Rechnungslegung

Was versteht man unter Rechnungslegung?

Die Rechnungslegung ist allgemein die Zusammenstellung von Einnahmen und Ausgaben in geordneter Form und unter Beifügung von Belegen, sofern diese vorhanden sind. Für bestimmte Unternehmensarten muss die Rechnungslegung in einer vorgeschriebenen Form und mit bestimmten Bestandteilen erfolgen, ist an Fristen gebunden und muss gegebenenfalls auch veröffentlicht werden. Die Rechnungslegung ist als Dokumentation aller Vorgänge im Unternehmen Basis jeder Steuer- und Handelsbilanz. Die Bezüge zum Gesellschafts- und Steuerrecht sind entsprechend eng. Fehler bei der Rechnungslegung können sich daher für das gesamte Unternehmen in vielfältiger Weise negativ auswirken. Das beruht unter anderem darauf, dass mit der Rechnungslegung verschiedenste Haftungstatbestände im Hinblick auf Organe des Unternehmens oder Unternehmenseigner verbunden sein können. Anleger sind ebenfalls sehr an der Rechnungslegung des Unternehmens interessiert, beziehen sie doch daraus im Wesentlichen ihre Informationen zum wirtschaftlichen Zustand der Unternehmung.

Gesetzlicher Rahmen für die Rechnungslegung

Vorschriften zur Rechnungslegung finden sich in verschiedenen Gesetzen. Unter anderem sind die §§ 242, 259 BGB, die §§ 264-315 HGB und § 1-11 Publizitätsgesetz (PublG) einschlägig, je nachdem, welche Rechtsform das Unternehmen und Größe das Unternehmen hat. Im Bereich der Kapitalgesellschaften werden kleine, mittelgroße, große Gesellschaften und Großunternehmen nach Bilanzsumme, Umsatzerlösen und Mitarbeiteranzahl unterscheiden. Es gibt weiterhin international geltende Vorschriften zur Rechnungslegung, vor allem zur Form, in der diese zu erfolgen hat. Außerdem geben die §§ 325-330 HGB bestimmte Regelungen zur Prüfung von Jahres- und Konzernabschlüssen vor. Mit der Rechnungslegung eng verbunden sind Vorschriften zur Buchführung und Inventur in den §§ 241-248 HGB und weitere Regelungen im Aktiengesetz und im GmbH-Gesetz.

Was müssen speziell Gründer beim Thema Rechnungslegung beachten?

Wer ein Unternehmen gründet, muss sich von Anfang an zu den entsprechenden Rechnungslegungsvorschriften informieren. Daran richtet sich der Umfang seiner Buchhaltung aus und auch die Form des entsprechenden Abschlusses. Selbst die Eröffnungsbilanz ist ihrer Form nach für einige Unternehmensformen stringent vorgeschrieben. Kommt es hier am Anfang zu Versäumnissen, lässt sich manches nicht mehr nachholen. Unter Umständen führen Fehler dabei auch zu Komplikationen im gesellschaftsrechtlichen Bereich, zur Unwirksamkeit von Beschlüssen und Erklärungen sowie zu Nachweisschwierigkeiten mit dem Finanzamt.

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