Passives Einkommen?! Das macht die Selbständigkeit mit mir

Passives Einkommen?! Das macht die Selbständigkeit mit mir

Der Traum vom Konto, das sich von selbst auffüllt, gehört für viele Menschen zum #lebensgefühl_selbständig. Doch die Sache hat einen Haken ...

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Wirklich passiv ist jemals weder das Einkommen von Angestellten noch sind es die zahlreichen Geschäftsmodelle für Selbständige, die unter dem Begriff „Passives Einkommen“ zusammengefasst werden. Wir decken auf: Wie passiv sind solche Geschäftsmodelle wirklich?

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Zu schön, um wahr zu sein: Einkünfte ohne Aufwand

Ein passives Einkommen ist eines, das von selbst auf deinem Konto landet. So suggerieren es zumindest ungezählte Ratgeber, Expert:innen, Anleitungsvideos und Blogartikel, die erfolgreich durchstarten nach dem Prinzip, von dem sie handeln:

Einmal vorher wird Aufwand investiert. Danach zahlt der Text, das Webinar oder das Produkt immer weiter auf deinen Umsatz ein. Entweder direkt, weil es sich um ein Bezahlangebot handelt. Oder indirekt, weil die Info auf ein Bezahlangebot verweist.

Diese Menschen, die dich darüber beraten wollen und damit sichtbar sind, haben ihr passives Einkommen also meistens ganz gut im Griff.

Vorsicht Falle: Wie passiv können Einkünfte wirklich sein?

Der Traum vom mühelosen Einkommen nebenbei ist natürlich eine Lebendfalle. Erst wirst du mit einem hinreißenden Geruch angelockt. Wenn du noch misstrauisch das Lockmittel umkreist, weil dir irgendwie schon klar ist, dass es ganz so einfach nicht sein kann, bekommst du aber leider richtig Hunger. Auf das Lockmittel, versteht sich.

Du gehst näher ran und ZACK: Nun erfährst du das „Kleingedruckte“.

Doch jetzt ist es schon zu spät, die Idee hat sich festgesetzt und du willst unbedingt passives Einkommen. Auch wenn du jetzt erfahren hast, dass du erst ganz schön aktiv werden musst dafür.

Ohne Marketing und Sichtbarkeit läuft nichts. Anzeigen, SEO oder Networking? Vermeiden lässt es sich nicht, wenn du dein Angebot unters Webvolk bringen willst, dass du aktiv wirst.

Verflixt. Was macht du jetzt? Am besten entscheidest du dich für ein überschaubares erstes Angebot und fängst einfach an. Du befindest dich in ausgezeichneter Gesellschaft 🙂

Die Urgroßmutter aller passiven Einkommensströme

Das erste Geschäftsmodell für passives Einkommen kennen wir unter dem Namen Buch. Einmal vorgearbeitet und einiges geleistet, anschließend kann das Ergebnis immer wieder und wieder verkauft werden: Bücher sind die Urgroßmutter der Idee des passiven Einkommens.

Bücher sind auch sonst sehr typisch, denn es gibt sie in verschiedenen Genres und für verschiedene Zielgruppen, analog oder digital – und es gibt sie als Bestseller ebenso wie als Flop.

Kein passives Einkommen ohne aktive Vorarbeit und noch aktivere Vermarktung

Wenn es so viele erfolgreich machen, dann kannst du das doch auch? Der Gedanke sitzt jetzt bombenfest und wird ab jetzt immer wieder die Nase aus den Gedankenwolken stecken.

Angestellte infizieren sich mit diesem Traum der passiven Geldflüsse übrigens ebenso mühelos wie selbständige Unternehmer:innen. Möglich machen es unsere digitalen Erlebniswelten, die es erlauben, ganz einfach Dokumente oder Downloads herzustellen und Videos aufzuzeichnen etc.

Deshalb wirst du erst erfolgreich angelockt mit dem Gedanken an etwas, das dir in den Schoss kolliert. Ohne dann ausreichend davon geschockt zu werden, dass du es vorher herstellen und den Berg hochbringen musst, um dann jemanden dafür zu bezahlen, dass ordentlich angeschubst wird: Weil es am Ende ja in deine Richtung kollert.

Der Gedanke macht dich schon vorher total froh.

Obwohl der ganze Berg Marketing und der gesamte Lernprozess noch vor dir liegen! Wir Menschen sind schon manchmal ein bisschen seltsam: Mit dem richtigen Lockmittel sind wir extrem motiviert.

Passives Einkommen ist also psychologisch hochinteressant, weil die Idee an sich ja eigentlich eine Mogelpackung ist und obwohl wir das schnell begreifen, bleibt es trotzdem sehr verführerisch.

Nicht nur für „digitale Nomaden“

Ein kleiner Trost noch für alle, denen gerade klar wird, wie viel Arbeit ein „passives“ Einkommen am Ende wirklich ist: Das alles geht auch eine Nummer kleiner.

Du kannst die Ziele erreichbar definieren.

Mit einem netten kleinen Buch oder Download-Produkt zum Beispiel, das dir einen Hunderter im Monat einbringt. Damit hast du zwar „nur“ 100 Euro mehr monatlich auf dem Konto. Aber du hast damit trotzdem auch über 1.000 Euro im Jahr verdient und das Angebot läuft vielleicht noch ein paar Jahre durch, wenn du ein bisschen Werbung machst.

Es ist eine Basis für weitere und eine gute Gelegenheit, erste Erfahrungen zu sammeln. Auch bei einem kleinen Ziel zum Einstieg.

Hast du ein passives Einkommen? Erzählst du uns davon? Schreib‘ es doch in die Kommentare!

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FAQ

Was versteht man unter Passiveinkommen, wieso heißt es passiv?

Passives Einkommen steht für alle Umsatzmodelle, bei denen einmalig oder vorbereitend in den Aufbau investiert wurde und die danach immer wieder Geld einbringen.

Welche Möglichkeiten gibt es für passives Einkommen online?

Passives Einkommen nennt man alle digitalen Geschäftsmodelle wie käufliche E-Books, Webinare, Download-Produkte gegen Gebühr (nicht aber zum Beispiel einen Shop).

Ist es passives Einkommen, wenn ich Influencer:in bin?

Influencer:innen haben gute Möglichkeiten, passives Einkommen aufzubauen, aber die Tätigkeit selbst ist ein eher aktives Unternehmertum.

  • Foto Adobe Stock Cultura Creative
Über die Autorin
Carola Heine
Up to date: Trends, Insider-Wissen und Online Navigation

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