Frauke Schöttke

„lexoffice bietet mir eine große Arbeitserleichterung“

Frauke Schöttke ist Fachfrau für Organisationsentwicklung und Zeitmanagement für Solopreneure und andere Selbständige.

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Für Frauke Schöttke ist Leichtigkeit in allen Abläufen wichtig – ebenso wie Verbindlichkeit anderen, aber auch den eigenen Zielen gegenüber. Im lexoffice Community Interview erklärt sie uns, wieso Organisationsentwicklung auch für Solopreneur:innen ein Thema ist und wie sich der Spaß an den vielfältigen Aufgaben wiederfinden lässt, die auf Unternehmer:innen heute zukommen.

Frauke Schöttke

Frauke Schöttke

Systemische Organisationsentwicklerin und Expertin für Zeit- und Selbstmanagement
https://www.frust-oder-frauke.de/

„Hallo, ich bin Frauke Schöttke und ich bin Beraterin und Coach für Zeitmanagement und Organisationsentwicklung. Ich bin seit fünf Jahren selbständig, was anfangs super lief, denn ich habe Berater:innen beraten. Dann kam Corona, alle Karten wurden neu verteilt und ich musste für mich herausfinden, mit welchem Schwerpunkt ich weitermachen will.

Dann habe ich beschlossen, dass ich mich fokussiere auf das Thema Zeitmanagement und auch online anbiete und habe dann erst mal ein Jahr lang sehr viel ausprobiert. LinkedIn war der Kanal, auf dem am meisten zurück und auf mich zukam. Das klappt nicht nur, das macht sogar Spaß.“

„Organisationsentwicklung betrifft auch Einzelkämpfer:innen“

Carola Heine: Liebe Frauke, wir haben dich auf LinkedIn kennengelernt, als du uns ein Zitat über Werte geschenkt hast für einen Artikel.

Du bist Fachfrau für Organisationsentwicklung und richtest dich an Selbständige. Ist das denn nicht eher etwas für ganz große Unternehmen?

Frauke Schöttke: Nein, das betrifft buchstäblich alle Selbständigen: Organisationsentwicklung bedeutet, dass du einfach, gezielt und geplant das, was du tust, verbesserst. Die Arbeit an der Organisation, den ganzen Abläufen, deiner Organisation an sich.

Wenn du nach Organisationsentwicklung googelst, dann wirst du tatsächlich eher Artikel finden, die für große Firmen gedacht sind. Ich habe aber irgendwann festgestellt: Das ist doch etwas, das jede:r von uns braucht. Denn jede:r Einzelne von uns, der oder die irgendwie so seine Selbständigkeit betreibt, hast doch dieses Problem: Manche Sachen funktionieren, manche nicht. Wenn sie nicht so gut laufen, dann brauchst du Methoden, die dich dabei unterstützen, in die gewünschte Richtung zu gehen.

Carola Heine: Das heißt aber auch, dass du sagst, jeder Unternehmer, Unternehmerin, auch Solopreneureund Freelancer und andere Einzelkämpfer:innen sollten sich wie eine Organisation betrachten, die man optimieren und weiterentwickeln kann?

Frauke Schöttke: Auf jeden Fall. Das ist aber eine sehr spannende Frage, die du da stellst, denn man darf eines nicht vergessen: Jede:r muss seine Buchhaltung machen, das Marketing und den Vertrieb – dann Produkte oder Angebote entwickeln, um am Markt bestehen zu können.

Da gibt es dann Bereiche, in denen du wirklich eine sehr disziplinierte, ordentliche, strukturierte Arbeitsweise brauchst und wo man auch Fehler am besten vermeidet. Und dann gibt es aber auch eine ganz andere Seite, wo du viel experimentierst und wo Chaos vorprogrammiert ist – wo du eigentlich sehr tolerant mit dir und deinen Fehlern sein solltest. Denn nur so lernst du etwas Neues und kannst das weiterentwickeln.

Genau dieses Thema, das große Organisationen umtreibt, diese beiden Extreme: Einerseits den Betrieb sicherstellen und andererseits Wachstum und Entwicklung betreiben – das haben Solopreneure auch.

"Schluss mit frustig" dank Fraukes Aufgabentrichter

Wenn Dein Zeitproblem gelöst ist, hebst Du die Welt aus den Angeln, weiß Frauke und erklärt in ihrem Blog, wie du mit dem Aufgabentrichter verschiedene Projekte und Aufgabe unter einen Hut bringen kannst.

Zu Fraukes Aufgabentrichter

Carola Heine: Für Einzelkämpfer:innen ist Organisationsentwicklung dann noch herausfordernder, weil jede Aufgabe im Grunde unterschiedliche Eigenschaften voraussetzt. Was machen diejenigen, die etwas davon überhaupt nicht gut in den Griff bekommen, die können dann zu dir kommen?

Frauke Schöttke: Genau. Die können zu mir kommen und wir machen dann erst mal eine Bestandsaufnahme. Ich treffe zum Beispiel viele Menschen, die sich selbst als undiszipliniert beschreiben. Oft Leute, die etwas Kreatives machen, Schreiben oder Projekte und Dinge, bei denen du viel experimentieren und ausprobieren musst.

Da ist Disziplin dann sozusagen die Kehrseite der Medaille, denn es gibt bei aller Kreativität natürlich trotzdem Sachen, die musst du ordentlich machen, wie die Buchhaltung beispielsweise. Wenn du dann bei solchen Tätigkeiten die gleichen Maßstäbe anlegst wie bei den kreativen Tätigkeiten, dann denkst du natürlich „das kann ich nicht“. Wenn es eine ganze Weile schlecht läuft, dann kippt auch das Bild, das die Menschen von sich selber haben. Sie sehen gar nicht mehr, was sie alles Tolles leisten. Sondern nur noch, wo sie sich mit ihrer Arbeitsweise selbst im Weg stehen.

Da braucht es dann wieder Struktur und Klarheit, nennen wir es mal eine Art organisiertes Chaos, um wirklich gut arbeiten zu können. Dann stellt man mit ein bisschen Unterstützung eigentlich relativ schnell fest, dass doch jede:r beides mitbringt – aber gerade in diesem Wachstumsprozess vielleicht manchmal nicht so ganz klar ist, wo welche Arbeitsweise eigentlich hingehört. Das beginnt mit einer klaren Trennung der Abläufe, die Aufteilung in verschiedene Gebiete zu verinnerlichen ist schon ein guter Anfang, um Klarheit und Struktur reinzubringen.

Carola Heine: Mit Klarheit und Struktur bist du mir ja auch auf LinkedIn aufgefallen mit deiner Aussage über Werte, als ich mich ein wenig in der lexoffice Community umgeschaut habe. Du hast dir Ziele gesetzt, Dinge ausprobiert und diese Strategie dann durchgehalten. Es funktioniert.

Frauke Schöttke: Es funktioniert und vor allem war es für mich auch ganz gut, um mal aus dem passiven Beobachten herauszukommen. Das war ein Haufen Arbeit, zusätzlich zu Corona und Homeschooling und ich hatte die Möglichkeit, vieles auszuprobieren.
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Und das ist, glaube ich, auch das, wovon ich heute profitiere: Ich habe die Startphase genutzt, um auszuprobieren, was für mich funktioniert: Wo komme ich mit relativ wenig Aufwand weiter und was macht mir dabei auch noch wirklich Freude?

Carola Heine: Wenig Aufwand, Klarheit und Strukturen die dich voranbringen – das ist mein Stichwort 🙂 seit wann nutzt du denn lexoffice?

Frauke Schöttke: Schon seit 4 Jahren. Ich habe ziemlich früh damit angefangen, weil ich wusste: ich muss ja irgendwie die Belege zusammensammeln. Zu dem Zeitpunkt habe ich auch keinen Steuerberater gefunden, der mit mir arbeiten wollte, ich stand ja am Anfang.

Da habe ich einfach. Also da war ich noch so klein, dass ich noch keinen Steuerberater gefunden habe, der gesagt hat, mit Ihnen arbeite ich gerne.

Carola Heine: Huch, aber jetzt kennst du hoffentlich die lexoffice Steuerberatersuche?

Frauke Schöttke: Oh, cool. Also die kannte ich nicht. Ich bin mir jetzt auch gar nicht so sicher, ob ich selbst da überhaupt schon digital genug war. Ich habe mir vor Ort noch einen Steuerberater zu finden versucht.

„Ich bin wirklich total zufrieden mit der Arbeitserleichterung durch lexoffice“

Carola Heine: Aber jetzt hast du eine:n digital-affine:n Steuerberater:in?

Frauke Schöttke: Ja, jetzt habe ich jemanden, der lexoffice kann. Damals habe ich aber erst mal ein Jahr lang halt meine Belege irgendwie erfasst. Angefangen habe ich mit einem Geschäftskonto, damit mir nichts durch die Lappen geht. Damit war der Rahmen schon mal geschaffen, dass es ordentlich werden kann.

Und dann habe ich eben einmal durchgebucht und habe mir hinterher zeigen lassen, wie ich es dann richtig mache und habe es dann fürs nächste Jahr ordentlich gemacht und inzwischen ist es für mich eine total vertraute Routine geworden. Mein Steuerberater guckt zum Jahresende drüber und beantwortet Spezialfragen.

Carola Heine: Du bist mit lexoffice also zufrieden?

Frauke Schöttke: Sehr. Ich bin wirklich total zufrieden mit der Arbeitserleichterung, die lexoffice für mich erzielt und den Strukturen, die es mir bietet.

Carola Heine: In deinem Bereich Organisationsentwicklung sind vermutlich auch unsere zahlreichen Partneranbindungen interessant – ich schlage vor, du guckst dich dort mal um, dort sollte es einiges geben, das du deinen Kund:innen dann mit vermitteln kannst.

Vielen Dank für deine Zeit und weiter ganz viel Erfolg!

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