Journaling: Frau schreibt in ein Notizbuch Journal

44 Tipps fürs Journaling, deine tägliche Schreibroutine

Ein Journal führen gehört zu den besten Punkten, die du auf deine Vorsatzliste setzen kannst.

Lesezeichen setzen

Jeden Tag die wichtigsten Notizen festhalten, dich in deinen Plänen und Zielen verankern und ein Projekt des Schönen und Erstrebenswerten führen: Ein Journal hilft dir beim Planen, Träumen und Erinnern. Das gilt im Privatbereich, aber natürlich auch im Business: Journaling liegt groß im Trend.

Mit Journaling zu Entspannung und Ergebnis

Dein Journal unterscheidet sich von einem Tagebuch dadurch, dass du es zum Ordnen deiner Gedanken und Projekte nutzt, um der Zukunft entgegenzuschreiben. Tagebücher sind ein Protokoll dessen, was schon war. Journaling hilft dir beim Stärken deiner eigenen mentalen Gesundheit, es ist eim Werkzeug für inneren Prozesse. Genau das, was du jetzt gut brauchen kannst.

Wir haben 44 Tipps, wie du dein Journal beginnen und fortführen kannst.

1: Schreibe täglich in dein Journal, um eine gute Routine zu etablieren.

2: Lass auf den ersten Seiten Platz für ein Inhaltsverzeichnis.

3: Um dich gut zu konzentrieren, wähle ruhige Phasen (frühmorgens, abends)

4: Halte dich nicht mit Grammatik, Kommata und Zeichensetzung auf.

5. Zensier deine Gefühle nicht, lass den Schreibfluss einfach dahingleiten.

6. Such dir eine Struktur, die gut zu dir passt. Beispielsweise 3 Erkenntnisse.

7: Nimm Dankbarkeit in diese Struktur auf: „Dafür bin ich heute dankbar“.

8: Zumindest in der Startphase arbeite mit einem fixen Zeitbudget (2-5 Min).

9: Nutze Stifte und Papier, keine digitalen Medien (wenn das zu dir passt!)

10: Was hast du gefühlt, gesehen, gelesen, gerochen, gehört und wie war das?

11: Schreibe über deine Erfolge und Misserfolge und notiere die Einsichten.

12: Bearbeite, korrigiere oder editiere deine Einträge nicht.

13: Gib jedem Eintrag eine eigene Überschrift (mindestens das Datum).

14: Gewöhn‘ dir einen festen ruhigen Schreibplatz fürs Journaling an.

15: Dokumentiere die Dinge bis ins Detail, das geht auch kurz und knapp.

16: Wenn Zeit fehlt, starte den Eintrag schon mal wenigstens mit Stichpunkten.

17: Für solche Einträge nimmst du dein Journal am besten überallhin mit.

18: Schalte die innere Zensur aus und schreib über alles, das dir wichtig ist.

19: Leg einen losen Zettel für Eintrags-Ideen mit in dein Journal.

20: Du kannst auch Details einkleben: Tickets, Ausdrucke, Motivationssprüche.

21: Leg dein Journal in Sichtweite hin – du kannst viele kurze Einträge setzen.

22: Achte darauf, keine Schreibpausen über mehrere Tage zu machen.

10 mögliche Fragen für dein Journal:

Was will ich heute lernen?
Was habe ich heute gelernt?
Wo soll mein Fokus (heute) liegen?
Welche 3 Dinge habe ich gelernt?
Wie geht es mir mit …
Durchgehalten habe ich/habe ich nicht …
Dieser Spruch motiviert mich
Diese Person inspiriert mich
Wie fühlte sich … an?
Dafür bin ich dankbar

23: Schreibe darüber, wo du aktuell im Leben und im Business stehst.

24: Schreibe darüber, wohin du dich jetzt gerne entwickeln würdest.

25: Behalte dein Journal für dich, zeige es nicht. Das macht freier.

26: Schreib über deine tiefsten Sorgen, größten Ängste oder Probleme.

27: Schreib über deine kleinen und großen Erfolge und tollen Momente.

28. Du mussst nicht ernsthaft sein oder bleiben. Fantasiere nach Belieben.

29: Arbeitest du an einem bestimmten Ziel? Dokumentiere die Fortschritte.

30: Ist dein Journal (auch) eine Planungshilfe? Dann arbeite mit Farben pro Plan.

31: Gespräche, Uhrzeiten, Datum, Ort, Wetter, Stimmung, Reaktionen notieren.

32: Schreib über deine Probleme mal in der 3. Person: „X quälte sich mit …“

33: Wenn ein Thema klemmt, aber nützlich wäre, erstelle eine Liste (wie diese).

34: Du kannst auch ein Traumtagebuch oder ein Sportprotokoll ergänzen.

35: Bei großem Stress nutze einmal wöchentlich das Braindump-Prinzip im Journal

36: Wechsle bei komplexen Situationen die Perspektive: „Aus Kundensicht …“

37: Finde ein Format, um neue Erkenntnisse und Skills zu notieren/wiederzufinden.

38: Schreibe die möglichen Ergebnisse auf, wie ein Problem ausgehen kann.

39: Finde heraus, welches Zeitfenster gut zu deinem Journaling passt.

40: Arbeite mit einem Timer, damit du dieses Zeitfenster dann auch einhältst.

41: Sorge für einen guten Stift und zufriedenstellenes Papier/ein schönes Journal.

42: Bevor du offline gar nicht schreibst, besorg dir lieber eine Journal-App.

43: Alle diese Regeln sind flexibel anpassbar, denn alles muss immer zu dir passen.

44: Bleib unbedingt authentisch. Niemand außer dir liest es. Bleib dir treu.

Eine Routine, die Herz und Hirn befreit

Journaling hat so viele Vorteile. Es ist kein Wunder, dass es in den letzten Jahren auch geschäftlich so populär geworden ist, ein Journal zu führen. Zahlreiche Systeme und Methoden sind auf dem Markt, mit denen du die hohe Kunst der täglichen Schreibroutine verfeinern kannst, wenn es dich erst mal gepackt hat.

Bevor du mit dem Schreiben beginnst, entspanne dich und atme tief durch. Vielleichst macht du auch einen kurzen Spaziergang oder ein kleines Stretching. Das Führen eines Journals dient deinem eigenen Wohlbefinden. Scheue dich nicht, alle großen und kleinen Erlebnisse und Gefühle aufzuschreiben.

Der angenehme Nebeneffekt: Wenn du nach Themen suchst, um deine Personal Brand durch Social Media Postings zu stärken, ist dein Journal eine nie versiegende Quelle der Inspiration.

FAQ:

Was ist ein Journal?

In der Buchführung zeichnet das Journal alle Geschäftsvorfälle eines Unternehmens chronologisch und lückenlos auf. Ein Journal ist auch eine publizierte Fachzeitschrift über Spezialthemen aus wissenschaftlichen Disziplinen. Oder eine Chronik deiner inneren Prozesse mit selbst gewählten Schwerpunkten. Dieses Journaling erfreut sich seit Jahren wachsender Beliebtheit.

Was ist Journaling?

Journaling bezeichnet das Führen eines Journals, Bullet Journals oder Notizbuchs für innere Prozesse und Entwicklungen. Wenn dieses Journal dann noch kreativ gestaltet, bemalt oder beklebt und mit Erinnerungen ergänzt wird, erstellst du ein kleines Magazin deiner eigenen Zeitgeschichte.

Worüber kann ich ins Journal schreiben?

Im Gegensatz zu einem Tagebuch, in dem alles festgehalten und interpretiert wird, was bereits geschehen wird: Im Journal werden mithilfe von Routinen und Fragestellungen innere und äußere Prozesse erforscht und entwickelt. Ein Beispiel ist ein Dankbarkeitstagebuch, denn um „Mental Health“ geht es häufig beim Journal.

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