Jörg Roos: »lexoffice ist definitiv das Tool meiner Wahl!«

Jörg Roos, Finanzexperte: »lexoffice ist definitiv das Tool meiner Wahl!«

Jörg Roos hat Fastbill, Sevdesk und Debitoor probiert, um schließlich rundum zufrieden bei lexoffice zu landen.

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In seinem Podcast Wie der Wechsel meiner Buchhaltungssoftware mich fast um den Verstand brachte! erklärt Finanzexperte Jörg Roos, was er anderen Buchhaltungswechslern empfiehlt.

Der ehemalige Konzern-Controller hat sich darauf spezialisiert, die Planung und Steuerung aller Unternehmensbereiche durch Controllig auch für Selbständige und kleine Unternehmen zu erschließen. Denn diese wissen häufig gar nicht, wie sie Erfolge steuern und Katastrophen verhindern können.

Jörg Roos

Jörg Roos

Finanzexperte und »your personal CFO«
joerg-roos.com

»Hallo, ich bin Jörg Roos. Auf Basis ihrer Zahlen gebe ich Unternehmer*innnen die Sicherheit und das Vertrauen, das sie benötigen, um ihr volles unternehmerisches Potenzial entfalten zu können. Dafür übersetze ich das Buchhaltung-Fachchinesisch in einfache deutsche Sprache, so dass jeder seine Zahlen erfolgreich nutzen kann.

Ich bin seit 20 Jahren in der Welt der Zahlen unterwegs. Nach einer typischen Karriere nach einem Studium der Wirtschaftswissenschaften und einer Laufbahn im Controlling habe ich 2015 eine Website mit Blog eröffnet, die das Thema Finanzen und Umgang mit Zahlen für kleine Unternehmen erschließen sollte. Denn ich hatte im Dialog mit meinen selbständigen Freunden festgestellt: Kleinere Unternehmer*innen haben ja irgendwie gar keine Zahlen, mit denen sie viel steuern können, wenn sie drohen in Schieflage zu geraten. Was ich mit dieser Erkenntnis machen würde, wusste ich anfangs noch gar nicht so genau, mir war nur klar: Ich starte ein Blog zum Thema Controlling für kleine Unternehmen. Heute ist mein Angebot Auf Gewinn programmiert.«

Carola: Hallo Jörg – vielen Dank, dass du dir die Zeit für ein Interview mit uns genommen hast. Natürlich habe ich eben noch einmal deinen Podcast gehört Wie der Wechsel meiner Buchhaltungssoftware mich fast um den Verstand brachte! und musste wieder kräftig schmunzeln. Zum Glück ist das ja nicht geschehen, sondern du bist bei uns gelandet.

Jetzt springe ich aber gleich mal mitten in unser Thema. Du hattest festgestellt, dass dein Controlling-Wissen aus der Wirtschaft auf kleinere Unternehmen gar nicht anzuwenden war. Was meinst du denn damit? Sind kleine Unternehmen so wenig vergleichbar mit den großen – wo kann denn eine große Firma bei einer finanziellen Schieflage noch gegensteuern und eine kleine nicht?

Jörg Roos: Es waren damals gleich mehrere konkrete Fälle, die mich darauf aufmerksam machten, dass sich die üblichen Controlling Werkzeuge nicht 1:1 übertragen lassen. Zum Beispiel die Informationslage: Befreundete Unternehmer, die ihre Fixkosten nicht kannten. Oder auch nicht wussten, wie hoch ihre Gewinnspanne bei einzelnen Produkten eigentlich war – nicht nur irgendwie die Produktkosten vom Umsatz abziehen, sondern der echte Ergebnisbeitrag. Kostenstellen? Fehlanzeige.

Da war ich zuerst sehr baff. Ich muss natürlich auch dazu sagen, dass ich damals mit meiner Großkonzerndenke als erfahrener Controller ein völlig falsches Bild im Kopf hatte. Ich war doch recht controlling-verwöhnt und bin fast hintenübergekippt, als mir klar wurde, wie weit ich danebenlag. Also habe ich mir gesagt: Das möchte ich ändern. Ich begriff es als meine Aufgabe kleineren Unternehmen zu zeigen, wie sie ihre Zahlen in den Griff bekommen können. Das war sozusagen die Startzündung.

Carola: Was mir sehr positiv aufgefallen ist beim Lesen deiner Website: Du sprichst nicht davon, den Leuten etwas ab- und damit wegzunehmen – sondern, dass du den Unternehmer*innen eine Unterstützung anbietest, selbst und klug die Verantwortung zu übernehmen. Ich finde das klasse, das hebt sich wohltuend von den Angeboten ab, in denen man erst mal von übermächtigen Finanzexperten um die Ohren gehauen bekommt, was man alles nicht kann und dass man voller Berührungsängste sei und nur Beratungspille XYZ schlucken muss, schon läuft’s.

Jörg Roos: Ja, ich ticke auch ganz anders. Es gibt einen Spruch, der mich mein Leben lang begleitet hat, ich habe immer wieder von Kollegen und Geschäftsführern gehört „Du bist eigentlich kein Controller. Ja, du bist ein sehr guter Controller, aber bei dir geht es nicht um die Zahlen.“ Damit meinten sie, dass ich mich auf die Menschen dahinter konzentriere. Wenn sich jemand erfolgreich selbständig macht, dann ist er oder sie doch richtig gut in einem Bereich, nur sind das meistens zufällig eher nicht die Zahlen. Es wäre ja völlig arrogant von mir, wenn ich mich über diese Leute erhöhen würde – sie können ja meistens etwas, das ich auch nicht kann.

»Ich mische Zahlen und Bauchgefühl: Zahlen sind die Sprache deines Unternehmens. Bauchgefühl ist das, was dein Business einzigartig macht. Die Magie liegt immer in der Kombination.«

Jörg Roos

Jörg Roos: Ich hätte es gerne, dass keine Gründung und keine Geschäftsidee mehr scheitert, nur weil der Unternehmer dahinter keine Ahnung von seinen Zahlen hatte. Deshalb nehme ich die Menschen an der Hand, helfe beim Sortieren der wirklich wichtigen Informationen, damit sie ihr Unternehmen richtig verstehen können. Sie sollen frühzeitig erkennen können, was relevant ist, warum es gut oder nicht gut läuft – und dafür nutze ich die Sprache des Unternehmens: die Zahlen.

Carola: Das klingt sinnvoll und toll. Wir freuen uns, dass jemand mit so viel Finanzexpertise lexoffice empfiehlt.

Jörg Roos: Ich empfehle lexoffice, weil dies eine einfach zu bedienende und trotzdem umfassende Buchhaltungssoftware ist, die schon für viel Transparenz über das eigene Unternehmen sorgt.

Vielen Dank für das Interview und weiter ganz viel Erfolg! Jörg Roos:

Jörg Roos

  • Foto: Jörg Roos - joerg-roos.com
Über den Autor
Carola Heine
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