Electronic Cash

Erklärung des Electronic Cash Verfahren und die Bedeutung des Debitkartensystems der Kreditkartenwirtschaft für Mobile Payment

Was ist Electronic Cash? – Definition, Erklärung und Bedeutung

Analog zu den internationalen Wettbewerbern Maestro und V PAY gibt die Deutsche Kreditwirtschaft (DK), die Vertretung der kreditwirtschaftlichen Spitzenverbände Deutschlands, seit 1991 das Debit-POS-System „Electronic Cash“ heraus. Karten mit Electronic Cash werden in der Regel in Verbindung mit einem Girokonto von Sparkassen und Banken ausgegeben. Die Bezahlung erfolgt durch PIN-Eingabe an einem EC-Kartenlesegerät (EFT-POS-Terminal), wobei das Konto des Karteninhabers sofort und unwiderruflich belastet wird. Oft verfügen die Debitkarten neben der EC-Cash-Funktionalität auch über Maestro oder V PAY-Funktionalitäten.

Das Electronic-Cash-Payment ist ein fester Bestandteil im täglichen Zahlungsverkehr. Die bekannten Bankkarten mit dem blau-roten EC-Zeichen wurden mittlerweile durch die sogenannte girocard ersetzt.

Bedeutung des Debitkartensystems der Kreditkartenwirtschaft für mobile Zahlungsverfahren

Wenn ein Unternehmer oder Händler seinen Kunden bargeldlose Zahlungen mit EC-Karte oder ähnlichem ermöglichen will, benötigt er dafür ein EC-Terminal. Hier bieten vor Allem die mobilen EC-Terminals einen großen Vorteil. Denn wer den Kartenzahlungsservice auch unterwegs anbieten möchte, zum Beispiel beim Kunden vor Ort, kann nicht auf stationäre Systeme zugreifen. Die mobilen Geräte ermöglichen unkomplizierte Transaktionen außer Haus und vereinfachen die betrieblichen Geldgeschäfte. Neuerdings lassen sich im Bereich des Mobile Payments außerdem auch Smartphones oder andere Geräte mit einer dazugehörigen e-Payment App als günstige Alternative verwenden.

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