Einkunftsarten

Das Einkommenssteuergesetz unterscheidet zwischen sieben verschiedenen Einkunftsarten:

Gewinnbestimmte Einkünfte wie solche aus selbstständiger Arbeit, Gewerbebetrieben und Land- oder Forstwirtschaft.

Und Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit wie zum Beispiel durch Vermietung oder Verpachtung oder Kapitalvermögen und „sonstige Einkünfte“ im Sinne des §22 EStG: Einkünfte aus wiederkehrenden Bezügen, soweit sie nicht zu den in § 2 Absatz 1 Nummer 1 bis 6 bezeichneten Einkunftsarten gehören wie Leibrenten, Entschädigungen, Amtszulagen, Zuschüsse zu Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträgen, Übergangsgelder, Überbrückungsgelder, Sterbegelder, Versorgungsabfindungen, Versorgungsbezüge, die auf Grund des Abgeordnetengesetzes oder des Europaabgeordnetengesetzes, sowie vergleichbare Bezüge, die auf Grund der entsprechenden Gesetze der Länder gezahlt werden, und die Entschädigungen, das Übergangsgeld, das Ruhegehalt und die Hinterbliebenenversorgung, die auf Grund des Abgeordnetenstatuts des Europäischen Parlaments von der Europäischen Union gezahlt werden.

Einkommenssteuer wird nur fällig bei Einnahme von Netto-Beträgen, die durch eine der steuerpflichtigen Einkunftsarten zustande gekommen sind.

Finanzielle Zuflüsse, die zu keiner der sieben Einkunftsarten

  • Einkünfte aus selbstständiger Arbeit
  • Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit
  • Einkünfte aus Gewerbebetrieb
  • Einkünfte aus Landwirtschaft oder Forstwirtschaft
  • Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung
  • Einkünfte aus Kapitalvermögen
  • sonstige Einkünfte

Gehören, führen nicht zu einem steuerpflichtigen Einkommen.