Die Frage, die jeder Selbstständige kennt: Wann die Rechnung stellen?

Wann die Rechnung stellen? Diese Frage kennt jeder Selbstständige

lexoffice ist nicht nur eine Buchhaltungslösung, sondern auch ein komfortables professionelles Rechnungsprogramm. Mit wenigen Klicks erstellst Du aus Deinem Angebot eine Rechnung mit Deinem angepassten Design. Doch wann die Rechnung stellen? Mit dieser Frage plagen sich vor allem Gründer oft herum. Wir bereiten der Unsicherheit ein Ende.

Wann die Rechnung stellen? Bei Erbringen der Leistung

Tatsächlich kannst Du Deine Rechnung stets sofort bei Erbringen Deiner Leistung stellen. Egal ob Du ein Produkt verkauft oder eine Dienstleistung fertiggestellt hast. Schließlich bekommst Du auch Dein Geld schneller, wenn Du damit nicht wartest.

Eine Ware wird entweder sofort bezahlt oder es liegt eine Rechnung im Paket, wenn sie angeliefert wird. Eventuell kam sie auch bereits bei der Bestellung per Mail. Online-Versender verlangen oft Vorkasse.

Wenn es sich um eine Dienstleistung handelt, kannst Du Deine Rechnung schreiben, nachdem Dein Kunde die Leistung abgenommen hat. Erst dann schickst Du die Rechnung. Hierbei ist wichtig, dass alle Beteiligten das Recht auf Nachbesserung geltend machen können. Ein Kunde kann auf der bestellten Aufgabe bestehen, bis er zufrieden ist. Du hast aber auch das Recht darauf, diese Nachbesserung zu machen. Ein unzufriedener Kunde darf nicht einfach Dein Honorar kürzen. Erst muss er Dir Gelegenheit geben, zufriedenstellend zu liefern.

Praxistipp: Wenn Du fertig bist, schick Deinem Kunden eine vorbereitete Abnahmeerklärung. Die kann er unterzeichnen, oder Mängel und Änderungswünsche angeben, bevor Du sie zurückbekommst. Am besten schreibst Du ein Datum darauf, nach dessen Ablauf die Abnahme automatisch eintritt. “Vierzehn Tage nach Zusendung dieser Abnahmeerklärung betrachten wir die Abnahme als automatisch eingetreten.” Dann wird der Rechnungsbetrag fällig.

Auch ohne Abnahmeerklärung kannst Du kommentarlos Deine Rechnung schicken. Voraussatzung ist, dass Dein Kunde sich innerhalb einer “angemessenen Frist” nach Fertigstellung nicht meldet. Meist werden 14 Tage als übliche Frist betrachtet.

Achtung: Die 6-Monats-Frist und Verjährung

Im Umsatzsteuergesetz befasst sich §14 UStG mit dem Ausstellen von Rechnungen. Unternehmer sind dazu verpflichtet, Rechnungen innerhalb von 6 Monaten nach Entstehen der Forderung zu erstellen. Das ist unabhängig von Verjährungsfristen, bezahlen muss der Kunde auch bei Rechnungsstellung nach diesen sechs Monaten noch.

Aber wenn Du die Rechnung später stellst, ist das streng genommen eine Ordnungswidrigkeit. Sogar ein Bußgeld kann fällig werden.

Verjährung wiederum bedeutet: Deine Ansprüche können verfallen, wenn Du Dich zu lange nicht darum kümmerst, Dein Geld zu bekommen. Der Zeitpunkt, zu dem die Forderung entstanden ist, entscheidet darüber, wann sie verjährt. Es hilft also nicht, mit dem Stellen der Rechnung abzuwarten. Verjährung unterliegt je nach gelieferter Leistung unterschiedlichen Fristen.

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Tatsächlich musst Du Deine eigenen Kosten decken können und bist daher darauf angewiesen, nach getaner Arbeit schnell bezahlt zu werden. Weder das Finanzamt noch Deine Lieferanten noch der Vermieter oder der Supermarkt um die Ecke warten auf Geld. Warum also solltest Du es tun?

Mit lexoffice ist die Rechnung schnell geschrieben und wann das Geld eintrifft, siehst Du ebenfalls bereits beim Login.