Freelancer

Der englische Terminus „Freelancer“ steht gemäß einschlägigen Quellen für „freiberuflich Tätige, für freie Mitarbeiter“. Der englische Wortstamm rankt sich historisch um den Söldner. Der im Gegensatz zum klassischen Soldaten nicht fest an die Regularien einer bestimmten Armee gebundene „Freie/Free“ (Söldner) setzte seine „Lanze/Lance“ gegen Bezahlung ein. Seit rund einhundert Jahren steht der Begriff des Freelancers in der englischsprachigen Welt für die Zielgruppe jener Teilnehmer am Wertschöpfungsprozess, die selbständig Aufträge akquirieren und auf eigene Rechnung tätig werden. Es ist allerdings zu beachten, dass die deutscher Rechtsdefinition den „Freiberufler“ als eine Berufsgruppe mit steuerlichen Privilegien ausweist. Diese im Deutschen mit schwingende Bedeutung verbindet sich mit dem englischen Terminus nicht. Über die folgende Kurzcharakteristik finden sie die den thematischen Einstieg in die grundsätzliche Unterscheidung zwischen Gehaltsempfänger und Freelancer.

Freelancer: die Abgrenzung zum Freiberufler

Im deutschen Sprachgebrauch werden die beiden Begriffe Freelancer und Freiberufler häufig vermischt oder verwechselt. Der Freelancer ist als ein Arbeitsverhältnis definiert, das die freie Mitarbeit dem Angestelltenverhältnis entgegensetzt.
Der deutsche Begriff Freiberufler bezieht sich hingegen auf die Art der ausgeübten Tätigkeit. Als sogenannte „freie Berufe“ bezeichnet man in Deutschland einen Kreis klar definierter Berufsgruppen. Dazu zählen Ärzte, Anwälte, Ingenieure und Architekten, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, Journalisten und ähnliche Berufe. Diese, als nicht Gewerbe betreibend ausgewiesene Berufsgruppe, unterliegt in der Regel der Umsatzsteuer. Erbrachte Leistungen sind zum Teil steuerbefreit. So gilt beispielsweise für Umsätze aus einer ärztlichen Tätigkeit § 4 Nr. 14 UStG. Wesentlich bei dieser Betrachtung ist, dass Freiberufler als Freelancer tätig sein können, im Umkehrschluss jedoch nicht jeder Freelancer der Berufsgruppe der Freiberufler zuzurechnen ist.

Das Profil des Freelancers

Der Gruppe der „Freelancer“ werden Sie zugeordnet, wenn Sie als Selbständige(r), die Aufträge eines Unternehmens persönlich ausführen. Dabei üben Sie eine selbständige Tätigkeit aus, die sich in der Regel durch ein hohes Maß an Spezialisierung und fachlicher Qualifikation auszeichnet.
Das mit dem Begriff Freelancer verbundene Arbeitsverhältnis wird in Deutschland häufig über einen Dienst- oder Werkvertrag begründet und geregelt. Insbesondere in den Bereichen Informationstechnologien/IT Consulting sowie auf den Gebieten der Medien und Werbung hat sich der Anglizismus zu Lasten des „freien Mitarbeiters“ durchgesetzt.
Ihrer Beschäftigung als Freelancer erfolgt in vielen Fällen im Rahmen eines zeitlich begrenzten Beschäftigungsvertrags. Im Wirtschaftsleben sind unterschiedliche, im Einzelfall orientierte Modalitäten der Bezahlung oder Honorierung vorzufinden. Sowohl die stundenweise Bezahlung als auch Pauschalen sind individuell verhandelbar. Ein regelmäßiges, festes Einkommen, wie es der Angestelltenvertrag regelt, ist für den Freelancer nicht vorgesehen.
Weitere Besonderheiten sind charakteristisch. Als Freelancer können Sie Ihren Arbeitsort und die Arbeitszeiten in der Regel frei gestalten. Eine Weisungsbindung gegenüber dem Auftraggeber gibt es nicht. Für Ihre Auftragslage sind ausschließlich Sie selbst verantwortlich. Ihre Aufträge akquirieren Sie eigenständig. Auftragsinhalte sowie die Bezahlung für die von Ihnen erbrachte Leistung verhandeln Sie individuell mit Ihrem Auftraggeber.
Freelancer sind nicht sozialversicherungspflichtig. Als Freiberufler obliegt es Ihnen selbst, Ihre Risiken sowie die Altersversorgung abzusichern.

Schlussbetrachtung und Zusammenfassung

Für Sie als Freelancer stellt sich neben vielen anderen Herausforderungen auch das Thema der Buchhaltungspflicht. Konventionelle Wege führen über analoge Pfade zum Ziel. Als eleganterer und weitaus effizienterer Weg empfiehlt sich die Online-Buchhaltungs-Software „Lexoffice“. Zahlreiche Freelancer verfügen nicht über vollendete Buchhaltungskenntnisse. Deshalb sind sie auf der Suche nach einer Buchhaltungs-Lösung wie „Lexoffice“, die einfach und intuitiv zu handhaben ist. Gleichzeitig orientiert sich diese Software an den gesetzlichen Vorgaben. Die erzeugten Dokumente sind rechtssicher und unter allen buchhalterischen Gesichtspunkten korrekt. Auch der Archivierungs-Aspekt findet Berücksichtigung, denn „lexoffice“ archiviert Ihre Dokumente GoBD-konform und jederzeit abrufbereit.
So entstehen alle für Ihre Geschäftstätigkeit relevanten Dokumente: Angebote, Auftragsbestätigungen, Rechnungen, Lieferscheine, Gutschriften, Mahnungen und Zahlungserinnerungen. Für jeden Bedarf hält „lexoffice“ die passenden Vorlagen, Vorschläge und Formatierungen für Sie bereit. Ob online oder per App: Dieses Buchhaltungs-Paket liefert dem Freelancer neben der Funktionalität auch ein hohes Maß an Mobilität.
Damit Sie jederzeit wissen, wo Sie finanziell stehen, bietet „lexware“ die Aufbereitung Ihrer Finanzen „auf einen Blick“. Dazu zählen die tagesaktuellen Kontostände ebenso wie eine Auflistung der offenen Rechnungen und fälligen Angebote. Selbstverständlich haben Sie zuhause und unterwegs Zugriff auf detaillierte Informationen zum Gewinn aus Einnahmen und Ausgaben sowie auf verlässliches Zahlenmaterial zu Ihrer Steuerpflicht gegenüber dem Finanzamt.