Agicap

Rentabel arbeiten: Liquiditätsplanung mit Agicap

Cashflow Management schnell, zuverlässig und automatisiert: Wir sprachen mit Stephan Krehl von lexoffice Partner Agicap

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Innovatives Liquiditätsmanagement direkt mit lexoffice verbinden: Unser neuer Partner Agicap übernimmt die automatisierte Kategorisierung der Ein- und Ausgaben. So lassen sich überflüssige Ausgaben sofort erkennen und die Gewinnspannen der Margen erhöhen. Wir sprachen mit Country Manager Stephan Krehl über diese spannende Möglichkeit und über das Cashflow Management mit Agicap.

Stephan Krehl

Country Manager Agicap Germany
Agicap.com

„Agicap wurde 2016 in Frankreich gegründet. Seit letztem Jahr gibt es uns nun auch in Deutschland – wir sind bereits auf ein Team von mittlerweile 25 angewachsen. Ich selbst bin von Anfang an als Country Manager für Deutschland dabei. Vorher war ich bei McKinsey in der Unternehmensberatung.

Ich habe immer schon viel im Bereich Versicherungen und Banken gemacht und weiß daher, welcher Aufwand durch manuelle Liquiditätsplanung auf Grundlage von zum Beispiel Excel entstehen kann. Einige mittelgroße Unternehmen verbringen jährlich Tage bis Wochen damit, in Excel alle liquiditätsrelevanten Daten zusammenzutragen, nur um sie dann anschauen zu können. Diese Art der „Planung“ schaffen wir mit Agicap ab – wir automatisieren alle Abläufe für ein zuverlässiges und einfaches Cashflow Mangement.“

Carola Heine: Hallo Herr Krehl, wir freuen uns sehr über Agicap als neuen lexoffice Partner und darüber, dass Sie sich die Zeit für ein Interview genommen haben. Um gleich mitten ins Thema zu springen: Welchen Vorteil haben Unternehmen, die mit Agicap arbeiten?

Stephan Krehl: Ein optimales Liquiditätsmanagement. Mit Agicap wird der mühsame und oft nahezu schmerhafte Prozess der manuellen Liquiditätsplanung durch eine schnelle und komfortable Lösung ersetzt, die alle Abläufe automatisiert.

Eine Umfrage, die wir vor einiger Zeit durchgeführt haben, hat gezeigt: Rund 80 Prozent der befragten Unternehmen sahen großen Verbesserungsbedarf in ihrer Liquiditätsplanung. Die wird ja in vielen Firmen tatsächlich noch mit Excel erstellt. Wer ganz ohne Excel nicht leben will, kann die mit Agicap sichtbar gemachten Daten dann auch gerne exportieren und dann beispielsweise der Bank vorlegen.

Tatsächlich sehen wir aber einen zunehmenden Trend, dass die Menschen ungeduldig werden, wenn solche Abläufe manuell ablaufen. Sie wissen ja, dass es auch automatisiert, komfortabel und aufwandlos gehen kann. Diese Anforderung erfüllt Agicap mit dem Überblick über alle Finanzen des Unternehmens.

Carola Heine: Kann man Agicap also mit Kontist vergleichen?

Stephan Krehl: Nicht direkt, denn wir sind ja quasi noch ein Level darüber: Während Anwender:innen mit Kontist die damit einhergehenden Konten und Kreditkarten nutzen, verbinden wir alle Konten, alle Rechnungs-Tools, alle ERP und CRM-Systeme – alles, was für die Liquidität von Relevanz ist und verknüpfen diese Daten in Agicap.

Wenn man ein Konto bei Kontist hat, bei der Sparkasse und der Commerzbank, dann kann man sie alle miteinander verbinden und bei uns integrieren. Zielgruppe von Agicap sind deshalb auch eher keine Einzelunternehmer:innen, sondern Firmen mit fünf Mitarbeitern und mehr, die ein zuverlässiges automatisiertes Liquiditätsmanagement für das ganze Unternehmen brauchen. Wir wachsen jedoch sehr flexibel mit unseren Kund:innen: Man kann mit einem kleinen Paket beginnen und auf Wunsch einfach weitere Leistungspakete hinzufügen.

Carola Heine: Man kann mit Agicap dann sämtliche Unternehmensbereiche verwalten, auch Tochtergesellschaften und Zweigstellen?

Stephan Krehl: Genau. Das ist eine unserer Stärken: Die konsolidierte Ansicht über alle Subunternehmen hinweg und dann noch die Möglichkeit, sich jeweils die einzelnen Bereiche anzusehen.

Wir haben zum Beispiel komplexe Immobilienunternehmen, die hunderte Projekte mit Agicap managen, und man kann in jedes einzelne hineingehen und es sich anschauen. Aber wir haben natürlich auch Online-Shops mit nur einer Ansicht: Beides ist möglich.

Carola Heine: Das klingt spannend. Gibt es eine Obergrenze, ab der Sie sagen würden: Das passt jetzt nicht mehr?

Stephan Krehl: Nein, es gibt tatsächlich keine Grenze nach oben. Unsere größten Kunden haben derzeit bis zu 1000 Mitarbeiter:innen, aber es gibt kein Limit.

Carola Heine: Sie haben eine französische Mutterfirma und schon jetzt eine beachtliche Größe erreicht. Wie würden Sie die Kultur bei Agicap beschreiben?

Stephan Krehl: Wir sind ein klassisches Start-up und wachsen derzeit extrem schnell auf allen europäischen Märkten. Da wir aus Lyon kommen und nicht aus Paris, was in Frankreich schon etwas untypisch ist, haben wir vielleicht nicht die Kultur zum Beispiel eines typischen Berliner Start-ups. Wir arbeiten wie ein klassisches Startup flexibel und stark wachstumsorientiert dem Bedarf der Zielgruppe entgegen.

Carola Heine: Mit Agicap wird die manuelle Liquiditätsplanung mit „Tools“ wie Excel abgeschafft, was ja nicht nur Zeit erspart, sondern auch Übertragungsfehler und andere Fehlerquellen eliminiert und dabei die Daten aus dem Bereich Insider-Wissen herausholt und allen zugänglich macht.

Mit welchem Aufwand muss denn eine Firma rechnen, die jetzt sieht, dass es viel sinnvoller wäre, Agicap zu nutzen: Braucht man ein Plug-in, muss irgendwas Spezielles eingerichtet werden oder werden die Anwendungen im Dashboard verknüpft – welche Vorkenntnisse muss man mitbringen?

Stephan Krehl: Keine. Man muss einfach nur die lexoffice Login-Daten bereithalten.

Bei uns hat jeder einzelne Kunde und jede Kundin einen persönlichen Ansprechpartner undwir betreuen den Einstieg bei jede:m persönlich. Im Grunde muss man nur seine lexoffice Login-Daten bereit halten und wir kümmern uns um den Rest. Die Daten werden dann automatisch gezogen.

Agicap und die Zusammenarbeit mit der Steuerkanzlei

Carola Heine:
Was machen denn lexoffice Kund:innen, die mit einer Steuerkanzlei zusammenarbeiten wollen: Greift diese dann über lexoffice zu oder wie sieht die Schnittstelle zum Steuerberater aus?

Stephan Krehl:
Das kommt immer drauf an, welche Sicht man haben möchte: Bei Agicap haben wir immer die Liquiditätsbrille auf, das heißt: Ich als strategischer Entscheider möchte meinen finanziellen Status wissen. Wie lange reicht mein Geld noch? Dann schaue ich direkt in Agicap. Wenn mich eher die Accounting- oder Buchhaltungssicht interessiert, dann schaue ich bei lexoffice.

Die Daten aus Lexoffice können direkt bei uns integriert werden, so wie beispielsweise auch Daten aus DATEV. Beide Wege sind möglich und was sinnvoll ist, kommt immer auf das gewünschte Setup an:

Wir passen uns dem an, was der Kunde nutzt.

Agicap Partnerseite bei lexoffice

Carola Heine: Ein persönlicher Ansprechpartner ist natürlich ein Highlight. Gerade heute, wo Automatisierung sehr oft auch den Service betrifft. Ich könnte mir vorstellen, dass das ein großer Pluspunkt ist für die Zielgruppe. Wo sehen denn Ihre Kund:innen erfahrungsgemäß die größten Vorteile, Agicap zu nutzen?

Stephan Krehl: Generell mögen unsere Kunden vor allem den Leistungsumfang: Wir sind marktführend in Europa, was die Technik angeht und haben beispielsweise alleine für Deutschland fünf Konnektoren, die dabei helfen, die Konten anzuschließen – bei anderen Anbietern ist es meistens nur einer.

Anders ausgedrückt: Egal bei welcher Bank man ist, wir finden immer den richtigen Konnektor. Wenn wir ein Konto anbinden, ist damit auch eine stabile Verbindung gewährleistet. Das und unser guter Kundenservice sind die Punkte, die unsere Kunden überzeugen.

Wir haben also tatsächlich für jeden Kunden – egal welches Paket er hat – einen persönlichen Ansprechpartner und machen ein professionelles Onboarding, setzen alles so auf, dass es funktioniert. Der Kunde oder die Kundin sagt uns, wie die Verknüpfung aussehen soll und wir richten es dann ein.

Unser Algorithmus lernt sehr schnell und kann die gewünscht Kategorisierung – zum Beispiel Geldeingänge, Geldausgänge – dann automatisch einsortieren lassen. Wir machen es den Kunden so einfach wie möglich.

Unser drittes Highlight, das sehr gut ankommt, ist die rasante Weiterentwicklung von Agicap, was Features angeht – so wie wir jetzt auch die lexoffice Integration anbieten. Wir haben noch viele weitere Integrationen in unserer Roadmap stehen, Agicap befindet sich in ständiger Weiterentwicklung.

Carola Heine: Einen persönlichen Ansprechpartner auch fürs Onboarding haben. In der App auf einen Blick mit möglichst wenig manuellem Aufwand alle Daten sehen, um tragfähige Entscheidungen treffen können und eine Anwendung, die ständig erweitert wird:

Das klingt nach einer idealen Kombination fürs Liquiditätsmanagement.

Vielen Dank für das spannende Gespräch und weiterhin ganz viel Erfolg mit Agicap!

Über die Autorin
Carola Heine
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