunden aus der perfekten Zielgruppe nämlich. Das eigene Angebot zu sortieren ist eine anspruchsvolle Aufgabe.

Und jetzt empfehlen wir Dir auch noch, es zuerst zwar zu tun – dann aber vor allem auf ganz andere Dinge zu achten und entsprechend Dein Website-Konzept wieder an- und umzubauen, wo nötig.

1. Vergiss mal die Selbstdarstellung – wonach sucht eigentlich Dein Kunde?

Die Startseite einer Website ist meistens der Eingang zum Angebot (Werbung, die auf Landingpages zeigt, ist die Ausnahme von der Regel) und wird deswegen oft mit bombastischen Slide-Shows und schicken Icons vollgeknallt, damit man auf „stylischem“ Weg auch wirklich zu jeder wichtigen Information gelangen kann.

Vor allem Freelancer aus dem Kreativbereich, Agenturen, Fotografen und Anbieter mit Design- und Lifestyle-Produkten setzen meist auf eine toll aufgemachte Eingangsseite.

Es ist aber eher unwahrscheinlich, dass Deine Kunden die URL der Website in den Browser eintippen oder über Google danach suchen, um dann verzückt durch eine Galerie mit schicken Fotos zu blättern. Sogar und vor allem, wenn sie Deine Site schon kennen.

Was die Kunden eigentlich suchen, wenn sie die Website aufrufen, das versteckt sich leider meist auf Unterseiten und die sind dann innerhalb der Site mal hier, mal da verlinkt.

Wenn Du ein Statistik-Tool nutzt, um zu ermitteln, welche Informationen sich ein Kunde auf Deiner Seite holen will, kannst du prüfen, ob sie das Gewünschte auf Anhieb finden:

Regionale Zuordnungen oder eine Anfahrtsbeschreibung? Erschreckend viele Anbieter lokaler Dienstleistungen haben Webseiten, in denen man bis zum Impressum runterblättern muss, um die Region/den Ort zu identifizieren, in dem sie anbieten.

Referenzen? Details über den Leistungsumfang? In einer komplexen Welt mit unzähligen Möglichkeiten wird das Auffinden eines geeigneten Dienstleistern zwar einfacher, wenn er von seinen Qualifikationen erzählt – wirklich greifbarer aber wird es vor allem für Laien durch Beispiele, Projektbeschreibungen, Referenzen und Kundenstimmen.

Anfahrtsbeschreibungen und Telefonnummern gehören tatsächlich ebenfalls zu den gut versteckten Details auf vielen Websites.

Wichtig sind also zwei Schritte:

  • Herausfinden, welche Information die Kunden konkret suchen.
  • Sicherstellen, dass sie vom Eingangsbereich aus gut auffindbar ist.

Außerdem sollten weder Text noch Bild die Überhand gewinnen bei deiner Website-Gestaltung, um die Information nicht zu erschlagen.

Slide-Shows über die gesamte Bildschirmgröße sind nicht automatisch gut und passend, nur weil sie jeder gerade hat und man nur die Wahl hatte, sich daran zu gewöhnen.

Wie oft hast Du schon um dahingleitende Fotos herumgeklickt, um die Navigationselemente zu finden oder die Bilder endlich aus dem Weg zu schieben, um an die Informationen zu gelangen?

Genau so sollte es nicht sein.

Aber auch nur und zu viel Text ist nicht gut. Lange Fließtexte werden höchstens noch von Suchmaschinen genau erfasst, was zwar nicht schlecht ist, aber im Falle echter Besucher wenig hilft.

Die meisten Anwender überfliegen heute alle Informationen nur, wischen sie mit dem Finger über einen tragbaren Bildschirm oder scrollen schnell zu den gewünschten Stellen/Absätzen.

Eine angenehme Aufteilung mit gut verdaulicher Textlänge ist Voraussetzung dafür, dass Inhalte überhaupt aufgenommen werden.

Diese Aufteilung beinhaltet auch typografischen Weißraum, der nicht fehlen darf, damit die Informationen nicht zu kompakt werden.

Gründer und Startup-Teams sprudeln in der Regeln vor Ideen und könnten jeden Weißraum im Nu mit Hinweisen, Werbebotschaften, Verweisen auf Angebote füllen.

Ein Hinweis auf das, was der Leser am liebsten tun soll – Call-to-Action – ist zwar goldrichtig. Vor allem aber solltest Du daran denken, dass viele Möglichkeiten auch viel Ablenkung bieten.

Je weiter weg von deinem Hauptprodukt sich Dein Kunde bei Interesse klicken kann, desto unwahrscheinlicher werden ein Kauf oder eine Kontaktaufnahme.

Wichtig sind also wieder zwei Schritte:

  • Entscheiden, welche Information die wichtigste ist und sich auf diese konzentrieren, sie mit einem Call-to-Action hervorheben.
  • Diese Information dann aber nicht durch zu viele andere Optionen verwässern.

Praxistipp: Das wichtigste Werkzeug, um am Nutzen einer Website zu arbeiten

Website-Betreiber haben die unterschiedlichsten Gründe für das Erstellen ihrer Internetpräsenz, zu der heute auch immer Social-Media-Kanäle und Feedback-Wege gehören.

Ob „einfach auch endliche eine Website haben“, Visitenkarte, Werbe-Flyer, Organisationshilfe oder Anschub für einen angehängten Shop, sie machen alle nur dann Sinn, wenn sie nicht nur gefunden werden, sondern auch Nutzen bringen und deswegen gelesen werden.

Das wichtigste Tool für die Auswertung des Nutzens sitzt vor deinem PC.

Niemand kennt Dein Business so gut wie Du selbst. Niemand weiß so gut wie Du, was du verkaufen willst und wie Dein Wunschkunde sich benehmen soll.

Deswegen weißt Du auch, wen Du fragen kannst, ob Deine Website für ihn oder sie funktioniert, weil Du selbst in der Regel ein bisschen betriebsblind bist beim eigenen Projekt.

Ist Deine Internetseite:

  • responsive/technisch einwandfrei?
  • strikt kundenorientiert aufgebaut?
  • gut navigierbar und intuitiv zu bedienen?
  • auf das wichtigste Angebot konzentriert?
  • mit klarem Call-to-Action versehen?

Das sind die fünf Punkte, bei denen Deine Website immer durch den Quality-Check kommen sollte.