Simon Kohler: lexoffice hat sich enorm entwickelt!

Bereits seit 2013 nutzt der Sportevent- und Versicherungsexperte unsere Unternehmenslösung

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2013 haben wir eines unserer ersten Community-Interviews mit Simon Kohler geführt, der sich damals frisch selbständig gemacht hatte. Sieben Jahre und ein halbes Dutzend erfolgreiche Geschäftsideen weiter ist Simon immer noch von lexoffice begeistert – das freut uns natürlich sehr.

Simon Kohler

https://id4sports.de/

„Ich bin Simon Kohler, 43 und leidenschaftlicher Läufer und Triathlet, Sportmanager und schon lange in der Versicherungswirtschaft unterwegs. Nach einer Ausbildung zum Versicherungskaufmann und einem Studium der Finanzökonomie an der EBS habe ich zunächst Karriere in der Versicherungswirtschaft gemacht – doch mein Verständnis von Kundenzentrierung in Verbindung mit Technologie war schon immer anders.
2013 bin ich dann aus Hierarchien und Ego-Getue ausgestiegen und habe mich mit der Gründung von zwei Unternehmungen auf eigene Füße gestellt: Die ID4Sports GmbH Agentur für Sportmarketing und die Versicherungsagentur Kohler & Co GmbH.“

Carola: Hallo Simon, du hast damals deine Festanstellung in der Versicherungsbranche mit gleich zwei Gründungen verlassen, die auf den ersten Blick nicht viel miteinander zu tun haben. Wie ist das weitergegangen?

Simon: Ich folgte meiner Leidenschaft, organisierte Sport-Events und baute mir ein Netzwerk mit einer ganz anderen Sorte Mensch auf, als man in der Versicherungsbranche findet – das hat sehr viel Spaß gemacht. Das heißt aber nicht, dass ich mich mit innovativen Versicherungen nicht auch noch beschäftige: 2017 kam noch die Digital Go GmbH dazu und seitdem fokussiere ich mich auf die Eigententwicklung von coolen Versicherungsprodukten für die Sportbranche mithilfe innovativer Absatzkanäle.

Alles hat mit Sport und Aktivität zu tun: Mit unserem eigenen Produkt FINISHERSCHUTZ, einer Startgeldversicherung für Sportevents, haben wir zum Beispiel innerhalb von 3 Jahren 60.000 Kunden gewonnen.

Carola: Sehr cool, wie deine Firmen zusammenwachsen.

Simon: Was so aussieht, als hätte ich es mir strategisch schlau überlegt, ist mehr ein Zufall beziehungsweise das Ergebnis von mehrfachen Rückschlägen, immer neuen Learnings und ständigen Anpassungen der Geschäftsmodelle – und immer transparent, innovativ und smart am Bedarf der Kund:innen entlang, ganz so wie ich es auch bei lexoffice so gut finde.

Das Ergebnis ist in Kürze die SCHUTZBUTLER-Plattform für Spezialversicherungen aus dem Sportbereich, aber auch alle anderen Versicherungen. SCHUTZBUTLER stellt den Kunden in den Mittelpunkt und nicht das Versicherungsprodukt, das dieser gerade sucht. Keine Wartezeiten, keine lästigen bürokratischen Hürden, sondern maximaler Komfort und intuitive Bedienung dank clever eingesetzter KI.

Das Angebot an Versicherungen auf dem Markt ist extrem umfangreich, die Bedienung von SCHUTZBUTLER ist es nicht. Alles läuft volldigital, einfach und easy ohne Tonnen von kleingedruckten Verträgen. Außerdem bieten wir eine Innovationsklausel mit an: Die Versicherungspolice ist automatisch immer die beste verfügbare.

Es macht wirklich sehr viel Spaß, mit so einem klar und transparent strukturierten Angebot das verstaubte Image der Versicherungsbranche weit hinter uns zu lassen.

Das SCHUTZBUTLER-Projekt profitiert außerdem von unserer LAUFRAKETEN-Community aus laufbegeisterten Breitensportlern – wieder so eine logische Verzahnung, die sich quasi organisch ergeben hat.

Carola: Der Vergleich mit der intuitiven Bedienung von lexoffice gefällt uns natürlich sehr.

Simon: Ich liebe lexoffice seit dem ersten Tag damals 2013. lexoffice hat sich enorm entwickelt. Anfangs war es ein Tool um Rechnungen zu schreiben, heute organisiert es große Teile aller meiner Unternehmungen. Ich nutze lexoffice intensiv, auch für Banking, Lohn & Gehalt.

lexoffice ist auch die beste Infoquelle bei den ganzen Pandemie-Kram um Kurzarbeit, Förderungen. Die Newsletter kommen auf den Punkt und sparen Zeit. Seit kurzem bin ich bei Lexrocket eingestiegen.

2013 im Interview habe ich lexoffice schon als Vorbild gesehen, komplexe Sachverhalte aus Kundensicht abzubilden und transparent und einfach zu machen. Das begeisterte mich und ich mache mir das zunutze, lasse mich inspirieren.

Es ist mega komplex, die Themen Steuern oder Versicherung mit Emotionen zu belegen, lexoffice ist da mein Vorbild.

Carola: Was hat die Corona-Krise mit deinem Business gemacht?

Simon: Die Pandemie hat mir den Boden unter den Füßen weggezogen. Alle meine Umsätze kamen aus dem Umfeld von Sportveranstaltungen, auch im Versicherungsbereich. Das war ein Schock und emotional nicht einfach zu verkraften.

Meine eigenen Lauf-Events – Osterlauf, FIRMENPULS und Silvesterlauf Neuss – sind für 2021 abgesagt. Ich werde sie verkaufen, damit ich mich dann voll und ganz auf SCHUTZBULER und dessen Aufbau konzentrieren kann.

Das Loslassen war ein brutaler Prozess. Es hat Monate gedauert, ein schreckliches Kreisen von Gedanken. Ich musste konsolidieren, brauchte die richtigen Menschen und informationsverarbeitenden Tools und eine Antiverzettelungsstrategie. Lexoffice war ein Teil davon, als App für den finanziellen Überblick und wertvolle Informationsquelle in der Krise.

Letztlich ist die Krise aber ein Booster für mein Business. Was ich bereits vor der Krise erzählt habe, wird jetzt verstanden. Das macht es mir einfacher.

Carola: Das klingt nach einer Vielzahl von Herausforderungen. Hast du einen Tipp oder eine Erfahrung für jetzt Gründende, die du mit uns teilen kannst?

Simon: Produkte werden von Kunden gemacht und nicht von Mathematikern – Gefühl schlägt Kalkül.

Macht was ihr fühlt, denken hilft nicht. Wenn es nicht klappt: nochmal! Die Welt ist komplex und rau geworden …. vergesst das Leben nicht.

Carola: Vielen Dank und bleib gesund! Viel Erfolg mit deinen Projekten.

Über die Autorin
Carola Heine
Up to date: Trends, Insider-Wissen und Online Navigation

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