Steuerberatergebührenverordnung

Was kostet ein Steuerberater?

Viele Unternehmer setzen auf die Hilfe eines Steuerberaters, um ihren eigenen Arbeitsalltag zu entlasten. Dabei stehen viele vor der Frage, welche Gebühren Steuerberater erheben. Was die Arbeit eines Steuerberaters kosten darf, ist in der Steuerberatergebührenverordnung (StBVV) geregelt. Diese wird vom Bundesfinanzministerium per Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates erlassen.

Die Steuerberatergebührenverordnung dient Mandanten und Steuerberatern gleichermaßen. Mandanten haben so Planungssicherheit über die Kosten, die auf sie zukommen werden. Denn höhere Gebühren als in der StBVV festgeschrieben sind zwar möglich, müssen jedoch schriftlich mit dem Mandanten vereinbart werden. Steuerberater hingegen sind durch die Regulierung der Konkurrenzsituation der Steuerbüros untereinander vor Preis-Dumping geschützt.

Höhe der Steuerberater-Kosten laut Steuerberatergebührenverordnung

Die Steuerberatergebührenverordnung legt den Rahmen fest, in dem der Steuerberater seine konkreten Gebühren festsetzen kann. Die genaue Höhe richtet sich in der Regel nach den Einkommens- und Vermögensverhältnissen des Mandanten sowie dem Umfang, der Schwierigkeit und der Bedeutung des Auftrags des Steuerberaters.

Die Verordnung unterscheidet dabei in drei verschiedene Gebührenarten:

  • Wertgebühr: richtet sich nach dem Gegenstandswert
  • Rahmengebühr: bei Auskünften sowie der Lohnbuchhaltung
  • Zeitgebühr: je nach Zeitaufwand

Zudem sind auch Pauschalvergütungen möglich.

Die Steuerberatergebührenverordnung ist dabei nur die Grundlage für die Steuerberatung im eigentlichen Sinne (s. § 33 StBerG). Dazu zählen die Hilfe bei der Erfüllung der Buchführungspflichten sowie die Erstellung von Jahresabschlüssen und Steuererklärungen. Alle weiteren Tätigkeiten und Beratungsaufgaben des Steuerberaters fallen nicht unter die Steuerberatergebührenverordnung.

Steuerberater-Kosten gering halten

Je besser die Zuarbeit des Mandanten an den Steuerberater ist, desto weniger hat dieser zu tun. Dies bedeutet: je ordentlicher die Unterlagen für den Steuerberater aufbereitet sind, desto geringer sind auch in der Regel die Kosten, die für die Arbeit des Steuerberaters anfallen.

Zusammenarbeit mit dem Steuerberater via lexoffice

lexoffice bietet Ihnen als Mandant die Möglichkeit, Ihrem Steuerberater einen direkten Zugang zu Ihrer Buchhaltungssoftware einzurichten. So können Sie die Zusammenarbeit mit Ihrem Steuerberater noch effizienter gestalten.

Tipp: Sie können die Kosten für die Steuerberatung ganz oder teilweise in der jährlichen Steuererklärung geltend machen.