Content Turbo: Wie du schnell, mehr und besser schreibst

Content Turbo: Wie du schnell, mehr und besser schreibst

Newsletter, Blogposts, Social Media Postings, Angebote ... überall brauchst du geschriebene Inhalte und nicht allen fällt das Erstellen leicht. Unsere Tipps.

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Schreibplätze sind dank Corona nicht mehr, was sie mal waren und der Schreibprozess an sich hat ebenfalls einige Veränderungen durchlaufen. Spätestens seit dem Covid-Anfang 2020 sitzen immer mehr Menschen nicht im Büro am Tisch, sondern auf dem Sofa oder Bett oder am Küchentisch und müssen viel mehr Content erstellen als je zuvor. Nicht allen fällt das leicht. Wie du schnell schreibst und dabei gut vorankommst, erklären wir dir in diesem Blogpost.

Deine Umgebung beeinflusst ebenfalls mit, wie du schnell schreibst

Wenn du Content erstellen musst und dich am Küchentisch oder in den gemütlichen Kissen von Satz zu Satz quälst, kann das schwierige Vorankommen auch an deinem Umfeld liegen. Auch wenn du dir einen bequemen Platz gesucht hast. Das Auge schreibt mit, sozusagen.

  • Befinden sich die Eingangspost-Stapel des Grauens und der bisher sorgfältig vermiedenen Ablage in Sichtweite?
  • Erinnern Dutzende von Klebezetteln und verschiedene Notizberge dich daran, dass da noch sehr viel mehr Arbeit auf dich wartet?
  • Macht dein Smartphone ein Geräusch nach dem anderen, meldet sich jede Mail akustisch, brömmt und plöppt dein Social-Leben online?

Treffen einer oder alle Punkte zu, solltet du etwas ändern. Stapel können auch wandern, außer Sichtweite nämlich. Vielleicht ist es an der Zeit, sich einen dieser praktischen Rollwagen für den Küchen- und Bürobedarf zu holen und die nervige Ansicht der anderen wartenden Arbeit um die Ecke bringen zu können.

Routine und Strukturen helfen, regelmäßig viel und guten Content zu erstellen

Immer wieder auf das sprichwörtliche weiße Blatt oder den leeren Monitor zu starren, wenn man das Gefühl hat, jetzt aber wirklich dringend mal wieder etwas schreiben zu müssen, war noch nie eine gute Ausgangsposition. Auch nicht mit einem Abgabetermin.

  • Ein Veröffentlichungsrhythmus ist ein hilfreicher erster Schritt. Einmal wöchentlich ein Newsletter, alle zwei Wochen ein Blogpost, jeden Tag mindestens ein Social Media Posting: Überleg‘ dir gut, was du leisten kannst und leg dich dann fest: Du brauchst einen Redaktionsplan. Das gilt für eigene ebenso wie für Kundenprojekte, Planung gibt Sicherheit.
  • Eine Struktur – ein Template oder eine Vorlage – für jede regelmäßig publizierte Textsorte spart Zeit und Nerven. Zum Beispiel: Jeder Newsletter beginnt mit einem aktuellen Ereignis, setzt sich mit einem Foto und einem Angebot fort, bringt dann einen Linktipp, verabschiedet sich mit einem Gruß und einem Call-to-Action. Dann legst du noch die ungefähren Zeichen für jeden Baustein fest und schon hast du eine solide Arbeitshilfe, die du auch unter Zeitdruck zuverlässig befüllen kannst.
  • Jeder Text sollte immer ein Ziel, einen Mehrwert oder ein Angebot haben. Einfach so in der Gegend herumschreiben bringt ja niemandem etwas. Überleg dir also vor dem Befüllen jeder Vorlage zunächst, wo du diesmal konkret nützlich wirst und wie der CTA – die Handlungsaufforderung – lautet. Von diesem Punkt aus arbeitest du die anderen Bausteine durch.

Enthält dein Text einen Linktipp, sammelst du am besten immer gleich ein halbes Dutzend vorher zusammen. Hast du Schwierigkeiten, CTAs zu finden? Dann überleg dir, wo am Ende das Geld herkommen soll und wie du das erreichst. Auch hier gilt wieder: Am besten gleich ein halbes Dutzend oder mehr Ideen notieren.

Am Ende sitzt du vor deiner gut durchdachten Vorlage, kennst schon den Veröffentlichungstermin und befüllst die Bausteine deines Templates schon mal mit den vorbereiteten Sachen. Schon bist du im „Flow“.

Wie du schnell schreibst: Erfolgsfaktoren

Smartphone und Social Media Alerts am PC stumm schalten.

Für eine geordnete Umgebung sorgen, genug Wasser bereitstellen.

Mit Redaktionsplänen und Struktur-Templates arbeiten.

Immer ein Ziel oder einen Mehrwert definieren und von dort aus arbeiten.

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Außerdem:
Nach Möglichkeit immer gleich mehrere Texte nacheinander schreiben!
#stapelverarbeitung

Wie du schnell schreibst: Immer in Stapeln arbeiten

Du arbeitest wesentlich schneller und effizienter, wenn du immer gleich drei, vier oder fünf Themen festlegst. Für diese Themen die Keywords recherchierst, Veröffentlichungsdaten festlegst, das begleitende Bildmaterial aussuchst.

Alles fluppt viel besser, wenn du es gleich mehrmals nacheinander machst und dich nicht immer wieder neu in das passende Mindset für das Finden von Keywords, das Festlegen eines CTA versetzen musst. Achtung, wenn du ein tolles Thema identifizierst: Am besten machst du gleich eine Serie daraus, statt einmal einen super langen Text.

Wie du schnell schreibst – und einzigartig, und gut

Was macht dich und dein Business einzigartig? Kein Unternehmen ist gleich, jedes bietet individuelle Vorteile und Besonderheiten. Storytelling, das Verpacken von Informationen in Erzählmodus, macht dein Angebot greifbarer und lässt es menschlich näher rücken.

Notier‘ dir Dinge, die du in vertrauter Runde am Unternehmer*innenstammtisch erzählen würdest. Womit magst du ein wenig prahlen, was hast du erlebt, was hat dich geprägt, worauf bist du stolz? Die Geschichten, die wir anderen sowieso schon gerne erzählen, sind viel schneller geschrieben als ganz neu erdachte.

Gut erzählte Inhalte sind so interessant, dass die Zielgruppe sich damit von sich aus auseinandersetzt. Der Content löst Emotionen aus, zum Beispiel Aufmerksamkeit, Spannung, Freude, Hoffnung. Dadurch bleibt viel besser in Erinnerung, was du geschrieben hast.

Du schaffst Vertrauen, indem du Einblicke gibst. Das tolle Feedback, das in der Regel darauf erfolgt, wenn du dich öffnest, wird dich beflügeln und wie du schnell schreibst, hängt schließlich auch von der Freude ab, die du daran hast.

Übung macht die Meisterin und den Meister

Alle hilfreichen Tipps werden dann noch ergänzt durch Wiederholung, Training, Übung. Je öfter du dich hingesetzt hast, einen ganzen Nachmittag oder Tag dem Schreiben gewidmet hast, ein halbes Dutzend Texte geplant und erstellt hast, desto einfacher wird es und desto schneller wirst du. Viel Erfolg!

Noch mehr Tipps: Wie du spannend über trockene Themen bloggst

Über die Autorin
Carola Heine
Up to date: Trends, Insider-Wissen und Online Navigation

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