Kontenrahmen in der Buchführung

Wenn ein Unternehmer oder eine Firma in einer Geschäftsbeziehung mit Kunden innerhalb der EU-Mitgliedsstaaten steht, die über eine Umsatzsteueridentifikationsnummer, kurz UST-IDNr genannt, verfügen, muss dieses Unternehmen ebenfalls eine Ust-IDNr beim Bundeszentralamt für Steuern beantragen.

Das gilt auch, wenn Sie Waren oder Dienstleistungen von Unternehmen beziehen, die ihren Sitz in einem der EU-Mitgliedstaaten haben und eine USt-IdNr. besitzen.

Zitat des Bundeszentralamts für Steuern:

“Eine USt-IdNr. benötigt eine Unternehmerin oder ein Unternehmer, die oder der

  • Waren in das übrige Gemeinschaftsgebiet liefert (innergemeinschaftliche Lieferung gem. § 4 Abs. 1 Nummer 1 lit. b) UStG i.V.m. § 6a UStG, § 18a Abs. 6 UStG) oder aus dem übrigen Gemeinschaftsgebiet erwirbt,
  • Lieferungen i.S.d. § 25b Abs. 2 UStG ausführt (innergemeinschaftliche Dreiecksgeschäfte),
  • steuerpflichtige sonstige Leistungen nach § 3a Abs. 2 UStG im übrigen Gemeinschaftsgebiet erbringt, für die der Leistungsempfänger die Steuer schuldet, oder sonstige Leistungen eines im übrigen Gemeinschaftsgebiet ansässigen Unternehmers in Anspruch nimmt.”

Praxistipp für Gründer zur UstIDNr

Für Kleinunternehmer, Freelancer und andere Selbstständige hat die Umsatzsteueridentifikationsnummer aber noch eine andere Funktion.

Wer nicht möchte, dass jede beliebige Person die eigene Steuernummer kennt, mit der sich theoretisch auch Auskünfte bei Behörden erschleichen lassen, mag auf Geschäftspapier und im Impressum der Website nicht gerne die “echte” Steuernummer für die Einkommenssteuer- und Umsatzsteuererklärungen angeben, sondern verwendet einfach die USt-ID.

Haben Sie nähere Fragen zur Umsatzsteueridentifikationsnummer? Antworten finden Sie auf bzst.de, z.B. zurVergabe der Umsatzsteueridentifikationsnummer.

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