Was ist Growth Hacking?

Was ist Growth Hacking?

Alle sprechen begeistert von strategischem Wachstum und Skalierung, doch wie kommst du auch dahin? Mit Growth Hacking - wir erklären das Prinzip.

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Unter Growth Hacking versteht man nicht das eine tolle Werkzeug oder eine bestimmte Methode, mit der sich Umsätze steigern lassen – sondern eine Kombination von Strategien und Änderungen. Die „Hacks“ sind eine Kombination ganz unterschiedlicher Maßnahmen, viele kostenlos aber schlau, die dir bei einer Steigerung deiner Ziele helfen.

Wozu Growth Hacking – und ist das nur für Start-ups?

Der Begriff des Growth Hackings für Wachstumsmethoden stammt zwar aus der Welt der Silicon Valley Gründungen und wurde bereits 2010 vom US-amerikanischen Unternehmer, Investor und Startup-Coach Sean Ellis in einem seiner Blogposts geprägt. Der treffende Ausdruck wurde schließlich zum Namensgeber der growthhackers.com Community.

Dabei geht es gar nicht immer um mehr Umsatz. Mehr Newsletter-Abonnenten, mehr Empfehlungen oder Affiliate-Partner oder mehr Fans und Follower können auch das Ziel der Hacks sein. Schon deshalb finden auch Freelancer, Kleinunternehmer:innen und Shop-Betreiber nützliche Infos und Methoden unter dem Stichwort Growth Hacking und es lohnt sich immer, einen Blick über den Tellerrand zu werfen und von dem zu lernen, was andere voranbringt.

Wichtiger als die verwendeten Apps und Tools sind das Mindset und die „Skills“.

7 Growth Hacking Skills

1. Datenanalyse

Ein Growth Hacker oder eine Growth Hackern sollten sich mit Tools zur Datenanalyse wie Google Analytics und Co auskennen, sprich: Mit den Daten auch etwas anfangen können, um Optimierung von Abläufen einzuleiten.

2. Coding bzw Programmieren

Ein grundlegendes Verständnis für Coding und Sprachen wie HTML, CSS und PHP ist ebenso nützlich wie der NoCode-Ansatz für die Automatisierung von sich wiederholenden Abläufen, wenn es um Growth Hacking geht.

3. Copywriting

Vom Blogpost bis zur Landingpage, vom Newsletter-Betreff bis zur Content Strategie: Tatsächlich ist der souveräne und wirksame Umgang mit Worten einer der wesentlichen Erfolgsfaktoren für Growth Hacker.

4. Designer Skills

Landingpages brauchen einen logischen guten Aufbau, alle anderen Informationen ebenso – vom Social Media Post bis hin zur Ausgestaltung von Kampagnen profitieren Growth Hacker davon, grafische Darstellungsmöglichkeiten selbst ausreizen zu können.

5. Influencer Marketing

Herausfinden, wer über eine große Reichweite im passenden Themengebiet verfügt und für Kooperationen zur Verfügung steht, um dann die besten Vereinbarungen zu treffen gehört definitiv zu den zielführendsten Skills rund um Growth Hacking Kampagnen.

6. SEO

Technisches beziehungsweise Onpage SEO ist eine der grundlegenden Voraussetzungen, wenn Landingpages, Blogposts und Websites gestaltet werden. Von Keyword-Recherche bis hin zur tragfähigen HTML-Anatomie.

7.Social Media Marketing

Marketing insbesondere auch ohne Budget für Anzeigenschaltungen ergänzt die anderen Hacks: Regelmäßige Updates, die Option Anzeigen zu schalten und auf die anderen Maßnahmen zugeschnittene Strategie.

So wirst du zum Growth Hacker

Lernen, lernen und noch mehr lernen: Wenn du das Growth Hacking erlernen willst, beginnst du am besten damit, von einigen etablierten Expertinnen zu lernen. Alle, die in ihrer eigenen Branche oder für ihre Projekte Umbruch und Bewegung erreichen, sind gute Vorbilder – und viele haben Bücher geschrieben.

Ebenso wichtig sind die zahlreichen Growth Hacking Tools und Apps, mit denen du dich auskennen solltest, beziehungsweise Sollteste du es mit denen, die du einsetzen willst.

Ausgestattet mit einem Grundlagenwissen über Methoden und Möglichkeiten, kannst du

  • Deine großen Ziele herunterbrechen in kleinere, die realistisch und erreichbarer sind
  • Die Ziele in Angriff nehmen, durchgehend Ergebnisse messen, A/B-Tests durchführen.
  • Mailingliste aufbauen, an SEO-Ergebnissen arbeiten, Traffic und Conversions steigern.
  • Testen, lernen, noch mal testen – Der Fokus sollte eher auf Leads als auf Fan-Gewinnung liegen.

Beginne mit einer überschaubaren Aufgabe wie dem Aufbau eines Funnels, um eine Basis fürs E-Mail-Marketing zu bekommen. So befasst du dich mit den Methoden und Erfolgsfaktoren und kannst beim nächsten Projekt gleich direkt aufs Ergebnis zugehen. Viel Erfolg!

  • Foto: Adobe Stock Drobot Dean
Über die Autorin
Carola Heine
Up to date: Trends, Insider-Wissen und Online Navigation

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