Barbelege

Die Grundsätze ordnungsgemäßer Buchhaltung (GoB) setzen zu jeder Buchung einen Beleg voraus.

Barbelege kommen immer dann zum Einsatz, wenn eine ordnungsgemäße Rechnung nicht ausgestellt werden konnte, weil eine Zahlung in bar erfolgte und umständehalber nur quittiert wurde.

Das ist beispielsweise bei einem Flohmarktkauf der Fall, aber auch dann, wenn nur ein Bon vorliegt.

Einfache Kassenzettel, wie sie meist auf Thermopapier begleitend zu einer Zahlung ausgedruckt werden, reichen aufgrund mangelnder Angaben auf dem Beleg in der Regel nicht aus, denn ein Kassenbon erfüllt nicht die Anforderungen an eine Quittung bzw. die rechtlichen Anforderungen an eine Rechnung.

Pflichtangaben auf jedem Beleg:

  • Empfänger des Betrags, mit vollständiger Anschrift
  • Vorgang bzw. Angabe von Produkt oder Dienstleistung und Verwendungszweck
  • Datum, Gesamtpreis, Nettopreis und die enthaltene Mehrwertsteuer
  • Grund für den Eigenbeleg oder Ersatzbeleg
  • Datum und deine eigene Unterschrift

Doch auch wenn man einen Beleg hat, auf dem die Pflichtangaben unvollständig sind, kann der Aufwand als Betriebsausgabe geltend gemacht werden, durch die Erstellung eines Eigenbeleges nämlich, der alle wichtigen Angaben enthält.

Kostenlose Vorlage Eigenbeleg: Der benötigte Ersatzbeleg lässt sich dann einfach und unkompliziert mit dem lexoffice Eigenbeleg-Generator erstellen.