Fixkosten

Fixkosten sind die Gesamtkosten, die ein Unternehmen unveränderlich und konstant aufbringen muss.

Definition und Grundlage von Fixkosten

Fixkosten fallen immer an und hängen nicht von der Beschäftigungslage ab. Die Fixkosten bilden zusammen mit den variablen Kosten die Gesamtkosten eines Unternehmens.

Fixkosten und variable Kosten: Der Unterschied

Fixkosten, auch fixe Kosten genannt, sind zeitabhängige und beschäftigungsunabhängige Kosten. Sie bleiben kontinuierlich konstant. Was zählt nun zu den Fixkosten? Sie umfassen Grundpositionen wie beispielsweise Miete, Strom, Wasser und Gehälter. Sie steigen oder sinken nicht und sind immer vorhanden.

Dies ist bei variablen Kosten grundsätzlich anders: Diese steigen und sinken mit der Produktionsmenge.

Sprungfixe Kosten

Eine Besonderheit der Fixkosten sind die sprungfixen Kosten. Denn nicht immer sind die Kosten für einen unendlichen Zeitraum konstant. Oft steigen sie sprunghaft an oder sinken, um dann wieder konstant zu bleiben. Ist dies der Fall, spricht man von sprungfixen Kosten. 

Beispiele für sprungfixe Kosten sind Mieterhöhungen oder auch die Anschaffung neuer Maschinen.

Fixkosten sind immer Gemeinkosten, d.h. betriebliche Kosten, die nicht einer Kostenstelle zugewiesen werden können.

Beispiele für Fixkosten

Zu den Fixkosten zählen betriebswirtschaftlich gesehen die folgenden Positionen:

Zu den variablen Kosten zählen die folgenden Kosten:

  • Lieferkosten
  • Akkordlohn
  • Rohstoffe
  • Wasser-, Strom- und Gaskosten für die Produktion

Energiekosten für Wasser, Strom und Gas können sowohl fixe als auch variable Kosten sein. Die Energiekosten in der Produktion steigen und sinken mit der Produktionsmenge, sind aber in einem gewissen Rahmen auch fixe Kosten, die jeden Monat anfallen. Dies trifft beispielsweise für die Energiekosten im Büro zu.

Auswirkungen von Fixkosten

Fixkosten stellen oftmals einen erheblichen Kostenfaktor dar. Unternehmen müssen Investitionen tätigen, Personal bezahlen und Mieten begleichen.

Die Reduzierung von Fixkosten ist daher nur selten möglich. Jedes Unternehmen versucht seine Fixkosten auf Dauer so niedrig wie nur möglich zu halten. Bei einem Rückgang der Produktion könnten Unternehmen mit hohen Fixkosten sehr schnell in Zahlungsschwierigkeiten gelangen. Daher wird versucht mit Energielieferanten und Mitarbeitern zu verhandeln, um die Fixkosten so gering wie nur möglich zu halten.

Deckungsbeitrag

Der Deckungsbeitrag sagt aus, ob die anfallenden Fixkosten in einem Unternehmen finanziell gedeckt werden können.

Dies können Sie mit folgender Formel berechnen:

Deckungsbeitrag = Erlöse – variable Kosten 

Beispiel

Ihr Unternehmen hat im November Erlöse in Höhe von 3.000 Euro. Die variablen Kosten liegen bei 500 Euro und die Fixkosten betragen 1.500 Euro.

Den Deckungsbeitrag berechnen Sie wie folgt:

3.000€ – 500€ = 2.500€

Die Differenz zwischen dem Deckungsbeitrag und den Fixkosten zeigt den Gewinn oder den Verlust Ihres Unternehmens.

2.500€ – 1.500€ = 1.000€

Ihr Unternehmen hat in diesem Beispiel im November einen Gewinn von 1.000 Euro verzeichnet.

Berechnung der Fixkosten

Um die Fixkosten zu berechnen, werden die variablen Kosten von den Gesamtkosten subtrahiert. Folgende Fixkosten Formel entsteht:

Fixkosten = Gesamtkosten – variable Kosten

Beispiel zur Berechnung der Fixkosten

Angenommen Sie sind Hersteller von Tee.

Bei der Produktion entstehen beispielsweise variable Kosten von 1 Euro pro Tee-Packung. Die Miete beträgt eine Höhe von 1.000 Euro im Monat. In den warmen Sommertagen trinken viel weniger Personen Tee, weshalb die monatliche Produktionsmenge auf 2.000 Tee-Packungen zurückgeht.

Ihre Gesamtkosten können Sie mit folgender Formel berechnen:

Gesamtkosten = Fixkosten + variable Kosten 

In unserem Beispiel bedeutet das:

1.000€ + 2.000 * 1€ = 3.000€

Um nun die fixen Stückkosten zu berechnen, werden die gesamten Fixkosten durch die Anzahl der hergestellten Produkte geteilt:

1.000€ : 3.000€ = 0,33€

Das bedeutet, dass die Herstellungskosten für eine Packung Tee bei 1,33 Euro liegen. Dafür müssen Sie die variablen Kosten von 1 Euro pro Tee-Packung mit den fixen Stückkosten addieren.

Das bedeutet, dass Sie eine Packung Tee für mindestens 1,33 Euro verkaufen müssen, um einen Gewinn zu erwirtschaften.

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