Weltbildungstag

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Der Weltbildungstag ist eigentlich der Weltalphabetisierungstag. Jedes Jahr soll der 8. September daran erinnern, wie problematisch es ist, wenn Erwachsene nicht richtig lesen oder schreiben können.

Laut der Wikpedia wurde der Weltalphabetisierungstag von der UNESCO im Anschluss an die Weltkonferenz zur Beseitigung des Analphabetentums im September 1965 in Teheran ins Leben gerufen und am 8. September 1966 erstmals begangen.

Aktuell haben wir sogar das weltweite Jahrzehnt der Alphabetisierung, das 2003 begann.

Weltweit können rund 860 Millionen Erwachsene nicht richtig lesen und schreiben, zwei Drittel davon sind Frauen. In Deutschland gelten 7,5 Millionen Menschen als Analphabeten, in Österreich bis zu 600.000 Menschen (Quelle: Wikipedia).

Der Weltbildungstag ist aktueller denn je, und zugewanderte Analphabeten haben Anspruch auf einen Integrationskurs, bei dem sie sowohl Deutsch als auch die lateinische Schrift lernen.

Analphabetismus ist für betroffene Menschen meist ein Tabuthema. Sie mogeln sich im Alltag durch und befürchten Diskriminierung, wenn ihr Problem bekannt wird.

Ähnlich unauffällig verhalten sich User, die im Internet auch geschäftlich unterwegs sind und sich nie die Mühe gemacht haben, sich mit den Einzelheiten der Werkzeuge und Vorgehensweise zu beschäftigen, die ihr Business voranbringen sollen.

Konsequente Fort- und Weiterbildung

Mehr noch als in jedem anderen Beruf erfordert jeder Job mit einer Schnittmenge zur digitalen Welt durchgehende Weiterbildung.

Was wir täglich anwenden, weil es sich gut bewährt hat, wird irgendwann zur Routine und damit nicht mehr intelligent hinterfragt. Erst durch Weiterbildung frischen wir unser Grundlagenwissen auf, schließen Wissenslücken und erhalten das Bewusstsein für die täglichen Abläufe frisch und knackig.

Vielleicht gehörst Du auch zu den Menschen, die nicht wild auf Veränderungen sind. Wir neigen dazu, bei einer Situationsänderung zunächst das Schlimmste zu vermuten.

Fortbildung hält flexibel und gibt uns die Möglichkeit, auch neue Situationen gut zu bewältigen – sie baut typische Ängste vor Veränderungen ab.

Deine Fähigkeiten solltest Du konsequent weiter entwickeln – es ist ein Stück Zukunft, den Daumen immer am Puls der Zeit zu haben und sein eigenes Fachgebiet gut zu kennen.

Und nicht zuletzt gilt:

Wenn Du Optimierungspotenziale nutzt und Lösungen zu finden lernst, die sich am Markt und den Kundenanforderungen orientieren, verschaffst Du Dir Wettbewerbsvorteile der Konkurrenz gegenüber.

So unbequem der Gedanke also auch sein mag, Fortbildung ist etwas, das wie alle anderen wichtigen Abläufe fest in Deinen Terminplan gehört.

Glücklicherweise sind die Zeiten längst vorbei, in denen man sich in sterilen Seminarräumen an weißen Plastiktischen langweilte, wenn man etwas lernen wollte.

Heute kann Fortbildung viele spannende Formen annehmen, von der Sommerakademie bis hin zum Branchen-Talk. Vom Einzel-Coaching bis zur Networking-Arbeitsgruppe hast Du unzählige Möglichkeiten, Dein Wissen aufzufrischen und zu vertiefen.

Wir sind gespannt, was Ihr für Eure Fortbildung macht und freuen uns über Kommentare.

07.09.2015 | 1
  1. Eva | 08.09.2015 | 06:01

    Ich bin ein Fan der MOOCs (Massive Open Online Courses), die auf entsprechenden Plattformen von sehr vielen Universitäten aus aller Welt, vor allem aber von amerikanischen Elite-Universitäten angeboten werden. Inzwischen gibt es auch nicht mehr nur Informatik- und Programmierkurse (die ich aber am liebsten mag), sondern alle Themen.