Liquidität

Die Beurteilung der Liquidität ist entscheident für die Zusammenarbeit

Mit dem Begriff Liquidität wird in der Betriebswirtschaftslehre die Zahlungsfähigkeit eines Kunden bezeichnet. Wird diese von einem Unternehmens oder einer Person beurteilt, so wird ermittelt, ob diese fähig sind, die Zahlungsverpflichtungen zu jedem beliebigen Zeitpunkt und ohne Einschränkungen zu erfüllen. Die Mittel, mit denen Verpflichtungen erfüllt werden können, stammen aus Kassenbeständen oder Guthaben auf Girokonten. Es können auch kurzfristig verfügbare Wertpapiere bei der Beurteilung der Liquidität berücksichtigt werden. Die Höhe hat Auswirkungen auf die Bewertung der Bonität, die besonders bei der Kreditvergabe oder Vereinbarungen von Ratenzahlungen von besonderer Bedeutung ist.

Wie wird die Liquidität ermittelt?

Zur Beurteilung werden unterschiedliche Kennzahlen benötigt. Es werden drei Liquiditätsgrade unterschieden, zu denen unterschiedliche Kennzahlen herangezogen werden. Der erste Grad wird am häufigsten ermittelt. Zur Beurteilung werden die zur Verfügung stehenden liquiden Mittel den kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber gestellt. Bei einer Ermittlung zweiten Grades werden zusätzlich zu den liquiden Mittel, auch die kurzfristigen Forderungen berücksichtigt und eine Summe aus diesen sowie den kurzfristigen Verbindlichkeiten berechnet. Liegt diese bei über 100 Prozent, gilt Liquidität. Die Ermittlung dritten Grades ist aufwändiger, da das gesamte Umlaufvermögen berücksichtigt und auf die Forderungen bezogen. Die sich daraus ergebende Zahl ist in der Regel wenig praxisrelevant. Die drei Grade der fallen in den Bereich der statischen Liquidität.

Was ist dynamische Liquidität?

Sie ermöglicht eine Schätzung über die Fähigkeit eines Wirtschaftssubjekts, anfallende Zahlungen in einem festgelegten Zeitraum in der Zukunft leisten zu können. Der Zeitraum ist in der Regel auf ein bis drei Monate festgelegt, um die Angaben möglichst genau zu halten. Die Formel zur Berechnung des Kennwerts gestaltet sich folgendermaßen: Die Summe aus allen Zahlungsmitteln, Forderungen und geschätzten Umsätzen wird durch die kurzfristigen Verbindlichkeiten geteilt. Neben der Kennzahl der dynamischen Liquidität gibt es auch die Periodenliquidität, um Aussagen über die zukünftige Zahlungsfähigkeit zu machen. Diese wird ermittelt, indem Zahlungsausgänge durch die erwarteten Zahlungseingänge innerhalb eines bestimmten Zeitraumes dividiert werden.

Einfache Beurteilung der Liquidität

Sie können die Zahlungsfähigkeit Ihrer Kunden schnell und einfach mit einem Kartenlesegerät überprüfen. In dem Moment, in dem Ihre Kunden die Zahlung damit wählen, kann die Zahlung sofort vor Ort getätigt werden. Damit erhalten Sie eine sofortige Rückmeldung über die erfolgte Zahlung in Form einer Eingangsbestätigung, die Sie auch an Ihre Kunden weiterleiten können. So können Sie Zahlungsausfällen durch mangelnde Liquidität Ihrer Kunden vorbeugen. Darüber hinaus stärken Sie Ihre eigene Zahlungsfähigkeit.