Katrin Rembold: lexoffice ist für mich wie Kaffee – ohne geht es nicht!

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Katrin Rembold aus Mönchengladbach arbeitet als freie Texterin, erstellt Corporate Content und bloggt seit acht Jahren: soulsister meets friends – das Blogmagazin für Food, DIY und Lifestyle. Außerdem gibt sie ihr Knowhow rund ums Thema Text und Storytelling auf Events, Konferenzen und in Workshops weiter. Demnächst situationsbedingt auch online – neue Angebote und Termine kommen in Kürze.

Wir freuen uns, dass sie trotzdem die Zeit gefunden hat, uns von ihrer Situation in der Corona-Krise und ihrer Meinung als lexoffice Anwenderin zu erzählen.

Katrin Rembold

Katrin Rembold

Freelancer Text & Content
https://katrinrembold.de/

»Ich bin freiberufliche Journalistin & Texterin, Optimistin aus Überzeugung und seit vielen Jahren selbstständig: ich bringe die Botschaften meiner Kunden auf den Punkt – egal ob Pressetext, Website, Newsletter oder Produkt-Katalog. Ich arbeite europaweit für verschiedene Agenturen, Hersteller und Solopreneure … kurz: für alle, die richtig guten Text brauchen! Meine Spezialität: journalistisches Storytelling, das (Produkt-) Information und Emotion perfekt miteinander verbindet.

Text ist tatsächlich schon seit über 25 Jahren mein Beruf: mit klassischem Volontariat in der Medienstadt Hamburg (mein Heimat-Hafen) und langjähriger Erfahrung in verschiedenen Redaktionen, Tageszeitungen und Agenturen. Plus Magisterstudium der Germanistik und Amerikanistik und inzwischen schon seit 10 Jahren ausschließlich als Freelancer.«

Carola: Hallo Katrin, wie geht es dir in der Corona-Krise?

Katrin: Die Corona-Krise macht sich natürlich auch in meinem Job bemerkbar.

Mein Business hat sich über die vielen Jahre hinweg sehr organisch entwickelt. Nicht wirklich linear, eher in Kurven und Bögen. Zuerst in festen Jobs, dann als Freiberufler. Mit den zugehörigen Up’s und Down’s. Meine Superpower ist mein Optimismus: ich werfe mich immer wieder mit voller Begeisterung in neue Aufgaben und erweitere damit Schritt für Schritt mein Portfolio. Mittlerweile erstelle ich zum Beispiel nicht nur Text, sondern auch Foto-Content für meine Kunden. Manchmal stecke ich dabei auch in Siebenmeilen-Stiefeln. Aber wie sagt der Rheinländer so schön: „Et hätt noch emmer joot jejange.“

Mein Optimismus kommt mir jetzt zugute.

An vielen Stellen werden aktuell die Werbebudgets von Agenturen und Herstellern erstmal eingefroren, weil die Situation ungewiss ist. Events, für die ich als Speaker gebucht war, sind abgesagt. Oder Textarbeiten verschieben sich um einige Monate … eben weil man gerade erstmal abwartet, wie sich der Markt nach dem Shutdown entwickelt.

Auf der anderen Seite gibt es spontane Aufträge von Firmen und insbesondere von Solopreneuren, die gerade jetzt auf Social Media Präsenz setzen. Die sich spezielle Online-Angebote für ihre Kunden einfallen lassen und dabei textliche Unterstützung brauchen. Gut so!

Auch meine face-to-face Workshops für digitales Storytelling liegen natürlich jetzt auf Eis. Deswegen arbeite ich – wie so viele andere –gerade an einem hoffentlich attraktiven Online-Angebot. Es wird in Kürze online Workshops geben … nach Möglichkeit interaktiv via Zoom. Ich tüftle da gerade an der Umsetzung. Mein Motto: „Einfach mal machen, könnte gut werden.“

Ansonsten tue ich das, was wir alle in dieser Krise tun: weitermachen, die Nerven behalten (jedenfalls meistens) und schön zuhause bleiben.

Carola: Seit wann nutzt du lexoffice und wie gefällt es dir?

Katrin: Ich nutze lexoffice seit ein paar Jahren. Und ich bin total zufrieden. Lexoffice schafft mir eine enorme Erleichterung für meine Buchhaltung: Angebote, Rechnungen, Umsatzsteuer-Voranmeldung … alles gar kein Thema. Übrigens: auch meine Steuerberaterin ist mit dem Tool mehr als glücklich.

Ich liebe Text. Aber ich bin überhaupt kein Zahlenmensch. Excel-Tabellen treiben mir den Schweiß auf die Stirn … und ich erkenne nicht mal meine eigene Telefonnummer, wenn mir jemand die Abfolge in Doppelzahlen vorliest. Kurz: lexoffice ist für mich genauso wichtig, wie Kaffee. Und für mich gilt: ohne Kaffee, ohne mich!

Katrin Rembold, Texterin

Carola: Sehr schön, das freut uns! Dieses Blog würde ohne konsequente Kaffeezufuhr auch deutlich trüber aussehen. Wo kann man dich denn online finden?

Katrin: Das Jahr 2020 steht bei mir im Zeichen des Netzwerkens. Am liebsten face-to-face … was natürlich gerade wegen des allgemeinen Social Distancing nicht möglich ist. Aber wir haben mit #stayhome schon so viel erreicht! Tolle lokale Netzwerke, in denen man sich derzeit auch online begegnen kann, sind die Gründermütter Düsseldorf und das Netzwerk der Social Media Women.

Ich selbst bin aktiv auf Social Media, insbesondere auf Facebook mit dem Blogmagazin und der Text und Content Redaktion Katrin Rembold, Pinterest und Instagram.

Tipps für alle, die sich jetzt selbständig machen

Carola: Zum Schluss noch eine Frage: Mit so vielen Jahren Erfahrung und immer neuen eigenen Projekten – hast du Tipps oder Erfahrungen für frisch Gründende, die du mit uns teilen kannst?

Katrin: Gerne:

Vernetzt euch. Sichert eure Arbeit. Atmet ein, atmet aus. Seid sichtbar!

Vernetzt euch. Sucht euch Netzwerke – allgemein oder in eurer Nische – in denen ihr euch austauschen könnt. Gerade als Selbstständige(r) ist der aktive Austausch immens wichtig. So werden Ideen gemacht, Kontakte entstehen und man kann sich gegenseitig unterstützen.

Sichert eure Arbeit. Eure Daten, Texte, Tabellen, Fotos, all die Pläne und Ideen. Am besten auf einem Server. Noch besser doppelt. Mein Server im Textbüro synchronisiert sich täglich mit dem Server zuhause. All meine Daten sind safe. Immer. Egal was passiert.

Atmet ein, atmet aus. Findet euer eigenes Tempo. Lasst euch nicht von Posern & Shoutern verrückt machen. Glaubt nicht an all die Social Media Posts, in denen das Geld mit Chillen am Strand verdient wird. Seid in den ersten Jahren eher froh, wenn ihr überhaupt mal an den Strand kommt.

Seid sichtbar! Zeigt, was ihr könnt.

Carola: Weise Worte! Vielen Dank und weiter ganz viel Erfolg.

Über die Autorin
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