Fördergelder

Gründer in Deutschland haben die Möglichkeit, einen Existenzgründungszuschuss so genannte Fördergelder zu beantragen oder für ihre Geschäftsidee in der Förderdatenbank nach einer Möglichkeit der Förderung zu suchen.

Ein bewilligtes Fördermittel für ein zu gründendes oder bereits bestehendes Unternehmen ist ein Kredit mit Konditionen, die besonders auf die Situation von Gründern oder Unternehmern zugeschnitten sind.

Besonders interessant kann eine Haftungsfreistellung sein, die vollständig oder zum Teil vereinbart werden kann, denn damit können Kredite auch an Gründer mit geringen Sicherheiten vergeben werden.

Von Subventionen spricht man, wenn Fördergelder nicht zurückgezahlt werden müssen. Im Normalfall sind Subventionen an die Einhaltung von Konditionen geknüpft. Werden diese nicht erfüllt, weil das geplante Vorhaben scheitert oder man sich nicht an die Vorgaben hält, muss der Betrag zurückgezahlt werden – oft sofort und alles.

Gründer können sich in der Existenzgründungsphase fördern lassen, um professionelle Beratung finanzieren zu können.

Aber auch für einzelne Projekte oder Investitionen können Zuwendungen beantragt werden, zum Beispiel im Bereich Energie und Umweltschutz oder bei regionaler Zuordnung.

Gründungsberater helfen Existenzgründern und Startup auch bei der Ermittlung der geeigneten Fördermittel, beim Erstellen eines Businessplans oder bei einem erfolgversprechenden Fördermittelantrag.

Gründerberatungen finden Existenzgründer über die IHK und auf thematisch passenden Internetseiten, die regelmäßig Veranstaltungen und Workshops für die Gründerszene listen.