Digitale Produkte für dein Business

Digitale Produkte für dein Business – so geht’s

Expertenstatus und Bekanntheitsgrad etablieren, ein "passives" Nebeneinkommen erwirtschaften: Es gibt viele Gründe, digitale Produkte zu entwickeln

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Es war einmal vor langer, langer Zeit, da hast du Kapital, Produktionsstätten und Mitarbeiter benötigt, um Produkte mit Umsatzpotenzial zu entwickeln und erfolgreich zu vertreiben. Das sieht jetzt zum Glück ganz anders aus: Digitale Produkte sind auch für dein Geschäftsmodell eine zusätzliche Chance!

Einmal Aufwand betreiben, immer wieder Umsatz generieren: Es klingt fast zu schön, um wahr zu sein. Zwei typische Missverständnisse im Bezug auf digitale Produkte solltest du tatsächlich jetzt auch sofort wieder vergessen: Weder bringt es dein Business voran, wenn du wöchentlich oder monatlich „Freebies“ verteilst – das Wort alleine disqualifiziert, es sagt ja schon aus, dass dabei meist wenig rumkommt außer Aufwand.

Noch ist das so genannte passive Einkommen, von dem so viele träumen, ein Geschäftsmodell ohne nennenswerten Aufwand. Das Gegenteil ist der Fall, zumindest anfangs.

Passives Einkommen durch digitale Produkte

Passiv klingt so, als müsstest du nur einmal einsteigen und der Rest läuft dann von selbst. Dem ist natürlich nicht so, ein Digitalprodukt für ein passives Nebeneinkommen muss ebenso vermarktet und weiter entwickelt werden wie jedes andere Geschäftsmodell auch. Der Vorteil besteht darin, dass die erzielten Ergebnisse oft noch erfreulich lange nachhallen – ein Beispiel sind E-Books, deren Autor*innen oft noch Jahre nach Erscheinen monatliche Einkünfte im dreistelligen Bereich erzielen.

Sich nicht mit Auftraggebern absprechen zu müssen, die Zielgruppe selbst zu wählen und frei zu entscheiden, wie viel Aufwand und Kapital eingebracht werden, um dann eines oder mehrere digitale Produkte zu haben, die sich auch noch gegenseitig pushen können und über einen langen Zeitraum Einnahmen einspielen, ohne dass du hohe Summen investieren musstest, das macht diese Geschäftsidee so interessant.

Digitale Produkte?

Es ist doch schon alles gesagt worden, nur noch nicht von jedem? Stimmt, beinahe. Die Chancen stehen trotzdem groß, dass sich jemand für deine Erfahrungen, deine Expertenmeinung, deine Ideen interessiert. Digitale Produkte von dir könnten sein:

  • Sachbücher und Fachbücher als E-Books
  • Expertise-Whitepaper, PDF-Guides
  • Podcasts und Audio-Books
  • Video-Tutorials, Webinare
  • Templates für Text, Web, Grafik, Prozesse
  • Stockphoto und Grafik Bundles
  • E-Mail Kurse
  • Online-Kongresse
  • Apps

… oder eine Mischung aus Formaten, die aufeinander aufbauen und füreinander werben.

Der Vorteil sind die niedrigen Herstellungskosten und die Möglichkeit, etwas zu produzieren, das haargenau deiner Arbeitsweise und Expertise entspricht – immer dann, wenn du dir ohne Zeitdruck von außen die Zeit dafür nehmen möchtest. Die Erlöse sind allein deine, die Verantwortung allerdings auch. Dafür kannst du digitale Produkte wunderbar skalieren und mit der richtigen Idee lässt sich sehr viel Geld verdienen.

Drei Tipps für erfolgreiche digitale Produkte

Deine kostbare Zeit solltest du bei aller Flexibilität natürlich nur investieren, wenn die Erfolgsaussichten auch gut sind. Am besten startest du mit einer Bestandsaufnahme: Was hast du zu bieten – und was möchten die Menschen von dir, die zu dir kommen?

1. erfolgreiche digitale Produkte lösen Probleme

Welche Fragen kannst du beantworten, bei welchem Problem Hilfestellung geben, wo kannst du eine Verbesserung unterstützen, die auf die passende Lücke trifft? Dort kannst du ansetzen: Mit einer Analyse der Potenziale und „Pain Points“ deiner Zielgruppe. Natürlich auch einfach dort, wo du das Bedürfnis verspürst, ein Thema anzubringen.

2. als Herausgeber digitaler Produkte musst du sichtbar sein

Menschen kaufen hochwertige Produkte nicht auf anonymen Kanälen oder nur dann, wenn diese durch eine Website, Businessprofile oder andere Präsenzen ausreichend hinterlegt sind. Etablier‘ dich als Expert*in, als Speaker oder Blogautor*in, um in der Wahrnehmung zu deinen Themen als Anlaufstelle aufzutauchen.

3. erfolgreiche digitale Produkte werden ansprechend präsentiert

Auch wenn das haptische Erlebnis nur auf dem Bildschirm stattfindet, das „Auge isst mit“. Professionell, angenehm und farblich passend aufbereitet, je besser dein Produkt aussieht, desto mehr darf es dann auch kosten. Auch von digitalen Produkten lassen sich Mock-ups, beispielhafte Produktfotos und Darstellungen, aufbereiten.

Die Nische macht's

Vermarktung deiner digitalen Produkte wird um ein Vielfaches einfacher, wenn du deine Nische sauber identifizierst und dich informierst, wie direkte Wettbewerber präsent sind: Nicht, um abzukupfern – sondern um dich inspirieren zu lassen, wo noch Möglichkeiten sein könnten.

Anbieter wie elopage, Amazon oder Digistore oder lexoffice Partner versacommerce helfen dir mit unkomplizierten Shop-Lösungen beim Vertrieb.

Erfolgsentscheidend sind auch bei diesem Geschäftsmodell Bewertungen, ausführliche Rezensionen und Kundenstimmen. Das Einsammeln (und Einarbeiten) von konstruktivem Feedback sollte also immer oben auf der To-do-Liste stehen. Updates für digitale Produkte sind zum Glück ganz einfach, so dass du immer up to date sein kannst mit deinem Angebot.

Klingt das so, als solltest du deine Ideen auch als digitale Produkte umsetzen? Wir freuen uns über deinen Kommentar und Erfahrungsbericht 🙂

  • Foto: © opolja – stock.adobe.com
Über den Autor
Carola Heine
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