Alles auf Neustart: Wie du änderst, was du arbeitest

Alles auf Neustart: Wie du änderst, was du arbeitest

Du bist nicht mehr zufrieden, willst einen Hauptjob verlassen oder deine Selbständigkeit ganz anders aufstellen? So geht's.

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Viele Selbständige haben ursprünglich einmal gegründet, um einem Job zu entkommen, der einfach vorne und hinten nicht mehr zu ihnen passte. Andere haben sich eine nebenberufliche Karriere aufgebaut, um sich selbst zu verwirklichen. Das willst du auch. Aber wo fängt man an? Wie geht das, alles auf Neustart?

Es klingt einfach und ist doch schwierig in der Umsetzung, zumindest wenn man gefühlt gerade vor einer Wand steht:

Es ist so wichtig, im Einklang zu sein mit dem, was du tust.

Viele Menschen träumen von einer selbständigen Tätigkeit und sind noch in ihrem „alten“ Job gefangen. Aber auch zahlreiche Selbständige würden gerne ganz andere Dinge tun. Wachsen. Sich neue Geschäftszweige erobern oder einfach alles auf Neustart und noch mal mit einem völlig anderen Schwerpunkt frisch beginnen.

Ob du dich gerne nebenberuflich selbständig machen willst oder in Vollzeit ein Unternehmen beginnen, du bist nicht alleine mit deinen Träumen. Mit den Startschwierigkeiten aber auch nicht. Das fängt schon damit an, dass du jetzt vieles lernen musst – nur wann?!

Schon lange bevor du eine professionelle Beratung in Anspruch nimmst, um die korrekte Geschäftsform zu ermitteln oder dich aufmachst zum Gespräch mit der Bank, falls du finanzielle Unterstützung brauchst, kannst du deinen Neustart wirkungsvoll in Angriff nehmen.

Die folgenden fünf Schritte helfen dir bei der konkreten Umsetzung:

5 wichtige Schritte zum Neustart in die Selbständigkeit

1. Effizientes Informationsmanagement etablieren:
Denn ein Neustart bringt viel zu lernen mit.

2. Herausfinden, wie Lernen für dich am besten funktioniert:
Welche Formate am meisten bringen.

3. Behandle deine Zeit wie Geld – wenn dir etwas wichtig ist,
investierst du in dein Ziel.

4. Ängste und Zweifel gehören dazu – konzentrier dich auf
die positiven Aspekte deines Plans!

5. Spring ins kalte Wasser und fang schon hier und jetzt an:
Das funktioniert herausragend.

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Es gibt viel zu lernen, so packst du das an

Die Welt der Weiterbildung ist groß und bunt. Workbooks, Fachbücher, Podcasts, Videos, Blogbeiträge, Zeitungsartikel, Online-Kurse und Coachings, Newsletter und Events, Vorträge und Clubhouse-Talks, das Angebot ist einschüchternd groß.

Du brauchst also im Angang eine Möglichkeit, den stetig weiter anschwellenden Informationsstrom zu bündeln und zu entscheiden, wie du wesentliche Texte und Werkzeuge archivierst. Ich empfehle dir, dabei auf eine Arbeitsweise zu setzen, die du bereits verwendest, weil sich dann die Strukturen ganz automatisch ergeben:

Wenn du mit Trello-Boards hantierst, dann bleib dabei. Wenn du mit Notion arbeitest oder mit Basecamp, hast du deine App bereits gefunden.

Welcher Weg passt gut zu dir? Welche kannst du mixen?

Im zweiten Schritt solltest du für dich herausfinden, welche von den vielen Möglichkeiten für dich wirklich funktioniert und ein effizienter Weg zum Lernen ist. Hast du die Ruhe weg und liest gerne Workbooks und Bücher, oder bevorzugst du konkrete Hilfe durch Kurse und Coaching? Finde heraus, was für dich funktioniert. Dann geht es mit Zeitmangement weiter, denn ohne ausreichend Zeit klappt beim Neustart nichts.

Den Neustart vorbereiten: Behandle deine Zeit wie Geld

Du kannst dich schon vorab mit Zeitmanagement beschäftigen, du kannst dich bereits vor dem Start mit Produktivitätstechnologien auseinandersetzen. Oder du konzentrierst dich auf die viel wichtigeren Dinge, die du für einen Neustart lernen musst und verschiebst diese weiteren Lernprozesse auf später – und behandelst Zeit wie Geld.

Besonders immer dann, wenn du eigentlich keine hast.

Steh morgens eine Stunde früher auf oder reserviere dir jeden Abend 90 Minuten. Plane einen halben Tag am Wochenende ein, komme was da wolle. Du willst etwas erreichen. Das setzt Lernprozesse und neue Strukturen voraus und ein völlig anderes „Mindest“. Das passiert nicht von selbst, du musst dir Zeiten dafür reservieren, den nötigen Input zu inhalieren und die ersten Schritte zu gehen.

Sich und das eigene Zeitmanagement besser zu organisieren passiert dann übrigens auch. Nur eben dort, wo es auch wirklich sinnvoll zu deinen Prozessen passt und nicht losgelöst von deinen Erfahrungen.

Ängste und Zweifel begleiten jeden lohnenden Plan (sonst ist er zu klein)

Mit deinen Zweifeln und Ängsten bist du nicht alleine. Das so genannte Impostor-Syndrom ist unter Selbständigen aller Größenordnungen weit verbreitet: Zweifel an der eigenen Leistung und die Angst, als unfähig »aufzufliegen«.

Eine ganz konservative Pro- und Kontra-Liste hilft dir dabei, deine Ziele wieder greifbarer zu machen. Kombiniere diese positiven Ergebnisse dann mit einer To-do-Liste und einem groben Zeitplan und du fühlst dich wieder sicher in die richtige Richtung unterwegs.

Ins kalte Wasser springen und loslegen

Nichts kann dich auf alles vorbereiten, wenn du ein neues Geschäftsmodell etablierst und die wertvollsten Erfahrungen sind jene, die von Anfang an einfließen. Auch wenn der Gedanke sicherlich ein bisschen furchteinflößend wirkt: Am besten springst du sofort ins kalte Wasser und bemühst dich von Anfang an um Aufträge oder Verkäufe.

Versteck dich nicht hinter dem Lernen und hör auf zu sagen „ich will das machen“. Erst wenn du sagst „ich mache das“, geht es in akzeptablem Tempo voran.

Dieser Neustart Knackpunkt lässt sich ungelogen nach ganz an den Anfang verlegen 🙂

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