Es ist okay.

Es ist okay.

Klemmt deine Woche? Nicht mal Prokrastinieren, Kaffee oder Schokolade helfen? Dann ist dieser Text für dich.

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Gehörst du zu den Leuten, die gerne planen? Oder mehr zu denen, die ihren Tag vor sich herschubsen und das Beste hoffen?

Die letzten Monate haben uns allen zusätzliche Stressfaktoren mitgebracht – es ist kein Wunder, wenn nicht immer alles klappt oder sich gut anfühlt.

Mit einem guten Plan sollte alles einfacher sein: Marketing, Budgetplanung, Urlaubsplanung und sogar Mahlzeitenplanung helfen beim Einteilen von Zeit, Geld und Nerven. Wenn alles klappt, versteht sich.

Es klappt aber nicht immer alles nach Plan.
So ist das Leben einfach nicht.

Manchmal brauchst du eine Erinnerung daran, dass du dich nicht zusätzlich noch unter Druck setzen solltest. Jemanden oder einen Artikel wie diesen, der sagt: Es ist okay.

  • Es ist okay, wenn du den Bringdienst rufst, wenn es nicht zum Einkaufen reicht.
  • Es ist okay, wenn du ein Webinar vorzeitig verlässt, weil du zu müde bist heute.
  • Es ist okay, wenn du mal wieder die Umsatzsteuer am 10. machst (es geht ja schnell).
  • Es st okay, wenn du vormittags keine Termine mehr vereinbaren möchtest. Nie mehr.
  • Es ist okay, im Video-Vortrag die Kamera auszumachen, um dich zu konzentrieren.
  • Es ist okay, die Mailbox drangehen zu lassen, auch auf der geschäftlichen Nummer.
  • Es ist okay, einen Zeitplan für die eigenen Ziele nicht einzuhalten, weil es zu stressig ist.
  • Es ist okay, sich gestresst zu fühlen und das auch einfach ganz offen zuzugeben.
  • Es ist okay, sich Hilfe zu suchen. Egal, worum es geht. Du brauchst sie, dann darfst du.
  • Es ist okay, alle stumm- und wegzuschalten, die Energieräuber sind.

Wir brauchen alle mal eine Pause, und manchmal nimmt sie sich von selbst.

Das ist okay. Du musst nicht so lange warten, bis dein Körper auf die Bremse tritt. Du kannst auch einfach vorher schon Fünf gerade sein lassen und dir selbst den Erfolgs- und Leistungsdruck nehmen.

Es ist okay.

Der Planet wird sich weiterhin drehen. Du wirst ausgeruht bessere Ideen haben. Niemand hält weniger von dir, wenn du unverbissen zulässt, dass deine Müdigkeit gewinnt oder du eine komplette Auszeit nimmst.

Wenn es aber oft vorkommt, dass du dich deiner eigenen Planung gegenüber müde und mutlos fühlst, kannst du folgende Dinge versuchen:

Drei Dinge, die du immer ausprobieren kannst:

1. Mach‘ es dir leichter. Wenn die Tage nur zäh aus dem Kalender tropfen, dann beobachte deinen Rhythmus und gewöhne dir am besten an, alle Termine nur noch so zu setzen, dass du dich nicht früh quälen oder durch übervolle Planer foltern lassen musst. Wie viele Stellen im Terminkalender du besetzt, bleibt schließlich immer noch allein deine Entscheidung.

2. Bereite dich vor. Du kennst deine Sollbruchstellen und wie man Ihnen am besten begegnet. Statt den Bringdienst zu rufen, lieber ein paar frische Mahlzeiten kochen und einfrieren, wenn es gerade passt. Statt Termine abzusagen, lieber gleich großflächig planen. Sei nett zu dir selbst und plane so, als ob du einer Freundin oder einem Freund hilfst. Mit Vorlauf und Verständnis.

3. Sei flexibel. Wenn die eine Sache nicht geht, kannst du vielleicht eine andere machen und die Zeit trotzdem nutzen. Irgendwas gibt es schließlich immer zu ordnen, recherchieren oder zu buchen. Klemmt eine Aufgabe ganz schlimm, probier es doch bitte einfach mal mit einer anderen, die normalerweise mühelos zu bewältigen ist. Was weggearbeitet ist, ist weg und hilft dir auch.

Aufgaben auslagern ist immer eine Option

Die meisten Aufgaben, mit denen du dich in einer schlechten Phase herumschleppst, lassen sich ganz oder teilweise delegieren. Oft gibt es dir schon einen enormen Aufschwung, wenn auch nur eine „schlimme“ Aufgabe weniger auf dem To-do-Haufen liegt. Probier es aus.

Es ist okay, wenn auch das nicht auf Anhieb klappt. Niemand vergibt Preise für „Souveränes Bewältigen des Alltags“ und es gibt auch keinen Standard dafür.

Wichtig ist nur eins: Dass es für dich okay ist, auch wenn mal nicht alles perfekt läuft.

Gönn dir was! Schenk dir selbst eine gute Zeit, gerade wenn sie sich nicht von selbst einstellt. Wir wünschen dir den perfekten Tee oder Kaffee, ein wunderbares Stückchen Kuchen deiner Wahl oder ein Gespräch mit einer deiner liebsten Personen. Vielleicht auch alles auf einmal. Auch das ist okay 🙂

  • Foto: Adobe Stock fizkes
Über die Autorin
Carola Heine
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