Dagmar Gerigk

Dagmar Gerigk: Leadership ist meine Passion

Leadership Coach Dagmar Gerigk aus der lexoffice Community erklärt, welche Kompetenzen Führen auf Distanz erfordert und was sie an lexoffice liebt

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Dagmar Gerigk coacht und trainiert Unternehmer und Manager darin, authentisch und motivierend zu führen. Das Resultat: Mehr Spaß bei der Arbeit, bessere Leistung und profitableres Geschäft!

Wir fragten Dagmar, was digitale Führung besonders in diesen Krisenzeiten von den herkömmlichen Methoden unterscheidet und natürlich auch, was sie von lexoffice hält.

Dagmar Gerigk

Dagmar Gerigk

Coach • Trainerin • Autorin
https://vamos.coach/

Dagmar Gerigk bietet Weiterbildung für Unternehmer und Führungskräfte an in Form von Coaching, Workshops und Seminaren inklusive Online-Trainings, Büchern und anderen Publikationen.

»Interesse an Menschen und an Wachstum – persönlich wie wirtschaftlich – führte dazu, dass ich diesen Beruf ergriffen habe. Leadership ist meine Passion: Menschen, die ihre Arbeit richtig gut und gerne tun, führen zu besserer Leistung und zu profitablerem Geschäft. Deshalb coache ich Unternehmer und Manager, ihre Mitarbeiter über sich hinaus wachsen zu lassen.«

Carola: Liebe Dagmar, vielen Dank, dass du dir die Zeit für ein Interview mit uns nimmst. Das Thema Leadership ist ja aktueller als je zuvor.

Was unterscheidet digitale Führung am meisten von der, mit der wir vor Corona gelebt haben? Welche drei wichtigsten Kompetenzen brauchen Führungskräfte, damit es jetzt gut läuft? Kann man das überhaupt zusammenfassen?

Die Rahmenbedingungen müssen stimmen – und mindestens diese 3 Kernkompetenzen vorhanden sein

Dagmar: Nun, die Rahmenbedingungen müssen stimmen, der Umgang miteinander konstruktiv sein. Delegieren auf Distanz über virtuelle Medien erfordert dann von Führungskräften vor allem drei Kernkompetenzen:

1. Einen Vertrauensvorschuss gewähren im Sinne von „Der wird den Job schon gut machen (auch wenn ich sie nicht sehe)“

2. Eine starke Kommunikationskompetenz – mehr als ohnehin schon als Führungskraft. Denn viele Mitarbeiter tendieren im Home Office dazu, mehr zu arbeiten als physisch im Büro. Und zwar vor dem Hintergrund „die Kollegen denken sonst, ich läge zuhause auf der faulen Haut“. Hier muss die Führungskraft klar kommunizieren, wann sie Erreichbarkeit erwartet, was bei einer Aufgabe genau getan werden muss und was eben nicht.

3. Die nötige Flexibilität im Geiste hilft Führungskräften und Mitarbeitern, mit unvorhergesehenen Situationen souverän umzugehen. Wer flexibel im Geiste ist, der traut sich eher, Fehler zu machen und daraus zu lernen. Als Leitsatz dient hier „Es könnte auch anders sein.“

Aktuell biete ich auch ein Leadership PraxisCoaching an – dort kann man in 7 Wochen alles lernen, was man zum inspirierenden Chef braucht, der souverän Feedback gibt, Top-Mitarbeiter magisch anzieht und langfristig begeistert. Das Resultat ist dann: Mehr Spaß und mehr Geschäft.

Carola: In der Theorie klingt das ja einleuchtend – aber was macht man, wenn es einfach nicht gut läuft mit der digitalen Führung, wo kann man als Chefin oder Chef ansetzen?

Die Ängste und Bedenken der Mitarbeitenden ernst nehmen

Dagmar: Erst einmal muss man die Herausforderung an sich erkennen und als solche akzeptieren: Digitales Arbeiten bedeutet nun mal für viele Menschen eine enorme Umstellung ihres Arbeitsalltags. Das gilt sowohl für Führungskräfte wie Mitarbeiter.

Wichtig an dieser Stelle ist, die Ängste und Bedenken der Mitarbeiter ernst zu nehmen und in kleinen Schritten aus dem Weg zu räumen. Denn wir Menschen sind prinzipiell erst mal eher veränderungsresistent – der eine mehr, die andere weniger.

Der Grad der Resistenz hängt von verschiedenen Faktoren wie beispielsweise dem Persönlichkeitstyp, dem Alter oder schlichtweg den Erfahrungen in der Vergangenheit ab. Werden diese Bedenken ernst genommen, dann kann man sie auch Schritt für Schritt aus dem Weg räumen. Sofern das nicht geschieht, bauen sich Konflikte auf, die später nur mühsam zu beheben sind.

Carola: Stimmt, für digitale Führung gibt es keine Lösung auf Knopfdruck. Für digitale Unternehmenslösungen zum Glück schon. Wir haben dich kennengelernt, weil du lexoffice Anwenderin bist. Du bist sehr klar und weißt genau, was du willst. Deshalb ist es natürlich sehr spannend für uns: Was gefällt dir so gut an lexoffice?

Dagmar Gerigk: Seit ich lexoffice kenne, macht mir Buchhaltung Spaß – eins der wenigen Tools, wo ich mich über Updates freue!

Dagmar: Seitdem ich lexoffice nutze, macht mir Buchhaltung Spaß und zwar aus mehrerlei Gründen: Im Verhältnis zu vorher habe ich dank lexoffice jederzeit den vollen Überblick über meine Finanzen.

Ich kann Buchhaltung von unterwegs aus machen und Sachen gleich erledigen – wie zum Beispiel noch im Parkhaus den Beleg scannen. Angebote und Rechnungen in einem System mit automatisch auflaufenden Belegnummern und der tagesaktuelle Überblick über den Status einer Zahlung helfen mir, mich besser zu organisieren und vor allem nichts mehr zu vergessen.

Dazu kommt noch: Alle neuen Funktionen, die lexoffice veröffentlicht, sind auch wirklich sinnvolle Ergänzungen, weil sie durch Feature Voting vorab mit den Usern geprüft wurden. Die integrieren sich nahtlos in die bestehende Systemstruktur.

Das macht lexoffice zu einem der wenigen Tools, wo ich mich über Updates freue, weil sie mich eben nicht (wie bei anderen Tools) zwingen, meine Arbeitsprozesse der Software anzupassen.

Vielen Dank an die Entwickler von lexoffice für so viel Hirnschmalz, das sie in die Software gesteckt haben! Ich bin ein großer Fan!

Carola: Herzlichen Dank für das große Lob, das gebe ich sehr gerne weiter. Viel Erfolg mit deinen Projekten und bleib‘ gesund!

  • Foto: Dagmar Gerigk
Über den Autor
Carola Heine
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