Gewerbeanmeldung

Die Betriebseröffnung unterliegt einer Anzeigepflicht bei Aufnahme aller Tätigkeiten, für die ein Gewerbeschein erforderlich ist.

Wenn keine besondere Zusatzerlaubnis erforderlich ist, genügt eine einfache Gewerbeanmeldung beim Gewerbeamt.

Ein Gewerbe im Sinne der Gewerbeordnung betreibt, wer selbständig tätig ist, eine Gewinnerzielungsabsicht hat und die Tätigkeit auf Dauer ausüben will.

Selbständig heißt, dass der Gewerbetreibende diese Tätigkeit im eigenen Namen, auf eigene Rechnung und auf eigenes unternehmerisches Risiko ausübt.

Folgende Berufsgruppen benötigen eine Gewerbeerlaubnis, die vor der Gewerbeanmeldung eingeholt und bei der Anmeldung mit eingereicht werden muss:

  • Handwerker aller Branchen
  • Makler (Grundstücks- und Wohnungsmakler)
  • Spielhallenbetreiber und Selbständige, die Geldspielautomaten betreiben
  • Selbständige, die im Reisegewerbe tätig sind
  • li>Betreiber von Restaurants, Gaststätten, Imbiss-Restaurants, Hotels, Diskotheken, Kneipen und Clubs

  • Betreiber von privaten Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen
  • Selbständige, die sich als Pfandleiher niederlassen möchten und Betreiber von Auktionshäusern und Versteigerungen
  • Selbständige im Wach- und Schließdienst und weiteres Bewachungs- und Sicherheitsgewerbe
  • Alle Selbständigen, die als Versicherungsvermittler tätig werden möchten
  • Wer sich nicht sicher ist, sollte bei der zuständigen Behörde nachfragen, ob für das geplante Gewerbe eine Gewerbeerlaubnis erforderlich ist.

    Für alle selbständigen Tätigkeiten, egal ob haupt- oder nebenberuflich durchgeführt, muss bei der Gewerbeanmeldung ein amtliches Personaldokument vorgelegt werden, zum Beispiel ein Personalausweis oder ein Reisepass.

    Ist eine Gewerbeerlaubnis erforderlich, muss diese ebenfalls vorgelegt werden. Unterlagen über die Qualifikation des Antragstellers werden in der Regel nicht benötigt, wenn keine Meisterprüfung oder abgeschlossene Ausbildung Voraussetzung für die Ausübung eines Berufs ist.