Saisonales business

Saisonales: Was macht die Selbständigkeit mit mir?

Zum #lebensgefühl_selbständig gehört, dass ganz plötzlich die eine oder andere Saison wichtig sein kann, die vorher echt egal war

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Nicht nur Saisonales wie die Verkaufsschlager-Tage zum Jahresende beeinflussen dein Marketing, wenn du dich selbständig machst: Schließlich bewegst du dich mitten im Trubel des Weihnachts- oder Muttertagsgeschäfts, auch wenn du selbst ganz andere Dinge bietest.

Für selbständige Unternehmer:innen hat Saisonales quasi immer Saison

Saisonales Geschäft bezeichnet bestimmte Phasen, die sich einem Thema oder Ereignis unterordnen. Ein Saisongeschäft wie das zu Ostern, zum Valentinstag oder zu anderen markanten „Feiertagen“ bestimmt die Marketingplanung der meisten Anbieter:innen von B2C Lifestyle-Artikeln:

Der „Pumpkin Spice“-Trend ist ein schönes Beispiel dafür, wie gruselig sich so eine herbstliche Idee ausweiten kann, wenn ordentlich in Marketing investiert wird: Erst war es ein Würzkaffee eines bekannten Kaffee-Herstellers, der Zimt und Gewürznelken im Heißgetränk salonfähig machte. Jetzt gibt es alles von Kuchen bis Fondue mit Pumpkin-Spice-Aroma, kein Entkommen in Sicht.

Saisonales ist im Grunde immer irgendwo

Als Angestellte:r bis du den saisonalen Trends deiner Branche (oder Führungskraft) unterworfen, da gibt’s dann nicht viel zu überlegen.

Als Selbständige:r wiederum ist es anders, du kannst dir jede einzelne Saison betrachten und entscheiden, ob du aktiv teilnimmst oder lieber vom Gartenzaun aus zuschaust. Denn nicht immer wirst du dein Angebot anpassen wollen – nur weil jede:r eine Mutter hat, muss nicht jedes Unternehmen ein Muttertag-Special haben. Zum Beispiel.

Doch natürlich hat es auch viele Vorteile, wenn du deinem Jahr einen festen Plan gibst, Saisonales in den Kalender schreibst und dann immer mit Vorlauf dein Marketing anpassen und Aktionen starten kannst. Wichtig ist, dass du dich dafür nicht verbiegst:

Wenn dein Business auf Nachhaltigkeit, Softe Skills und wertschätzende Entwicklung Wert legt und du das auch durch deine „Eigenmarke“ zeigst, dann willst du nicht auf einmal an einem der großen Handelsfeiertage eine krasse Rabattaktion starten.

Sondern vielleicht das exakte Gegenteil. Denn auch das ist Marketing: Etwas Eigenes entwickeln, wenn alle mit dem lauten Strom zappeln. Die Möglichkeiten sind glücklicherweise unbegrenzt.

Saisonales im Business?

Für den Handel sind die „großen“ Shopping-Tage relevant und Saisonales: Neujahr, Valentinstag, Ostern, Muttertag, Halloween, Weihnachten – und auch die künstlichen Feiertage am Jahresende, Cyber Monday und Black Friday.

Doch Saisonales können auch die wichtigsten Events deiner Branche sein und die Zeit davor. Oder die Jahreszeiten, oder fristenbezogene Events. Im Frühjahr arbeiten die Menschen beispielsweise an ihrem Sommer-Image und im Herbst planen sie die Buchhaltungslösung fürs nächste Jahr 🙂

Ist Saisonales für dich wichtig?

Wahrscheinlich kannst du jede Saison und jeden wiederkehrenden Anlass einfach ignorieren. Aber das wäre gar nicht mal so schlau. Erstens sieht deine Zielgruppe überall andere Selbständige, die sich um Angebote und Extras mit diesen Aufhängern bemühen.

Zweitens kannst du aus sich wiederholenden Marketing- und Verkaufsaktionen einiges lernen, weil du geballte Erfahrungen in einem fixen Zeitraum sammeln kannst. Drittens kannst du ganz schnöde manche Dinge recyceln und wiederverwenden, indem du sie ein paar Jahre später oder im Folgejahr frisch aufbereitest. Saisonales ist ganz cool.

Außerdem kannst du natürlich jederzeit eine eigene Saison ins Leben rufen. Intern, indem du dir für bestimmte Phasen gewisse Dinge vornimmst jedes Jahr. Oder nach außen hin, indem du ein Sommerangebot, einen Herbst-Starter, einen Januar Kick-Off erfindest und für dein Business zur eigenen Tradition machst.

Einen saisonalen Tipp haben wir noch: Trotz völlig anderslautender Gerüchte ist der Wechsel einer Buchhaltungslösung nichts Saisonales. Du musst nicht bis zum Jahresanfang warten, um mit vollem Komfort einzusteigen, das geht jederzeit.

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