5 Tipps für Achtsamkeit im Home-Office

5 Tipps für Achtsamkeit im Home-Office

Mit Leichtigkeit und Freude den täglichen Stress in die Schranken weisen durch ein paar jederzeit ganz einfach umzusetzende Schritte

Lesezeichen setzen

Das Jahresende kommt gekrochen und gefühlt alle wollen noch irgendwas erledigt haben. Damit der Stress nicht über dir zusammenklappt und du Raum für Achtsamkeit im Home-Office findest, reichen die normalen Tipps – mehr Wasser trinken, nicht im Schlafanzug arbeiten und so weiter – jetzt nicht mehr aus.

Du brauchst einen Plan, und unsere fünf Tipps für das Arbeiten daheim.

„Self Care“ oder Selbstfürsorge und mehr Achtsamkeit im Home-Office

1. Mach’s dir einfach. Auch die Selbstfürsorge.

Du kennst es vermutlich aus eigener Erfahrung: Wenn wir ein Problem in Angriff nehmen wollen, denken wir viel zu kompliziert und arbeiten sofort einen komplexen Plan mit Langzeitstrategie aus.

Statt dir aber Notizen für eine zweistündige Morgenroutine zu machen oder teure Fitnessgeräte anzuschaffen, prüfe lieber im ersten Schritt, ob alle „Basics“ stimmig sind. Sitzt du gut? Ist das Licht optimal oder vielleicht sogar anstrengend? Welche Pausensnacks stehen bereit? Bist du warm genug? Hast du einen geordneten Platz oder sitzt du zwischen Stapeln?

Wie eine geliebte Zimmerpflanze brauchen wir einen guten Ort, ausreichend Wasser und dazu Sonne, frische Luft und die Möglichkeit, unsere Wurzeln zu nähren. Dafür musst du nichts Neues erfinden. Nur schauen, ob alles gut passt oder ob du dir einen blöden Stuhl oder eine zu helle Zimmerecke angewöhnt hast – und mal wieder die Wasserflasche oder Teekanne mehr in Sichtweite rücken.

2. Nimm dir die Zeit. Auch wenn sie knapp bemessen ist.

Es ist nicht nötig, dass du täglich Stunden damit verbringst, mehr Achtsamkeit im Home-Office zu erzeugen. Wenige Minutem reichen – und jede einzelne Minute Selbstfürsorge zählt.

Wenn du das Gefühl hast, dass dein Zeitplan auf keinen Fall einen Spaziergang von einer halben Stunde zulassen wird, dann gehst du eben fünf Minuten – die aber sehr bewusst. Oder du streckst dich auf dem Balkon, jagst einige Wintersonnenstrahlen, guckst mal eben nach, ob du noch an deine Füße kommst beim Stretching und schnappst dir eine Lunge voll Outdoor-Sauerstoff.

Buchstäblich jede kleine Wellness- und Selbstfürsorge-Aktivität ist viel besser als keine. Wie wäre es denn, wenn du fünf Minuten davon an jede volle Stunde hängst? Dann hast du abends auch eine Dreiviertelstunde lang etwas für dich getan.

3. Spaß muss sein. Das meinen wir ganz ernst.

Der effizienteste Weg, ganz viel Achtsamkeit im Home-Office erfolgreich zu etablieren, besteht darin, dass du dir Dinge herauspickst, die du auch wirklich tun willst. Gönn‘ dir den Spaß. Niemand bestimmt darüber, wie du deinem Hirn eine Pause bietest.

Vielleicht ist es Stretching, vielleicht schneidest du dir einen Salat oder zeichnest ein Mandala. Was immer dir gut tut und vor allem auch gut gefällt, ist ein wertvoller Wellness-Moment und darf zelebriert werden.

Denn es hat wenig Zweck, wenn du dir eine Tätigkeit aufzwingst, nur weil du sie für sinnig hältst – und dann die Zeit absitzt. Meditation gibt dir nichts? Nicht schlimm! Dann liest du eben 15 Minuten in dem herrlich kitschigen Roman. Egal was gerade trendet: Wenn es dir nicht zusagt, dann finde immer eine andere, angenehmere Entspannungsmethode, die dir wirklich Spaß macht!

4. Der bequeme Weg zu Achtsamkeit im Home-Office ist ein guter Weg.

Je müheloser etwas zu deiner Wellness beiträgt, desto besser. Schlafen ist ein gutes Beispiel: Ausschlafen, Siesta oder ein paar Stunden Zusatzschlaf nach einer Anstrengung sind völlig aufwandfrei erhältlich.

Wenn du dich mit einer Aufgabe quälst, ist jede Abkürzung erlaubt. Du magst nicht ins Fitness-Studio zu einem Kurs? Dann buche einen online. Dir ist es draußen zu kalt und nass fürs Laufen? Es gibt inzwischen klappbare winzige Laufbänder, mit denen du daheim ein paar Kilometer gehen oder joggen kannst. Du kannst dich nicht aufraffen, jeden Tag gesund zu kochen? Dann mach‘ Meal Prep am Montag und bereite dein Essen für drei bis fünf Tage vor.

Wenn „einfach und bequem“ zu deiner Achtsamkeit im Home-Office beitragen: Her damit!

5. Wenn du nebenbei aktiv werden kannst, dann mach das.

Multitasking ist bei komplexen Aufgaben eher hinderlich. Aber Achtsamkeit im Home-Office, da finden sich doch viele Möglichkeiten, ein wenig parallel zu tun: Zum Beispiel im Stehen arbeiten und in den Schreib- und Denkpausen dabei ein bisschen Stretching betreiben.

Das Gedanken-Brainstorming einfach mit auf den Balkon nehmen. Die Fachinformation als Hörbuch oder Podcast hören, während du den Park durchwanderst oder die Wohnung säuberst. Die Füsse hochlegen, während du recherchierst – oder, andersherum, die Haushaltstätigkeiten als Content-Inspiration nutzen und überlegen, wo sich Vergleiche ziehen und „Learnings“ entnehmen lassen (und wo nicht).

Wellness ist auch das Pflegen von Freundschaften und Bekanntschaften. Schau beim nächsten Mal, wenn du einen Termin in deinen Kalender einträgst, wann das nächste mögliche Zeitfenster für einen Zoom-Call oder ein Treffen ist und schlag es der Person vor, die dir dazu einfällt.

Quicktipps für die Achtsamkeit im Home-Office

1. keep it simple: zuerst die grundsätzlichen Dinge.

2. wenig ist besser als nichts, mach eine Routine daraus.

3. plane nur Aktivitäten ein, die dein Herz erwärmen.

4. es ist okay, wenn du den bequemsten Weg wählst.

5. kombiniere Achtsamkeits-Momente mit anderen Aufgaben.

Achtsamkeit: Was macht die Selbständigkeit mit mir?

Moment, gibt es da nicht auch eine App?

Keine App kann dir die Selbstfürsorge abnehmen. Aber viele tolle Tools können dich bei der Achtsamkeit im Home-Office unterstützen.

  • Apps, die dich den Tag über ans Wasser trinken erinnern
  • Unternehmenslösungen, die dich von Belegstapeln befreien
  • Anwendungen zur Zeiterfassung und fürs Zeitmanagement
  • Fitness-Apps für jedes Level, jede Sportart und jedes Budget
  • Tools für Medidation, Entspannung und Schlafmanagement
  • Anwendungen, die Existenzängste mindern durch steten Überblick

Achtsamkeit im Home-Office kann viele Formen annehmen.

Auch digitales Arbeiten mit lexoffice gibt dir viele Kapazitäten frei, weil du aus einem Angebot mit wenigen Klicks eine Rechnung erstellen kannst und dank integriertem Bankkonto immer siehst, wo du gerade stehst.

Über die Autorin
Up to date: Trends, Insider-Wissen und Online Navigation

Beitrag kommentieren