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sv.net

(K)eine Hilfe für Kleinunternehmer?

Um Meldungen und Bescheinigungen an die Sozialversicherungsträger zu übermitteln, benötigen Arbeitgeber digitale Unterstützung. Entweder man nutzt ein Lohnabrechnungsprogramm oder man greift auf sv.net zurück. Doch ist sv.net wirklich eine sinnvolle Lösung für Kleinunternehmer? In unserem Beitrag erfahren Sie die Antwort.

Was ist sv.net genau?

sv.net steht für „Sozialversicherung im Internet“ und ist eine elektronische Ausfüllhilfe für Arbeitgeber, die für die Entgeltabrechnung keine Lohnsoftware verwenden. Mit sv.net ist es für Unternehmer möglich, Meldungen wie z. B. Sozialversicherungsmeldungen, Beitragsnachweise und den digitalen Lohnnachweis zur Unfallversicherung online zu erstellen und an die gesetzlichen Sozialversicherungsträger zu übermitteln.

Welche Stärken hat sv.net?

Sv.net ermöglicht die digitale Meldung an die Sozialversicherungen. Diese Nischenfunktion erfüllt sv.net funktionsgerecht und in der Basisversion kostenlos. Das ist die Stärke von sv.net. Doch die Stärke ist begrenzt, denn ab einem bestimmten Nutzungsumfang ist auch sv.net kostenpflichtig.

Welche Schwächen hat sv.net?

Die Arbeit mit sv.net ist vor allem eines: umständlich. Für jeden einzelnen Meldeanlass müssen die notwendigen Angaben selbst eingetragen werden und zwar immer wieder aufs Neue. Und weil es zum einen viele verschiedene Meldeanlässe gibt und zum anderen zahlreiche unterschiedliche Angaben notwendig sind, ist das umständliche Kleinarbeit, die stetig anfällt.

Umständlich ist es vor allen Dingen, weil man sich genauso wenig an die einzelnen Details zur Regelung eines Meldeanlasses wie an die dafür notwendigen Angaben erinnert. Das bedeutet, dass Arbeitgeber immer wieder nachschauen müssen, unter welchen Umständen eine bestimmte Meldung an den Sozialversicherungsträger notwendig ist und welche Angaben dafür erbracht werden müssen.

Das ist z. B. der Fall bei der An- und Abmeldung, der Jahresmeldung, der Unterbrechungsmeldung oder auch, wenn sich die Beitragsgruppe ändert.

Also in vielen verschiedenen Fällen. sv.net bietet also nur eine minimale Unterstützung und Funktionalität.

sv.net oder Online-Lohnabrechnung – was ist besser?

sv.net kann nur Bescheinigungen und Meldungen an Sozialversicherungen übertragen. Mehr kann es nicht, was aber zugegebenermaßen auch nicht der Anspruch der Ausfüllhilfe ist. Doch: die Kernfunktion von sv.net kann eben auch effizienter und nutzerfreundlicher erledigt werden. Eine Online-Lohnabrechnung wie z. B. lexoffice Lohn & Gehalt wickelt die Meldungen an die Sozialversicherung sehr viel smarter und bequemer ab.

Mit einem solchen Lohnprogramm wird der Nutzer nämlich durch im Hintergrund laufende automatische Prozesse unterstützt. Weil das System die Bedingungen für die unterschiedlichen Meldungen kennt und automatisch berücksichtigt, müssen Arbeitgeber nicht selbst darauf achten, ob die jeweiligen Gründe für die Abgabe einer spezifischen Meldung erfüllt sind oder nicht. Außerdem müssen die relevanten Angaben, wie Stammdaten, Beginn und Ende der Beschäftigung etc., für jeden Arbeitnehmer nur einmal eingegeben werden.

Besonders praktisch: Eine Lohnsoftware errechnet dann auch automatisch die Sozialversicherungs- und Steueranteile. Kleinunternehmer werden also enorm entlastet. Und das Kostenargument fällt auch weg, da sv.net ab einem bestimmten Umfang ohnehin kostenpflichtig ist. Unternehmern, die Wert auf optimierte und kluge Workflows legen, sollte die Wahl daher leicht fallen.