Bank

Was bedeutet der Begriff „Bank?“

Eine Bank bietet als Kreditinstitut Dienstleistungen für den Zahlungs-, Kapital- und Kreditverkehr gegen Entgelt an. In Deutschland ist ein Kreditinstitut nach §1 Kreditwesengesetz (KWG) als ein kaufmännisches Unternehmen definiert, welches Bankgeschäfte durchführt. Banken betreiben in der Regel ein Kreditgeschäft, ein Passivgeschäft (Spareinlagen) sowie den Handel mit Wertpapieren und deren Verwahrung. Durch mehr oder weniger restriktive Vergabe von Krediten sowie eine entsprechende Zinspolitik können Banken das Wirtschaftsgefüge entscheidend beeinflussen. Nach §39 KWG ist daher zur Führung eines Kreditinstitutes eine Banklizenz erforderlich.

Welche Funktionen hat eine Bank?

Im Wesentlichen erfüllen die Banken drei wichtige volkswirtschaftliche Funktionen.

Fristentransformation

Da Kreditnehmer oft langfristige Kredite bevorzugen, Anleger jedoch meist kurzfristig an ihr Geld kommen wollen, sind Spareinlagen und Kredite tendenziell durch unterschiedliche Laufzeiten gekennzeichnet. Banken gleichen diesen Unterschied im Wege der Fristentransformation aus, indem sie einerseits kurzfristige Anlagemöglichkeiten (etwa Taggeld) bieten, andererseits Kapital über längere Zeiträume (oft mehrere Jahre) hinweg verleihen.

Risikotransformation

Da Sparer ihre veranlagten Gelder auf jeden Fall zurückbekommen müssen, es aber theoretisch jederzeit geschehen kann, dass Kredite nicht rückbezahlt werden können, trägt die Bank ein Risiko des Forderungsausfalles. Da die Bank jedoch eine große Zahl von Krediten vergibt, jede einzelne Kreditzuteilung genau prüft und sich das theoretische Risiko des Forderungsausfalles finanziell abgelten lässt (im Zinssatz inbegriffen), kann es die Bank verkraften, wenn ein Kredit nicht vereinbarungsgemäß rückbezahlt werden kann.

Aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen (Einlagensicherung) und der relativ hohen Eigenkapitaldecke, zu der Banken gesetzlich verpflichtet sind, können Anleger mit einiger Sicherheit davon ausgehen, dass sie ihr veranlagtes Geld zurückbekommen.

Losgrößentransformation

Anleger sind oft Privatleute, die lediglich geringe Summen veranlagen, Firmen benötigen dagegen oft hohe Kreditsummen. Banken haben hier die Möglichkeit, das Geld vieler Anleger an eine geringere Anzahl von Kreditnehmern zu verleihen.

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