Manuel Stolte

Manuel Stolte: Zurück zur Wurzel des Weinhandels

Der Gewinner unseres letzten Gewinnspiels hat mit einer herrlichen alten Weinhändler-Villa an der Mosel viel vor

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Manchmal will gut Ding tatsächlich Weile haben: Manuel Stolte hat beim großen lexoffice Weihnachtsgewinnspiel 2019 einen Marketing Branding Workshop bei der Agentur think moto in Berlin gewonnen, der dann im August stattgefunden hat.

think moto ist eine Design- und Innovations-Agentur, die Marken und Unternehmen dabei unterstützt, in einer sich ständig wandelnden Welt erfolgreich zu sein. Sie haben auch unseren Chatbot Lui entwickelt. Manuel ist selbst ebenfalls Digitalstratege – aber auch Café-Betreiber, Ladenbesitzer und Weinhändler mit großen Plänen für eine barrierefreie Vinothek und Weinhandlung in einer denkmalgeschützten Weinhändlervilla von 1890.

Frisches Branding für diese Vinothek war dann auch das Ziel des Workshops, den Manuel gewonnen hat.

Manuel Stolte

Freelancer / Impulse für digitale Strategie und Produktinnovation

»Der MVB Workshop in Berlin bei think moto war ein toller Termin und hat mir sehr viel Freude gemacht, wir haben inhaltlich so einiges erarbeitet – das war toll! Auch die Chemie hat direkt gestimmt, es war wirklich rundum super. Ich bin jetzt sehr gespannt auf die Ausarbeitungen.«

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Manuel Stolte (38) war zwölf Jahre im Agenturgeschäft und versteht daher etwas davon, die digitale Spreu vom Weizen zu trennen. Umso mehr freut uns sein Feedback zum Marketing Branding Workshop, den er bei unserer Weihnachtsaktion 2019 gewonnen hat. Manuel sagt von sich selbst: »Meine strategische und konzeptionelle Stärke liegt in der Kombination von Gegensätzen – die Basis für echte Innovation.«

Der Digitalstratege lebt diese Konstellation auch selbst: Der Weinhändler in sechster Generation hat sich zum Ziel gesetzt, mit der Villa Richard Langguth einen individuellen Ort der Kultur und des Genusses in Erinnerung an den blühenden Weinhandel des 19. Jahrhunderts in Traben-Trarbach zu erschaffen.

Manuel Stolte:

Carola: Lieber Manuel, wir haben einen besonderen Auslöser für dieses Interview: Du bist der Gewinner des großen lexoffice Weihnachtsgewinnspiel 2019 – und jetzt endlich hattest du die Möglichkeit, deinen Gewinn einzulösen – einen Marketing Branding Workshop bei der Agentur think moto in Berlin. Um welches Herzensprojekt von dir drehte es sich? Bitte erzähl‘ uns mehr von der geplanten Vinothek: Was ist daran so besonders?

Manuel: Die Idee für eine Mosel-Vinothek und Weinhandlung mit Riesling-Garten und Wein-Erlebnis Gewölbe kam mir, als ich die Villa des ehemaligen Weingut Besitzers und Weinhändler Richard Langguth 2015 übernommen habe. Ich entstamme selbst einer alten Trabener Weinhändler-Familie und führe diese Tradition nun in sechster Generation fort. Das alte Anwesen hat mich sofort in seinen Bann gezogen: Von dieser Villa aus haben wir einen wundervollen Blick auf die Mosel, wir befinden uns direkt an der Mosel Promenade mit extrem viel touristischer Laufkundschaft und einem großen Potenzial für eine Weinhandlung.

Diese alte Mosel-Weinhändler-Villa werde ich also revitalisieren, und zwar habe ich mich gefragt: Wie würden eigentlich die Weinhändler von damals zur Blütezeit des Mosel Wein Handels mit den Möglichkeiten von heute den Weinhandel aufziehen?

Das würde ich gerne in dieser wunderbaren Architektur als »Haus des Riesling« umsetzen, mit Veranstaltungen in barrierefreien Räumlichkeiten und auch auch einen gesellschaftlichen Beitrag wollen wir leisten: Vereine oder öffentliche Institutionen, die nicht über genügend Mittel verfügen, sollen einmal monatlich die Räumlichkeiten kostenlos nutzen können.

Die Mosel – das zentrale Gestaltungselement

Der Weinkeller verfügt über drei Tonnengewölbe und zwei davon möchte ich als Wein-Erlebnis-Gewölbe öffnen und möchte dem Keller damit seine ursprüngliche Aufgabe wiedergeben, nämlich der Lagerung der Weinflaschen. Der regionale Bezug steht in der Villa Richard Langguth im Mittelpunkt, es geht mir bei der Revitalisierung der Vinothek immer um die Mosel und deren Produkte, den Moselwein.

Wir werden das dann auch sehr buchstäblich visualisieren. Das wird toll aussehen, es wird für die Gäste ein Erlebnis, die Villa wird durch solche Erlebnisse eine der Kultur- und Genusseinrichtungen in der Moselregion und damit auch für Touristen interessant.

Nach und während Corona: Regionale Urlaubsziele innerhalb Deutschlands werden boomen

Denn in Zukunft wird sich der Trend des regionalen Urlaubs immens verstärken. Wir werden so schnell kein Kreuzfahrtschiff mehr besteigen und die internationalen Städtetrips gegen regionale Urlaube eintauschen. Das heißt meiner Meinung nach auch: Es wird eine stark erhöhte Nachfrage nach diesen echten und authentischen Angeboten geben. Ich glaube fest daran, dass wir für diesen Neuanfang Wirtschaftsbetriebe brauchen, die nicht nur das Ziel der Gewinnmaximierung, sondern der »Sinn-Maximierung« im Sinne regionaler Gemeinschaft und Nachhaltigkeit verfolgen.

Einiges wird anders sein, innovativer, reichhaltiger. Aber auch ehrlicher. Es werden aus der Krise jene Betriebe gestärkt hervorgehen, die einen echten Beitrag zur regionalen Nachhaltigkeit und Resonanz leisten. Mit der Villa Richard Langghuth will ich so einen Meilenstein für die Mosel setzen und einen individuellen Ort regionaltypischer Genüsse und Kultur erschaffen.

»think moto macht einen exzellenten und vor allem empathischen Job«

Die Planungen für die Sanierung der Villa Richard Langgeht sind so gut wie abgeschlossen, alle nötigen Genehmigungen eingeholt, das Konzept definiert – Manuel freut sich auf diese mit seiner Frau gemeinsam zu bewältigende Lebensaufgabe. Fehlt noch das Branding, wie im Workshop mit der Berliner Agentur erarbeitet.

Meine Aufgabe besteht darin, die Perlen zu finden

Manuel: »Die Mosel verfügt über eine reichhaltige und vor allen Dingen Jahrhunderte alte Weintradition, es gibt unglaublich viele Winzer und noch mehr Weine, von denen immer mehr geschmacklich sehr wertvoll sind – denen aber oft die entsprechende Würdigung bzw. Plattform fehlt. Meine Aufgabe besteht darin, diese Perlen zu finden, sie meinen Gästen zu präsentieren und an einem Ort der Kultur und des Genusses erlebbar zu machen: Ein Ort, der die Geschichte bewahrt, sie erlebbar macht und sie auf progressive/ innovative Weise weiter schreibt. All das lasse ich gerade auch in die Erabeitung des Corporate Design fließen.

»Ich bin mehr als dankbar für die tolle Zusammenarbeit mit solchen Profis«

think moto macht da einen exzellenten und vor allen Dingen empathischen Job: Mir geht es darum, dass der interessierte Gast der Mosel sensorisch fühlt, dass es sich um einen authentischen Ort mit Charakter und gelebter Geschichte handelt. Keine Inszenierung, keine künstlichen Oberflächen, kein Schnick-Schnack – denn, die Mosel bringt alles mit, was es braucht: Authentizität. Qualität. Erlebnisse.

Was mich besonders gereizt hat: ich war endlich mal selbst Kunde und mal nicht die beratende Agentur. Ich habe im Kopf natürlich schon ein festes Konzept, aber gerade in dieser Phase war es extrem gut, alles selbst ausgedachte einmal zu hinterfragen und von verschiedensten Perspektiven zu durchleuchten, und das von absoluten Profis. Ich bin mehr als dankbar, in meiner jetzigen Phase als Entrepreneur eine solch hochqualiative Unterstützung und wertvolles Sparring auf Augenhöhe zu haben. Die Zusammenarbeit macht nicht nur Spass sondern ist auch unglaublich harmonisch und wertschätzend.

Die Website wird 3 Ziele verfolgen

Wir definieren das finale Design und entwicklen die Website, die 3 Kernziele verfolgen wird: Aufmerksam und neugierig machen auf das einziagrtige Angebot, Recruiting sowie Aquisition wertvoller Partner. Ist der Betrieb erst einmal angelaufen, denke ich über einen ganzheitlich und nahtlos in das Angebot der Vinothek und Weinhandlung integrierten Online-Shop nach, als zusätzliche Vermarktungsplattform für die Winzer und als wichtiger Baustein der User Journey der Kunden im Nacherlebnis und Nachkauf nach dem Besuch bei uns.«

Carola Das hört sich nach einem wunderbaren und sehr spannenden Projekt an, wir wünschen dir viel Erfolg mit deinen Plänen! Jetzt muss ich aber doch kurz fragen, wie zufrieden du mit lexoffice bist 🙂

Manuel: Mit lexoffice habe ich als Selbständiger eine wunderbare Möglichkeit, den Überblick zu behalten und die Buchhaltung schön fließend abgebildet zu bekommen, das überzeugt mich und ich nehme eure Unternehmenslösung auch für weitere Projekte wie meinen anderen Laden.

Carola: Wie bist du auf lexoffice gekommen?

Manuel: Ehrlich gesagt habe ich einfach gegoogelt.

Carola: Gegoogelt und den Marktführer gefunden, schön. Auch das freut uns.

Manuel: Genau, ungefähr so war das. Ich habe auch noch andere Angebote gesehen, aber ich habe mich dann für die Haufe Gruppe entschieden. Die Haufe Gruppe war mir ein Begriff, die kannte ich schon von früher und wusste: Das kann nicht schlecht sein. Habe das Probeabo abgeschlossen, bin dabeigeblieben und habe also als Freelancer lexoffice schon seit über zwei Jahren im Einsatz.

Für meinen Laden wollte ich dann auch alle Abläufe sauber abgebildet haben und habe einen zweiten Account angelegt. Das war mein Glück, denn so kam es, dass ich beim Gewinnspiel das Häkchen gemacht habe.

Carola: Perfekt. Dann würden wir uns noch darüber freuen, wenn du uns Bescheid sagst, sobald man das Ergebnis des Branding-Workshops mit think moto hier verlinken kann. Darauf sind bestimmt nicht nur wir gespannt, bei einem so aufregenden nachhaltigen Regionalprojekt.

Vielen Dank dir für das Interview und herzliche Grüße an die Mosel!

  • Foto: Manuel Stolte
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Über den Autor
Carola Heine
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