Black Friday Checklist - so bereitest du dich auf den heißesten Tag im November vor

Black Friday Checklist – Power für dein Marketing

So bereitest du dich schon jetzt stressfrei auf den heißesten Sales-Tag im November vor

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Vieles ist anders in diesem Krisenjahr, aber drei Dinge bleiben uns erhalten: Immer mehr von unserem Konsumverhalten findet online statt, saisonale Aufhänger erleichtern massiv das Marketing und die Menschen lieben Schnäppchen. Unsere Black Friday Checklist hilft dir, dem Shopping-Tag im November entspannt entgegenzusehen.

Feiertag der Schnäppchenjäger: Black Friday Checklist für den 27. November

Schon lange ist auch in Deutschland der „Schwarze Verkaufsfreitag“ nicht mehr auf 24 Stunden begrenzt. Einige Firmen machen gleich eine ganze Verkaufswoche voller Aktionen daraus, andere beginnen am Vortag oder planen gleich fürs ganze Wochenende. Ob du für 24 Stunden einsteigst oder deine Kunden beim Vorbereiten eigener Aktionen unterstützt, ein paar Dinge solltest du wissen – und unsere Black Friday Checklist macht dir den Ablauf leichter.

Das Wichtigste zuerst, noch vor der Black Friday Checklist für die anstehenden Aufgaben:

Für den Black Friday entwickelst du keine neuen Angebote oder Produkte. Dafür ist das Zeitfenster zu klein. Stattdessen ist das deine Gelegenheit …

  1. … Ladenhüter durch Rabattaktionen loszuwerden,
  2. … deine besten Artikel in großen Mengen zu verkaufen und
  3. … Produkte zu Paketen zusammenzustellen, etwas Neues zu probieren.
  4. … neue Newsletter-Abonnentinnen für künftige Angebote zu bekommen
  5. … zu lernen, auf welchen Kanälen das »Stoßzeiten-Marketing« für dich funktioniert.

Der große Vorteil von Black Friday ist, dass er im Gegensatz zu Weihnachten und den anderen Lifetyle-Feiertagen nicht auf Geschenke und Genuss beschränkt ist.

Ob du Schrauben und Ersatzteile verkaufst oder Coaching-Webinare, ein Black Friday Special ist auch für dich und hat keinen weiteren Erklärungsbedarf. Wenn du Lust hast auf ein Angebot: Einfach machen!

Black Friday Checklist

Von wann bis wann soll dein Black Friday Angebot gelten:
Nur am Stichtag, oder als Aktion für mehrere Tage?

1. Definiere dein Angebot

Mach eine Bestandsaufnahme und entscheide für dein Black Friday Special, welche Produkte in Frage kommen: Was muss weg, was willst du ausprobieren und was verkauft sich sowieso schon toll und wird bei einem Boost vermutlich gleich doppelt so erfolgreich sein?

Definier dein Angebot und deine Umsatzziele und – ganz wichtig – bestell‘ rechtzeitig nach, was du anbieten willst.

2. Bereite den Verkauf vor

Alle Black Friday Angebote sollten schon lange vor dem Tag selbst in deinem Online-Shop für die Live-Schaltung vorbereitet werden. Alle begleitenden Verkaufsinformationen, Produktbilder, Angebotstexte und so weiter solltest du jetzt erstellen.

Nicht vergessen: Social Media Bilder im korrekten Format für die verschiedenen Netzwerke, Grafiken für begleitende Anzeigen und im Idealfall Video-Clips und Schnipsel für die Promotion.

3. Ankündigungen starten

Ab sofort kannst du im Newsletter, Blog und auf den Sozialen Netzwerken darauf hinweisen, dass es eine Black Friday Aktion geben wird, auf die alle gespannt sein dürfen.

Vor allem aber solltest du überlegen, welche Geschäftspartner, Lieferanten und gegebenenfalls Teilnehmende an Partnerprogrammen du vorab informieren solltest, damit sie nicht erst zufällig von der Aktion erfahren.

Außerdem kannst du überlegen, mit wem du eine Kooperation starten kannst, um die gegenseitigen Ziele zu pushen. Produkte, die sich ergänzen, bieten sich an. Aber auch partnerschaftliche Gutschein-Aktionen oder gegenseitige Erwähnungen.

4. Marketingkampagne starten

Du hast Black Friday Werbemittel erstellt. Jetzt startet der Countdown. Hast du genug Futter beisammen, um in den vier Wochen vor dem »Event« jeden Tag einen Hinweis, ein Schnupperangebot oder einen richtigen Countdown mit ‚Leckerlis‘ zu starten?

Mit einem Redaktionsplan kannst du sicherstellen, dass man täglich oder wenigstens dreimal wöchentlich von deinen Black Friday Aktionen hört. Wenn dir nichts einfällt, halte es simpel: Jeden Montag einen Tipp, jeden Mittwoch einen Link, jeden Freitag einen Scherz und immer der Hinweis auf kommende Rabatte und deinen Newsletter, damit man keins verpasst.

5. Anzeigen schalten

Um sicher zu gehen, dass du genug Traffic auf deine Aktionen bekommst, solltest du zusätzliche Anzeigen schalten. Nicht irgendwelche, sondern genau passende und auf deine Zielgruppe optimierte. Gibt es Kampagnen, die bereits erfolgreich waren? Dann reaktiviere sie mit Black Friday Werbemitteln.

6. Klare Linie behalten

Bereite alles mit Hilfe der Black Friday Checklist mit reichlich zeitlichem Abstand so weit vor, dass du dich am Aktionstag selbst ganz auf die Abwicklung der Käufe konzentrieren kannst. Egal wie der Black Friday tobt und wie tief die Rabatte der großen Konzerne sinken: Bleib deiner Linie treu und halte dich an die Aktionen, die du für dich und deinen Rahmen erarbeitet hast.

Keine zusätzlichen Spontan-Agebote, die dich nachher vielleicht viel zuviel kosten – lieber neue Ideen für die unmittelbar folgende Weihnachtssaison.

7. Follow-up

Im Anschluss solltest du dich hinsetzen und auswerten, was erfolgreich war. Was nicht geklappt hat. Welche Social Media Postings zielführend waren – die meisten Interaktionen und Klicks erzeugte. Mach diese Auswertungen zeitnah, so lange sie noch keine aufwändige Recherche in den Tiefen der Netzwerke von dir erfordern.

Nicht alles wird im nächsten Jahr noch aktuell sein. Aber einiges garantiert doch. Denn eins ist klar: Der nächste Black Friday kommt bestimmt.

Sich als Anbieter auf den Black Friday vorzubereiten kann auch heißen, sich vorübergehend auf eine Zielgruppe einzustellen, die einzig und allein über den Preis entscheidet.

Je nach Produkt solltest du also prüfen, ob sich die Rabatte mit den Angeboten für Bestandskunden mischen können oder ob du lieber eine separate Landingpage anlegen und bewerben solltest.

Im Gegenzug gehört auf deine Black Friday Checklist immer auch die Überlegung, wie möglichst viele der »Feiertags-Shopper« auf deiner Mailingliste landen können und damit zu Empfänger*innen deiner Newsletter mit zukünftigen Angeboten werden.

Eine Möglichkeit wäre die Ankündigung eines zusätzlichen Rabatt-Gutscheins, den Newletter-Abonennt*innen in der Weihnachtssaison bekommen. Auch wer nur über den Preis auf dein Angebot gestossen ist, kann schließlich die Qualität zu schätzen wissen und Stammkunde oder Stammkundin werden. Viel Erfolg!

  • Foto: Adobe Stock shurkin_son
Über die Autorin
Carola Heine
Up to date: Trends, Insider-Wissen und Online Navigation

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