Datatoolbox

lexoffice passt prima zu unserem Motto »work smarter, not harder«

Stefan Cornelißen und Michael Hein von datatoolbox.de machen mit ihrer Geschäftsidee Marketing- und Geschäftsdaten bestmöglich nutzbar.

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Die Mission von Datatoolbox ist es, unter dem Motto »Maximale Effizienz bei minimaler Investition« Marketingdaten nutzbar und damit wertvoll zu machen. Wenn die Lücke zwischen Data Science und Marketing mit Hilfe der aktuellen technologischen Möglichkeiten geschlossen werden kann, lassen sich Prozesse und Routinen automatisieren, fundierte Unternehmensentscheidungen treffen und Produkte oder Dienstleistungen verbessern.

Wir sprachen mit Stefan und Michael über ihr Geschäftsmodell, die Herausforderung durch die Corona-Krise und über den »Low Code« Ansatz von datatoolbox.de. An lexoffice gefällt den beiden Data Scientists unter anderem, dass Features wie das automatische Abrechnen von Kurzarbeit oder das Stellen von Steuerstundungsanträgen binnen kürzester Zeit implementiert wurden.

Das entspricht ganz der Arbeitsweise des datatoolbox-Teams, wichtige Funktionen mit dem Fokus auf Kundennutzen schnell und unkompliziert für die Anwender bereitzustellen. Denn auch Datatoolbox will für Kunden echten Mehrwert schaffen, indem die Effizienz gesteigert, Ressourcen gespart, Kosten gesenkt oder Produkte und Dienstleistungen verbessert werden.

Tolle Ziele! Wie sie in der Umsetzung aussehen, das fragten wir die beiden Düsseldorfer im lexoffice Community Interview.

datatoolbox

Stefan Cornelißen und Michael Hein

datatoolbox.de
https://www.datatoolbox.de

Wir sind Stefan und Michael, Gründer von Datatoolbox. Unser beruflicher Werdegang ist sehr ähnlich verlaufen: Nach einem betriebswirtschaftlichen Studium und ersten beruflichen Erfahrungen haben wir den Weg in die Welt der Media-Agenturen gefunden. In einem der weltweit größten Agenturnetzwerke haben wir uns 2015 kennengelernt, damals ging es bereits um Suchmaschinenmarketing, Social Media, Display Advertising und E-Commerce.

So konnten wir viele Erfahrungen die Herausforderungen im digitalen Marketing betreffend machen und einiges über die Bedeutung aller relevanten Datenquellen wie z.B. Google, Facebook, Instagram, Amazon, Salesforce, etc und über Daten (KPIs) lernen. Wir konnten außerdem Erfahrungen im Umgang mit namhaften internationalen Kunden sammeln und haben außerdem schnell gelernt, Verantwortung zu übernehmen.

Wir merkten außerdem, dass bereits kleinere Automatisierungen eine Menge Zeit für den Einzelnen sparen und einen enormen Effizienzgewinn für ein Unternehmen schaffen können. Wir sahen uns daraufhin verschiedene Geschäftsprozesse an, gründeten sogar eine neue Abteilung “Data & Technology”, weil wir das größte Potenzial im Bereich Reporting und Dashboards für Online-Marketing sahen. Unser Weg führte von einfachen Excel-Anwendungen hin zu umfassenden Cloud Funktionalitäten mit wachsender Leidenschaft für das Thema schließlich zur Gründung von Datatoolbox in 2018.

Team datatoolbox.de

Carola: Hallo Stefan und Michael, mit datatoolbox sammelt, bearbeitet, kombiniert, analysiert und visualisiert ihr Daten, um sie dem jeweiligen Anwender verständlich und in einfacher Form zugänglich zu machen. Wie dürfen wir uns das denn in der Praxis vorstellen?

Stefan: Wir setzen modern cloud-basierte Technologie ein, um manuelle Routinearbeiten und die damit einhergehenden Fehler auszumerzen. Darüber hinaus soll aber auch ein möglichst holistisches Bild aller E-Commerce, (Online-)Marketing- und Geschäftsaktivitäten entstehen, um Silo-Denken aufzubrechen und ganzheitliche Analysen zu ermöglichen.

Michael: Mehrwert durch Effizienzsteigerungen und Einsparungen – wir setzen dafür auf einen Low Code Ansatz und eine Kombination von Möglichkeiten, die es bereits gibt.

Stefan: Unsere Philosophie ist es, Tools spezialisierter Dienstleister, Cloud Computing-Umgebungen, Open Source Software und eigens entwickelter Elemente zu einem leistungsfähigem System zu verbinden. Dafür benötigen wir weder eine IT- noch eine BI-Abteilung. So sind wir schnell, flexibel und kosteneffizient, weil wir auf diesem Wege das klassische “Software Development” auf Minimum reduzieren.

Datatoolbox

Carola: Das sieht allerdings nach überwältigenden Datenmengen aus. Zum Glück habt ihr alle Leistungen und FAQ auf eurer Website bis ins Detail ausgedröselt, so dass man sich ein Bild machen kann.

Stefan: Tatsächlich ist aber gar nicht die Menge der Daten oder Technologien entscheidend, sondern die Qualität und effiziente Nutzung 🙂 Wir haben ja immer die betriebswirtschaftlichen Ziele im Fokus: Nicht immer sind es die spektakulärsten Maßnahmen, die den größten Nutzen bringen. Daher folgen wir dem Motto “Think big, act small!”

Michael: Die Auswahl der Daten und Technologien hängen wiederum von den unternehmensinternen Bedürfnissen und Zielen ab. Es ist immer das Zusammenspiel aus Daten, Technologien, Menschen und Prozessen zu berücksichtigen.

Unser Ziel und das Ergebnis ist eine auf das jeweilige Unternehmen maßgeschneiderte Plattform mit interaktiven Dashboards und Anwendungen – wir nennen sie die Datatoolbox:

datatoolbox

Carola: Und wieso Low Code? Ihr programmiert möglichst wenig selbst, sondern kombiniert smart vorhandene Technologie mit eigenen Tools?

Stefan: Genau. Low Code bedeutet, dass von uns möglichst wenig eigener Code eingesetzt wird. Wir coden nur dann, wenn es erforderlich oder sinnvoll ist. Ansonsten setzen wir auf Entwicklungsplattformen, die das Erstellen von Aufgaben, Algorithmen, Logiken und Anwendungen mit einer grafischen Benutzerfläche ermöglichen. Zu diesem Zweck nutzen wir unterschiedliche Anbieter – um beispielsweise Daten unterschiedlicher Marketingkanäle wie Facebook, Google oder Amazon etc. in das Datawarehouse des Kunden zu laden, arbeiten wir mit dem Anbieter Supermetrics zusammen, dessen offizieller Partner wir auch sind.

Aufgrund solcher Partnerschaften können wir Kostenvorteile realisieren, die wir dann wiederum an unsere Kunden weitergeben.

Carola: Jetzt verstehe ich, was Ihr damit meint, wenn Ihr sagt »Wir wollen die Lücke zwischen Marketing und Technologie schließen«. Ihr habt bedingt durch euren eigenen Werdegang das Verständnis sowohl für spezifische Marketing- und Geschäftsprobleme, kennt aber praktischerweise auch die relevanten technologischen Instrumente, um sie zu lösen. Wer ist denn eure Zielgruppe?

Michael: Unser Konzept funktioniert grundsätzlich für alle Werbetreibenden und Marketeers – vom Start-up über Familienunternehmen bis hin zum Großkonzern unabhängig von der Branchen- oder Unternehmensgröße. Im Rahmen eines kostenlosen Audits identifizieren wir immer zunächst die Ausgangslage und Ziele, es erfolgt eine erste Wirtschaftlichkeits- und Kostenanalyse. Basierend auf unserem Smart Data Konzept entwickeln wir dann einen individuellen Projektplan.

Carola: Bremst die Corona-Krise euer Geschäft aus?

Stefan: Sicherlich gibt es Unternehmen und Branchen, die in der nächsten Zeit derartige Projekte hinten anstellen müssen, um Ihre Liquidität zu wahren. Auch bei uns gibt es Kunden, die bereits geplante Projekte zunächst gestoppt haben. Diese Entscheidungen können wir natürlich nachvollziehen.

Auf der anderen Seite kann es gerade jetzt Sinn machen mit uns zu arbeiten, um entweder mögliche Trends bzw.mögliche Optimierungspotenziale zu identifizieren oder um zeit- und kostspielige Routinearbeiten zu automatisieren. Wir denken also, dass unser Thema durch die Krise nicht an Bedeutung verlieren wird.

Carola: Vielen Dank für den Einblick in euer anspruchsvolles Geschäftsmodell. Bleibt gesund und weiter viel Erfolg!

Was den Data Scientists von datatoolbox an lexoffice gefällt

Stefan und Michael: Wenn wir ein Tool für die interne Verwendung auswählen, achten wir immer darauf, dass wir es mit unserer Philosophie “work smarter, not harder” kombinieren können: lexoffice ist uns da ins Auge gesprungen. Einerseits vertrauen wir damit auf die langjährige Buchhaltungssoftware-Erfahrung von Haufe. Andererseits hat lexoffice so viele Kunden und eine Plattform, dass hier nun viele Skaleneffekte im Produkt und dem Produktumfang bereits vorhanden und noch zu erwarten sind.

Uns waren drei Dinge besonders wichtig bei der Wahl einer Buchhaltungslösung:

1) Cloud- und Browserbasiertheit
2) viele andere Kunden
3) Schnittstellen zu anderen Plattformen und Tools.

Das erste Punkt verschafft Simplizität, es sind z.B. keine Backups notwendig, man kann auf verschiedenen Rechnern und in der App damit arbeiten. Der zweite Punkt sorgt dafür, dass jede Verbesserung gleich tausendfach Anwendung findet: Features wie das automatische Zuordnen von Zahlungen, das Vorausfüllen von Beleginformationen (Text- und Inhaltserkennung), Verbesserungen hinsichtlicher der Nutzerfreundlichkeit, die automatsierten Anbindungen von Bankkonten, Hilfeartikel, etc. eher bei Anbietern mit vielen Kunden in der Fülle zur Verfügung steht. Das soll nicht heißen, dass kleinere Anbieter diese Features nicht auch realisieren können, jedoch war die Menge und Variation an solchen Features für uns interessant. Der dritte Punkt, der offenen Schnittstellen ist der entscheidende für uns gewesen.

Da man bei Gründung nicht erahnen kann, wie und in welchem Umfang später mit Buchhaltung beschäftigt ist, lag es für uns nahe hier ein maximale Auswahl an Arbeitsvereinfachungen oder Automatisierungslösungen über “Drittanbieter” zu haben.

Was den Standardfunktionsumfang betrifft, so mögen wir das Vorausfüllen von Beleginformationen, das automatische Laden und Verarbeiten von Kontoauszügen und Möglichkeiten außerhalb von Datev-Exporten mit seinem Steuerberatung zusammen zu arbeiten. Elegant finden wir auch das Kundencenter, das Online-Bestätigen von Angeboten und die Integration diverser Direkt-Bezahlmethoden. Vor allem letzteres sorgt für eine höhere Interaktion und Transparenz mit Kunden und unterstreicht unseren eigenen Werte in unserer Außenwirkung.

Wir freuen uns, wenn lexoffice als Buchhaltungslösung so gerne von Experten für Datenmanagement genutzt wird. Die lexoffice Community ist groß, bunt und wächst immer weiter. Du willst dein Geschäft vorstellen oder erzählen, wie du durch diese Krise kommst? Dann melde dich bei uns!

  • Foto: Adobe.com Stock rawpixel.com
Über den Autor
Carola Heine
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