Steuer

Was ist eine Steuer?

Man bezeichnet eine durch ein Gemeinwesen von bestimmten Personen erhobene Geldleistung als Steuer, für die kein Anspruch auf eine im Einzelfall bestimmte Gegenleistung besteht. Das betreffende Gemeinwesen wie zum Beispiel eine Gemeinde, ein Bundesland oder die Bundesrepublik Deutschland bezeichnet Personen, die Steuern zahlen müssen, als Steuerpflichtige.
Dabei wird meist an regelmäßigen Aufenthaltsort einer Person oder aber auch darauf abgestellt, wo bestimmte Einkünfte erzielt werden. Steuern ermöglichen es Staaten und anderen hoheitlichen Gebilden, Einnahmen zu erzielen und so öffentliche Aufgaben wahrzunehmen. Insoweit kommt den Steuerpflichtigen mittelbar die gezahlte Steuern über entsprechende Leistungen wieder zugute. Allerdings sind Steuern anders als etwa Gebühren nicht mit einem bestimmten Zweck im Einzelfall verbunden.

Steuern in Gesetzen und Vorschriften

Das deutsche Steuerrecht ist ein sehr komplexes Rechtsgebiet. Das liegt nicht nur an der Vielzahl der verschiedenen Steuerarten, sondern auch daran, dass die Steuergesetze an sich von einer großen Anzahl weiterer begleitender Regularien wie Richtlinien flankiert werden. Ein die meisten Steuerarten verklammerndes Gesetzwerk ist die Abgabenordnung (AO). Sie regelt die allgemeinen Verwaltungsvorschriften im Steuerrecht und setzt auch Sanktionen für den Fall fest, dass Steuern nicht oder nicht rechtzeitig entrichtet werden. Von staatlicher Seite her wird die Steuerpflicht verständlicherweise sehr ernst genommen, so dass Verstöße dagegen unter anderem auch strafrechtlich sanktioniert sind. So vielfältig wie die Gesetzeswerke im Steuerrecht – zum Beispiel Einkommensteuerrecht, Körperschaftssteuerrecht und andere – sind auch die beteiligten Behörden ausgestaltet. Kern der Steuereinziehung bilden die jeweiligen Finanzämter, daneben sind auch Ministieren und spezielle Behörden wie der Zoll im Bereich Steuern unterwegs. Letzter beschäftigt sich primär mit dem sogenannten Außensteuerrecht, also dem Teil des Steuerrechts, der mit den Einfuhren und Ausfuhren von Waren zu tun hat. Auch das EU-Recht nimmt zunehmend Einfluss auf das nationale Steuerrecht.

Arten von Steuern und Verfahren

Man kann die Steuer in erster Linie nach dem Objekt der Besteuerung unterscheiden, aber auch danach, wem die Steuereinnahmen zustehen. In Deutschland teilen sich Bund, Länder und Kommunen die Steuereinnahmen nach bestimmen Vorschriften. Einige Steuerarten werden wie die Lohnsteuer direkt an der Quelle ihrer Entstehung – also in dem Fall vom Arbeitgeber – abgeführt. Andere entstehen nach Mitteilung an die Steuerbehörden in Form von Steuererklärungen und Anmeldungen. Für Unternehmer spielen je nach rechtlicher Ausgestaltung des Unternehmens besonders die Einkommensteuer, die Umsatzsteuer und die Körperschaftsteuer in der Praxis eine große Rolle. Steuerrecht ist auch deshalb kompliziert, weil die Steuerpflicht und die Haftung für Zahlungen in verschiedenen Bereichen auseinanderfallen können. So setzt die Lohnsteuer am Verdienst des Arbeitnehmers an, der Arbeitgeber haftet aber für deren ordnungsgemäße Abführung an den Fiskus.

Warum müssen sich Unternehmer und auch speziell Gründer mit der Steuer auseinandersetzen?

Viele Gründer haben nach Unternehmensgründung erstmalig mit dem Thema Umsatzsteuer und Vorsteuer zu tun. Sie müssen erkennen, dass sie als Unternehmer unter Umständen andere steuerliche Pflichten haben als eine Privatperson (zum Beispiel Abführung Lohnsteuer). Im Rahmen von Steuererklärungen werden begleitende Pflichtenkreise wie die Buchhaltungspflicht relevant für sie. Insgesamt kann man als Bürger eines Landes dem Thema Steuer an sich nicht entgehen, da die Steuerpflicht regelmäßig an den gewöhnlichen Aufenthalt oder den Ort einer Betriebsstätte anknüpft. Auch erfüllen die meisten Menschen einen steuerlichen Tatbestand, der die Steuerpflicht konkretisiert. Sie sind Arbeitnehmer und erzielen Einkünfte, die der Einkommensteuer unterliegen. Gleiches gilt für den Einzelunternehmer. Wer als Unternehmer Umsätze ausführt, muss in der Regel Umsatzsteuer abführen. Wenn man ein Erbe antritt, wird man erbschaftssteuerpflichtig.

Was kann eine Software wie lexoffice für Sie im Bereich Steuern tun?

Als Unternehmer müssen Sie der Erfüllung Ihrer steuerlichen Pflichten große Aufmerksamkeit schenken, da Verstöße in diesen Bereichen entsprechenden Sanktionen unterliegen. Ihre Finanzbuchhaltung steht im Zentrum der steuerlichen Angaben, die später in eine Bilanz und eine Steuererklärung einmünden. Lexoffice erleichtert Ihnen das steuerliche Leben sehr, auch wenn Sie keinen Experte zum Thema Steuern sind. Flexibel können Sie von überall online auf Ihre Daten zurückgreifen. Mit lexoffice schaffen Sie das Grundgerüst für Ihre Steuererklärung und kommen über zusätzliche Funktionen auch mit weiteren steuerlichen Pflichten bestens klar. So hilft Ihnen das Programm dabei, auf Knopfdruck ordnungsgemäße Rechnungen im Sinne des Umsatzsteuerrechts zu erstellen. Sie müssen zwar immer noch Steuern selbst zahlen, aber lexoffice macht Ihnen die Verwaltung Ihrer Steuerpflichten so einfach wie möglich.